Öl und Islam - wie abhängig sind wir wirklich vom Nahen Osten?

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Details

Titel: Öl und Islam - wie abhängig sind wir wirklich vom Nahen Osten?
Autor: Andreas Ludwig
Fach: Wirtschaftsingenieurwesen
Institution/Hochschule: Fachhochschule Neu-Ulm
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 19
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 315 KB
Archivnummer: V70788
ISBN (E-Book): 978-3-638-61715-4
ISBN (Buch): 978-3-638-77414-7
Anmerkungen :
Basiert vor allem auf Online-Quellen

Zusammenfassung / Abstract

Sensibilisierung durch Aufgreifen eines aktuellen Themas - Die EU plant einen Energie-Geheimdienst Beim EU-Gipfel im finnischen Lahti planen die Staats- und Regierungschefs ein Netzwerk so genannter Energiekorrespondenten zu vereinbaren. Dieses Netzwerk soll ein schnelles Eingreifen und Handeln bei der Bedrohung der Energieversorgungssicherheit, wie zum Beispiel des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine zu Jahresbeginn, ermöglichen. Das neue Frühwarnsystem soll aus Energiefachleuten der Mitgliedsstaaten, des EU-Rates und der Kommission bestehen und eng mit dem Geheimdienst zusammenarbeiten. Als Ziel gilt es bei Energiearten, Lieferanten und Lieferwegen möglichst zu diversifizieren, sowohl aus politischen als auch sicherheitstechnischen Gründen. Eine große Rolle könnte dabei Flüssiggas (LNG) aus norwegischen Quellen spielen, denn das würde die steigende Abhängigkeit von russischem Gas mildern und zugleich die Anfälligkeit gegen Terroranschläge verringern. Vor der zunehmenden Bedrohung der europäischen Energieversorgung durch Anschläge islamistischer Terroristen und durch den Einsatz von Rohstoffen als Waffe haben auch Kanzleramtschef Thomas de Maizière und der deutsche Auslandsgeheimdienst BND gewarnt. De Maizière kritisierte hierbei das zunehmende Bestreben rohstoffreicher Länder, ihre Energie als politische Waffe einzusetzen. Einige Länder seien dabei, ihre Öl- und Gasreserven als "Machtwährung zu entdecken oder wieder zu entdecken", sagte er, ohne Russland, den größten Gasexporteur nach Deutschland, beim Namen zu nennen. Dies führe zu einer "tief greifenden Veränderung der geopolitischen Landschaft". Ziel der Seminararbeit ist es, die Auswirkungen des Islam als Glauben und die damit verbundene Mentalität auf die Ölversorgung Deutschlands und des Westens aufzuzeigen.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Neu-Ulm
Fachbereich Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen

Seminararbeit

Öl und Islam - Wie abhängig sind wir wirklich vom Nahen Osten

Thema erhalten am: 11.10.2006
Arbeit abgeliefert am: 23.11.2006

Verfasser:

Andreas Ludwig

 

 

 

1 Einführung durch Aufgreifen eines außenpolitischen Themas

2 Zielsetzung der Seminararbeit

3 Explanationen zum Islam
3.1 Islam als Religion
3.2 Implikation des Glauben auf die Mentalität

4 Bestandsaufnahme des Nahen Osten und dessen Bodenschätze
4.1 Wirtschaftliche Bedeutung der Bodenschätze
4.2 Außenpolitische Spannungen und Kriege in der Region und deren Anlass
4.3 Wirtschaftliches Ungleichgewicht aufgrund von Bodenschätzen
4.4 Terror als Resultat des Ungleichgewichts?
4.5 Gründung der OPEC um Preisstabilität zu erziehen

5 Wirtschaftliche Implikation des "islamischen" Öls auf Deutschland
5.1 Dependenz von importierten Primärenergieträgern insbesondere Rohöl
5.2 Proportionalität der Abhängigkeit vom "islamischen" Öl zur Gesamt-Importmenge an Primärenergieträgern
5.3 Politische Bemühungen und Versäumnisse der Bundesrepublik Deutschland
5.4 Perspektiven
5.5 Der Beitrag von erneuerbaren Energien

6 Resümee

7 Literaturverzeichnis

8 Abbildungsverzeichnis

9 Abkürzungsverzeichnis

10 Glossarium

 

 

1. Einführung durch Aufgreifen eines außenpolitischen Themas – EU plant Energie-Geheimdienst

Beim EU-Gipfel im finnischen Lahti planen die Staats- und Regierungschefs ein Netzwerk so genannter Energiekorrespondenten zu vereinbaren. Dieses Netzwerk soll ein schnelles Eingreifen und Handeln bei der Bedrohung der Energieversorgungssicherheit, wie zum Beispiel des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine zu Jahresbeginn, ermöglichen. Das neue Frühwarnsystem soll aus Energiefachleuten der Mitgliedsstaaten, des EU-Rates und der Kommission bestehen und eng mit dem Geheimdienst zusammenarbeiten. Als Ziel gilt es bei Energiearten, Lieferanten und Lieferwegen möglichst zu diversifizieren, sowohl aus politischen als auch sicherheitstechnischen Gründen. Eine große Rolle könnte dabei Flüssiggas (LNG) aus norwegischen Quellen spielen, denn das würde die steigende Abhängigkeit von russischem Gas mildern und zugleich die Anfälligkeit gegen Terroranschläge verringern.

Vor der zunehmenden Bedrohung der europäischen Energieversorgung durch Anschläge islamistischer Terroristen und durch den Einsatz von Rohstoffen als Waffe haben auch Kanzleramtschef Thomas de Maizière und der deutsche Auslandsgeheimdienst BND gewarnt. De Maizière kritisierte hierbei das zunehmende Bestreben rohstoffreicher Länder, ihre Energie als politische Waffe einzusetzen. Einige Länder seien dabei, ihre Öl- und Gasreserven als "Machtwährung zu entdecken oder wieder zu entdecken", sagte er, ohne Russland, den größten Gasexporteur nach Deutschland, beim Namen zu nennen. Dies führe zu einer "tief greifenden Veränderung der geopolitischen Landschaft".1

2. Ziel der Seminararbeit

Ziel der Seminararbeit ist es, die Auswirkungen des Islam als Glauben und die damit verbundene Mentalität auf die Ölversorgung Deutschlands und des Westens aufzuzeigen.

3. Explanationen zum Islam

In einem Interview zum Thema „Junge Muslime über den Terror“ sagt Nabil, 27, Betriebswirtschaftler aus Syrien: "Im Westen sagen sie: Man darf da nicht nach Ursachen suchen, sonst entschuldigt man die Attentäter.2

Ich glaube: Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als nach Ursachen zu suchen. Sieh dir doch die arabische Welt von heute an: Korrupte, autoritäre Regime, keine Perspektiven für die jungen Leute und das Gefühl, die Looser des Jahrhunderts zu sein – es ist doch kein Wunder, dass sich die Jugendlichen radikalen Formen von Religion zuwenden. Außerdem sehen wir doch alle: Die westliche Moderne ist auch nicht das Wahre. Wir wünschen uns Demokratie und Menschenrechte, aber wenn Amerika die Demokratie ist, die man uns bringen will, dann können wir dankend darauf verzichten. Wer uns Freiheit predigt, im Irak Kinder umbringt und Guantánamo nicht schließen will – wieso sollen wir auf so jemanden hören?"1

3.1 Islam als Religion

Einen Gründer des Islam in diesem Sinn gibt es nicht; Prophet Mohammed hat zwar als letzter und wichtigster Prophet den Menschen Allahs Offenbarung im Koran übermittelt und erläutert, doch den Islam habe Gott selbst gestiftet.

Es gibt keine Eintrittsbestimmungen zum Islam, der Austritt ist jedoch nicht möglich. Früher stand auf Abfall vom Glauben die Todesstrafe.

Die Befolgung der „Fünf Säulen des Islam“ ist Gebot für Gläubige:

Das Glaubensbekenntnis zu Allah, dem einzigen Gott und Mohammed, seinem Propheten, fünf tägliche Pflichtgebete, Fasten im Ramadan, Entrichtung der Armensteuer „Zakat“ und einmal im Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka. Hinzu kommt die Pflicht zum Dschihad, dem Kampf gegen eigene Schwächen und Ungläubige, die den Islam angreifen.2

3.2 Implikation des Glauben auf die Mentalität

Zu diesem Gliederungspunkt möchte der Verfasser den so genannten Reformislam vorstellen.

Vielen muslimischen Intellektuellen machte am Ende des 19. Jh. nicht nur die materielle Überlegenheit des Westens zu schaffen, sondern auch das Minderwertigkeitsgefühl, das sie angesichts der ideologischen Diffamierung der islamischen Gesellschaften durch den Westen empfanden.

[....]


1 Vgl. hierzu die Quelle aus der FTD vom 13.10.2006

2 Vgl. hierzu die Quelle http://www.swr.de/islam/konflikte/-/id=1550002/nid=1550002/did=1651006/dw2zh2/index.html am 18.11.2006 um 8.00 Uhr

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1 Vgl. hierzu die Quelle http://www.swr.de/islam/konflikte/-/id=1550002/nid=1550002/did=1651006/dw2zh2/index.html am 18.11.2006 um 8.00 Uhr

2 Vgl. hierzu die Quelle Brockhaus in fünfzehn Bänden

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