Supply Chain Management als Netzwerk verschiedener Unternehmen der Logistikkette

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Details
Autor: Sandra Rummert
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Veranstaltung: Beschaffungsmanagement-Seminar SS 2002
Institution/Hochschule: Hochschule Pforzheim (FB 03 Beschaffung und Logistik)
Jahr: 2002
Seiten: 22
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1788 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-14471-1
Supply Chain Management (SCM): Historische Entwicklung, Notwendige Schritte zur Einführung, Kritik.1,7 MB
Textauszug (computergeneriert)
Supply Chain Management als Netzwerk
verschiedener Unternehmen der Logistikkette
von Sandra Rummert
Inhalt
Abbildungsverzeichnis 4
1 Einführung 5
1.1 Historische Entwicklung 6
1.2 Definition SCM 7
2 Ziele des SCM 8
3 Notwendige Schritte zur Einführung des SCM 9
3.1 Ist - Zustand 9
3.2 Neue Denkweise 10
3.2.1 Einführung einer "Supply Chain Denkweise" 11
3.2.2 Einführung eines organisationsübergreifenden Supply Chain Managements 11
3.3 Informationsfluss 12
3.4 Ganzheitlichkeit 14
4 Kritische Betrachtung des SCM 16
5 Fazit 17
6 Literaturverzeichnis 19
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Entwicklung von Unternehmensstrategien 6
Abbildung 2 Begriffsvielfalt beim SCM 8
Abbildung 3 Der Bull-Whip-Effekt 10
Abbildung 4 Das Supply - Chain- Konzept 12
Abbildung 5 Simultane Datenweitergabe 13
Abbildung 6 Einfaches Modell eines komplexen Netzwerkes 14
Abbildung 7 Darstellung einer Lieferkette 15
1 Einführung
Supply Chain Management (SCM) ist ein Begriff, der heute immer häufiger verwendet wird. Viele Unternehmen haben den Wandel der Zeit erkannt und möchten SCM auch in ihren Unternehmen einsetzen. Doch nicht jeder, der dieses Schlagwort benutzt, weiß genau, was Supply Chain Management bedeutet, sowohl für ihr Unternehmen, als auch für die beteiligten Partner.
Durch die Globalisierung und die damit verbundene weltweite Vernetzung der Unternehmen veränderte die damaligen Märkte in Bezug auf Beschaffung und Absatz. Die Prozesse wurden transparenter, was zu zunehmendem Konkurrenzdruck führte. Dieser Konkurrenzdruck zwang die Unternehmen, sich um ihre Prozesse und deren Prozessoptimierung zu kümmern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur so konnte man die Preise senken und wettbewerbsfähig bleiben. Die Unternehmen konzentrierten sich immer mehr auf ihre Kernkompetenzen, um ihre Kosten so weit wie möglich zu senken. Durch den enormen Druck auf die Unternehmen optimierten sie ihre Prozesse innerhalb ihrer Unternehmen, so dass hier kaum noch Kostendegressionen möglich waren.
Jedoch der immer noch vorhandene Druck zwang die Unternehmen dazu, weiterführende, neue Strategien und Konzepte zu entwickeln, um auch langfristig gesehen wettbewerbsfähig zu bleiben.
Das SCM ist eines der Konzepte, das diese komplexe Aufgabe bewältigt.
Mit diesem Konzept ist es möglich, das logistische Trilemma "Minimaler Bestand versus maximaler Servicelevel" zu lösen.
In den folgenden Ausführungen zum Thema "Supply Chain Management als Netzwerk verschiedener Unternehmen der Logistikkette" wird zunächst erläutert, wie das SCM historisch entstanden und gewachsen ist und wie es definiert ist. Weiterhin wird kurz auf die Ziele des SCM und die wesentlichen Schritte zur Einführung eines effizienten SCM - Netzwerkes eingegangen. Nach der Erläuterung der notwendigen Veränderungen in den Unternehmen wird das Schlagwort "Ganzheitlichkeit" im Zusammenhang mit SCM näher erklärt. Am Schluss der Arbeit steht ein Überblick über die Punkte, die den Aufbau eines solchen Netzwerkes verhindern (können) und eine Schlussbetrachtung.
1.1 Historische Entwicklung
Bis Ende der 70er Jahre gab es die "Traditionelle Kunden-Lieferanten-Beziehung". Geprägt war diese Beziehung von einer regen Nachfrage nach allen Arten von Gütern.
Zu Beginn der 80er Jahre wurden engere Kooperationen mit den Lieferanten erforderlich, da sich Angebot und Nachfrage annäherte und die Preis- und Qualitätsansprüche stiegen. Zu dieser Zeit entstand das "Supply Management", das auf eine langfristige Reduktion der Lieferantenzahl zu Gunsten schneller und unproblematischer operationeller Auftragsabwicklung zielte.
Zu Beginn der 90er Jahre zwang das Überangebot auf den Märkten die Unternehmen sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, was dazu führte, dass Teile der Wertschöpfungskette outgesourct wurden. Um die entstandenen komplexen Strukturen betrachten, gestalten und steuern zu können, kam man zum Supply Chain Management.
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