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Seminararbeit, 2001, 24 Seiten
Autor: Bettina Stade
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Details
Institution/Hochschule: Universität Erfurt (Sozialpädagogik)
Tags: Entwicklungslinien, Erlebnispädagogik, Kurt, Hahn, Erlebnistherapie, Seminar, Zivilisation, Moderne
Jahr: 2001
Seiten: 24
Note: 2,3
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-14466-7
Dateigröße: 203 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Entwicklungslinien der Erlebnispädagogik -
Kurt Hahn und die Erlebnistherapie
Hausarbeit im Fach Sozialpädagogik
im Rahmen des Seminars
"Zivilisation und Moderne"
an der Universität Erfurt
Vorgelegt von: Bettina Stade
Studiengang: Diplom-Erziehungswissenschaften / Sozialpädagogik
Fachsemester: 8.
Erfurt, 27.06.2001
INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung 1
I. Historische Entwicklung der Erlebnispädagogik 1
1. Leitlinien der Erlebnispädagogik vor 1890 1
1.1 Das Bildungsverständnis in der Antike 2
1.2 J.J. Rousseau und D.H. Thoreau als Vordenker der
Erlebnispädagogik 2
1.2.1 Jean-Jaques Rousseau 2
1.2.2 David Henry Thoreau 3
1.3 Der philosophische Blickwinkel 4
2. Weitere Wurzeln der Erlebnispädagogik in der
Reformpädagogik 5
2.1 Pädagogische Reformbestrebungen 6
2.1.1 Die Kunsterziehungsbewegung 6
2.1.2 Die Jugendbewegung 7
2.1.3 H. Lietz und die Landerziehungsheimbewegung 7
2.2 Lernen im Projekt 8
II. Kurt Hahn und die Erlebnistherapie 9
1. Grundpfeiler des Hahn′schen Konzepts 11
1.1 Die sittliche Erziehung des Menschen 11
1.2 Das Modell einer pädagogischen Provinz 12
1.3 Das moralische Äquivalent des Krieges 13
2. Stufen der Erlebnistherapie 13
2.1 Erlebnispädagogische Grundelemente 13
2.1.1 Das körperliche Training 14
2.1.2 Die Expedition 14
2.1.3 Das Projekt 14
2.1.4 Der Rettungsdienst 15
2.2 "helpful memories" 16
2.3 Erlebnistherapie als Mittel zur Erziehung 16
3. Die Umsetzung des Hahn′schen Konzepts in den Kurzschulen 17
Seit einigen Jahren hat der Begriff der Erlebnispädagogik Einzug gehalten in unterschiedliche Bereiche des öffentlichen Lebens, v.a. in der Jugendarbeit und zunehmend auch in der Erwachsenenbildung. Erlebnispädagogik ist in ihrem heutigen Erscheinungsbild sehr vielfältig und methodenreich, Abenteuer und Erlebnis haben Hochkonjunktur: in der modernen Freizeitgesellschaft gewinnt das Erlebnis, der "ultimative Kick" immer mehr an Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund erscheint es mir notwendig und interessant, sich mit den eigentlichen Grundhaltungen von Erlebnispädagogik zu beschäftigen.
Im ersten Teil der Arbeit möchte ich mich mit den Ursprüngen von Erlebnispädagogik beschäftigen, dabei werde ich mich auf die wichtigsten Vertreter bzw. Vordenker stützen.
Im zweiten Teil werde ich das pädagogische Konzept Kurt Hahns und dessen Umsetzung in den Kurzschulen näher erläutern.
Historische Entwicklung der Erlebnispädagogik
1. Leitlinien der Erlebnispädagogik vor 1890
Erlebnispädagogik ist nicht neu erfunden, sondern war schon von jeher eine Methode der Pädagogik die versucht hat, den drängenden pädagogischen Fragen bzw. reformbedürftigen Erziehungskonzepten der jeweiligen Zeit etwas entgegenzusetzen. Im folgenden Abschnitt möchte ich anhand eines kleinen Streifzugs durch die Geschichte der Pädagogik und unter Einbeziehung philosophischer Grundgedanken die Ursprünge bzw. Wurzeln von Erlebnispädagogik darstellen.
1.1 Das Bildungsverständnis in der Antike
Der Gedanke der Bildung als Vorgang des Lernens hat seine Quellen in der griechischen Antike. Ein bedeutender Vertreter der Zeit ist Plato (427-347 v.Chr.), der eine Philosophie über die sittliche Erziehung des Menschen entwickelte. Er ging davon aus, daß eine auf eine schöne Seele gerichtete Erziehung zugleich eine Erziehung im Interesse des Staates sei: Die Wohlgestimmtheit der Seele, erreichbar durch eine in der richtigen Mischung bzw. Integration von Gymnastik und Musik dargebotenen Erziehung fördere sowohl Tapferkeit wie Besonnenheit. Diese platonische Ganzheitssicht von Körper, Geist und Seele, Individuum und Gesellschaft, wurde später von Kurt Hahn zum Vorbild und zu einem Grundpfeiler seines Konzepts .
1.2 J.J. Rousseau und D.H. Thoreau als Vordenker der Erlebnispädagogik
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