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Die Sinne

Seminararbeit, 2004, 20 Seiten
Autor: Sandra Hartweg
Fach: Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik)

Details

Veranstaltung: Ausgewählte Themen des naturwissenschaftlichen Sachunterrichts
Institution/Hochschule: Universität Duisburg-Essen
Tags: Sinne, Ausgewählte, Themen, Sachunterrichts
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 20
Note: keine - aber positive Reaktion
Literaturverzeichnis: ~ 20  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V71219
ISBN (E-Book): 978-3-638-62035-2

Dateigröße: 1387 KB
Anmerkungen :
Es handelt sich um eine fachwissenschaftliche Arbeit, welche die neun Sinne des Menschen thematisiert und dabei insbesondere den Aufbau sowie die Funktionsweise der zugehörigen Sinnesorgane erläutert. Zudem wird ein kleiner Exkurs in die Welt der Tiere vorgenommen, indem kurz einige Besonderheiten tierischer Sinnesorgane vorgestellt werden.



Textauszug (computergeneriert)

Die Sinne

von: Sandra Hartweg

6. Fachsemester, SS 2004

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Die Sinne im Überblick 5

2.1 Sinnesorgane der Menschen 5
2.2 Sinnesorgane der Tiere 7

3. Die fünf bekanntesten menschlichen Sinne - genau betrachtet 8

3.1 Tastsinn – Haut 8
3.2 Geruchssinn – Nase 10
3.3 Geschmackssinn – Zunge 11
3.4 Gehörsinn – Ohr 13
3.5 Gesichtssinn – Auge 15
3.6 Aufnahmekapazitäten im Vergleich 17

4. Schlussbemerkung 19

5. Quellenverzeichnis 20

6. Anhang




 

1. Einleitung

Durch die Sinnesorgane nehmen Menschen sowie Tiere Reize aus der Umwelt, aber auch aus dem Körperinneren auf und verarbeiten sie im Gehirn zu Wahrnehmungen. Zum Zustandekommen einer Wahrnehmung muss auf einen Reiz die Aufnahme und Verarbeitung im Sinnesorgan, die Weiterleitung über Nervenbahnen und das Bewusstwerden im Gehirn erfolgen. Liegt in einer dieser Stationen eine Störung vor, so kann der Reiz nur verfälscht oder gar nicht wahrgenommen werden. Die Orientierung in der Umwelt oder der Umgang mit dem eigenen Körper können dadurch erheblich beeinträchtigt werden.

Jedes Sinnsorgan reagiert auf einen bestimmten Reiz besonders empfindlich. So reagiert zum Beispiel das Auge auf Lichtreize, das Ohr auf Schall und die Nasenschleimhaut auf chemische Reize. Um eine Sinneswahrnehmung auszulösen ist es allerdings notwendig, dass die Reizintensität eine spezifische Schwelle überschreitet und eine gewisse Zeit einwirkt.

Definition: „Sinnesorgan“
(in Anlehnung an Wikipedia, freie Enzyklopädie)

Ein Sinnesorgan ist ein Körperteil, der Informationen in Form von Reizen aus der Umwelt aufnimmt und diese in elektrische Impulse umwandelt. Diese elektrischen Impulse werden entlang von Nervenfasern als Erregung weitergeleitet und dann im Gehirn in Wahrnehmung umgewandelt. Die eigentliche Umwandelung der eintreffenden Reize wird von den Rezeptoren (Reizempfängern) des Sinnesorgans vollzogen, wobei chemische und / oder physikalische Reize eine wichtige Rolle spielen. Der übrige Teil des Sinnesorgans dient zur geeigneten Übertragung des Signals auf nachgeschaltete Nerven, die für die Weiterleitung zu den zentralen Verarbeitungsstellen im Gehirn sorgen.1

Beispiel:
Das Auge (Sinnesorgan) nimmt Informationen in Form von Lichtimpulsen (Reize) auf und wandelt diese in elektrische Impulse um. Die elektrischen Impulse werden über Nervenfasern zum Gehirn geleitet und dort in die Wahrnehmung eines Bildes umgewandelt.

[Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2. Die Sinne im Überblick

2.1 Sinnesorgane der Menschen

Im Folgenden wird eine Übersicht über die neun menschlichen Sinne dargeboten, von denen fünf schon seid fast 2500 Jahren bekannt sind und vier Weitere erst von der modernen Physiologie entdeckt und erforscht wurden bzw. werden.

Die 5 bekanntesten Sinne des Menschen:

Schon Aristoteles erkannte im 4. Jahrhundert vor Christus fünf der Sinne, mit denen der menschliche Körper ausgestattet ist:
• Gesichtssinn
• Geruchssinn
• Geschmackssinn
• Gehörsinn und
• Tastsinn.

Die zugehörigen Sinnesorgane bezeichnet man mit Auge, Nase, Zunge, Ohr und Haut. Auch heute noch sind diese fünf Sinne die allgemein bekanntesten Sinne. Daher wird im Kapitel 3. der Aufbau und die Funktionsweise speziell dieser Sinne gründlicher geschildert.

Vier weitere Sinne:

Die moderne Physiologie kennt noch vier weitere Sinne des Menschen:
• Temperatursinn
• Schmerzempfindung
• Gleichgewichtssinn
• Körperempfindung / Tiefensensibilität

Da ich in meiner Hausarbeit auf diese vier Sinne nicht ausführlich eingehen werde, sind im Folgenden einige wesentliche Aspekte dieser Sinne zusammengetragen.

Temperatursinn
Der Temperatursinn ermöglicht es unterschiedliche Temperaturen wahrzunehmen, so dass der Körper sich auf diese einstellen kann und entsprechend viel Energie aufwendet, um die optimale Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.2 Die Temperaturempfindung erfolgt über Thermorezeptoren (ca. 30 000 Wärme- und ca. 250 000 Kältepunkte) die über die gesamte Körperoberfläche verteilt sind.3

Schmerzempfindung
Die Schmerzempfindung ermöglicht es Schäden am Körper (Verbrennungen, Entzündungen, Verletzungen, etc.) wahrzunehmen. Die Schmerzrezeptoren sind freie Nervenendigungen, die in der Haut und in vielen Organen vorzufinden sind.4

Gleichgewichtssinn
Der Gleichgewichtssinn dient der Wahrnehmung von Körperhaltung und Orientierung im Raum. Dies impliziert die Empfindung für „oben und unten“, Drehungen, Schrägen, Rhythmus und Beschleunigungen. Die zwei Gleichgewichtsrezeptoren bestehen aus den Bogengängen, die sich im rechten und linken Innenohr befinden. Der Gleichgewichtssinn steht in enger Verbindung mit dem Geschichtssinn sowie einigen anderen Sinnen.5

[...]


1 vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Sinne

2 vgl.: http://www.sinnesphysiologie.de/proto01/6-anderesinne/2-temperatur/temperatursinn.htm

3 vgl. : http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/PLex/PLex/lemmata/T-Lemma/Temperat.htm

4 vgl. : http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/PLex/PLex/lemmata/S-Lemma/Schmerz.htm

5 vgl. : http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gleichgewichtssinn.html


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