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Analyse erfolgreicher Nachnutzungen von Kraftwerkstandorten und Flugplätzen in peripheren entlegenen Standorten als Basis für eine Nachnutzungskonzeption am Standort des ehemaligen KKW bei Rheinsberg

Internship Report, 2007, 32 Pages
Authors: Mathias Thiele, T. Ratzel, P. Walter
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Internship Report
Year: 2007
Pages: 32
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V70857
ISBN (E-book): 978-3-638-62915-7
ISBN (Book): 978-3-638-92741-3
File size: 1800 KB
Notes :
In einem Projektbericht wird ein Konzept beschrieben, nach dem erfolgreiche Best-Practice-Beispiele gesucht und analysiert wurden. Dieses Konzept ist auch für andere Nachnutzungsprojekte anwendbar. Für das ehemalige Kernkraftwerk Rheinsberg wird die Entwicklung eines Nachnutzungskonzept mit Hilfe der Projektplanung beschrieben und mit einem Projektstrukturplan in MS Projekt veranschaulicht. Die Ergebnisse des Projekts werden in einer Powerpoint-Präsentation dargestellt.


Abstract

1. Vorbereitungsphase des Projekts 1.1. Hintergründe Am 01.06.1990, nach mehr als 130.000 Betriebsstunden seit seiner Inbetriebnahme 1966, wurde das Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) abgeschaltet (Vgl. EWN 1). Damit begann für die Energiewerke Nord GmbH (EWN), den Rechtsnachfolger des Volkseigenen Kombinates Kernkraftwerke „Bruno Leuschner“ der DDR, die Arbeit des Abbaus der Anlagen. Damit verbunden waren die Einhaltung der neuen atomrechtlichen Verordnungen und Gesetze, die vollständige Neuorganisation vom energieerzeugenden Betrieb zum Demontagespezialisten und nicht zuletzt die Verringerung des Personalbestandes um etwa 450 Mitarbeiter. Das zweite ostdeutsche Atomkraftwerk in Lubmin bei Greifswald konnte bereits durch EWN erfolgreich einer Nachnutzung zugeführt werden. So ist u. a. ein moderner Seehafen entstanden, der die Ansiedlung von Industriebetrieben begünstigt hat (Vgl. EWN 2). Ein ähnlicher Erfolg ist für das KKR nicht absehbar, weil seine Grenzlage zu einem Naturschutzgebiet und die Abgelegenheit des Standortes es für große Gewerbeansiedlungen wenig attraktiv machen.


Excerpt (computer-generated)

Analyse erfolgreicher Nachnutzungen von Kraftwerkstandorten und Flugplätzen
in peripheren entlegenen Standorten als Basis für eine Nachnutzungskonzeption
am Standort des ehemaligen KKW bei Rheinsberg

von: Torsten Ratzel, Mathias Thiele und Philipp Walter

 


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbereitungsphase des Projekts  3

1.1. Hintergründe  3
1.2. Projektdaten  3
1.3. Projektstruktur  4
1.4. Risikomanagement 4

2. Vorgehensweise  5

2.1. Recherche zum Standort des KKR und zu möglichen BPB 5
2.2. Identifikation der BPB 6
2.3. Gewichtung möglicher Nachnutzungskonzepte 7
2.4. Entwicklung des Nachnutzungskonzepts 8

3. Teamarbeit 9

3.1. Anteile der Teammitglieder  9
3.2. Aufgabenverteilung 9
3.3. Qualität der Teamarbeit 9

Quellenverzeichnis 10

Verwendete Quellen 10

Bildnachweis  10

Anlagen

• Projektstrukturplan
• Präsentation vor den Auftraggebern
• Protokolle der Teambesprechungen




 

1. Vorbereitungsphase des Projekts

1.1. Hintergründe

Am 01.06.1990, nach mehr als 130.000 Betriebsstunden seit seiner Inbetriebnahme 1966, wurde das Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) abgeschaltet (Vgl. EWN 1). Damit begann für die Energiewerke Nord GmbH (EWN), den Rechtsnachfolger des Volkseigenen Kombinates Kernkraftwerke „Bruno Leuschner“ der DDR, die Arbeit des Abbaus der Anlagen. Damit verbunden waren die Einhaltung der neuen atomrechtlichen Verordnungen und Gesetze, die vollständige Neuorganisation vom energieerzeugenden Betrieb zum Demontagespezialisten und nicht zuletzt die Verringerung des Personalbestandes um etwa 450 Mitarbeiter. Das zweite ostdeutsche Atomkraftwerk in Lubmin bei Greifswald konnte bereits durch EWN erfolgreich einer Nachnutzung zugeführt werden. So ist u. a. ein moderner Seehafen entstanden, der die Ansiedlung von Industriebetrieben begünstigt hat (Vgl. EWN 2). Ein ähnlicher Erfolg ist für das KKR nicht absehbar, weil seine Grenzlage zu einem Naturschutzgebiet und die Abgelegenheit des Standortes es für große Gewerbeansiedlungen wenig attraktiv machen.

Abb. 1: Blockwarte des KKR [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

1.2. Projektdaten

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Projektmanagement an der Technischen Fachhochschule Wildau ist ein Projekt initiiert worden, das unter der Betreuung von Prof. Dr. Rainer Voß und Dr. Frank Hartmann erfolgreiche Nachnutzungen von ähnlich abgelegenen Kraftwerksstandorten und ehemaligen Flugplätzen (sog. Best- Practice-Beispiele, BPB) untersuchen und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit am Standort des KKR analysieren soll. Auftraggeber ist die Energiewerke Nord GmbH. Die Auftragnehmer des Projekts „Rheinsberg“, namentlich Mathias Thiele (Projektleiter), Torsten Ratzel und Philipp Walter, sind Studenten der Betriebswirtschaft im siebenten Semester. Der vorliegende Bericht soll über die geleistete Arbeit Auskunft geben.

1.3. Projektstruktur

Um den geplanten Verlauf des Projekts darstellen und die benötigten Ressourcen planen zu können, wurde zunächst ein Projektstrukturplan (PSP) erstellt, in dem alle Meilensteine, Teilaufgaben und Arbeitspakete berücksichtigt wurden. Die Projektstruktur wurde nach dem Top-Down-Prinzip geplant, um das mit der Präsentation vor den Auftraggebern zwischen dem 22.01. und 02.02.2007 festgelegte Projektende realisieren zu können. Wir entschieden uns für eine Darstellung mit Hilfe der Balkenplantechnik in MS Project. Der PSP wurde am 25.10.2006 vorgestellt, offizielles Kick-Off des Projekts war der 11.10.2006.

1.4. Risikomanagement

Bei der Planung des Projekts stießen wir auf Risikofaktoren, die unserer Meinung nach den Erfolg des Projekts gefährdeten. Folgende Risiken identifizierten wir in der Vorbereitungsphase des Projekts:

• Vorbehalte möglicher Nachnutzer zum Strahlenschutz und zu Strahlenrisiken,
• umweltpolitische Vorbehalte gegenüber möglichen Nachnutzungskonzepten,
• ähnlich gelagerte periphere BPB können nicht gefunden werden,
• gefundene BPB sind trotz peripherer Lage nicht übertragbar auf das KKR
• Krankheit oder sonstige unvorhergesehen Ereignisse, die den Projektverlauf gefährden.

Im Rahmen des Risikomanagements wurden diese Risikofaktoren von vornherein berücksichtigt. Entsprechende Zeitpuffer wurden eingeplant; gleichzeitig konnten wir nicht von einer Erfolgsgarantie für das Projekt ausgehen. Das Risiko eines Scheiterns des Projekts in der Form, dass eine Nachnutzung des KKR aufgrund seiner ungünstigen Standortbedingungen nicht möglich ist, wurde von uns mit etwa 50 Prozent eingeschätzt. Während des Projektablaufs traten folgende zusätzliche Risiken auf, die Plankorrekturen erforderten:

[...]


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