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Scholary Paper (Seminar), 2006, 16 Pages
Author: Anett Broscheit
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation
Details
Institution/College: University of Hagen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaft)
Tags: Diversity-Management, Eine, Managementmode, Diversity-Management
Year: 2006
Pages: 16
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 14 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-63124-2
ISBN (Book): 978-3-638-79402-2
File size: 118 KB
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Abstract
Der Begriff „Diversity-Management“ erlangte in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob es sich hierbei um eine Managementmode handelt. Zu Beginn werden hierzu die Begriffe „Diversity-Management“ und „Managementmode“ näher beleuchtet. Im Anschluss wird mit Hilfe einer Datenbankanalyse die Verwendungshäufigkeit des Begriffes in der wissenschaftlichen Literatur überprüft. Anschließend soll durch die Homepage-Analyse zweier ausgewählter Unternehmen in Deutschland überprüft werden, ob tatsächlich Diversity-Management betrieben wird oder Aktivitäten nur zum Schein mit diesem Begriff belegt werden. Es folgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse.
Excerpt (computer-generated)
Fernuniversität in Hagen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
Seminar: Diversity-Management
Abgabedatum: 06.10.2006
Diversity-Management – Eine Managementmode?
von: Anett Broscheit
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Grundlagen von „Diversity-Management“ 1
2.1 Begriffsbestimmung von „Diversity-Management“ 1
2.2 Entstehung und Verbreitung von „Diversity-Management“ 2
2.3 Wirkung und Bedeutung von „Diversity-Management“ 3
3 Begriffsbestimmung „Managementmode“ 4
4 Empirische Untersuchung zur Verwendung des Begriffes „Diversity- Management“ 5
4.1 Datenbank-Analyse in Hinblick auf die Verwendungshäufigkeit des Begriffes „Diversity-Management“ 6
4.1.1 Methodik der Datenbank-Analyse 6
4.1.2 Ergebnis der Datenbank-Analyse 7
4.2 Homepage-Analyse in Hinblick auf die Verwendung des Begriffes „Diversity-Management“ 7
4.2.1 Methodik der Homepage-Analyse 7
4.2.2. Ergebnis der Homepage-Analyse 8
4.2.2.1 Deutsche Telekom AG 8
4.2.2.2 Bosch-Gruppe 9
4.3 Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse der empirischen Untersuchung 10
5 Fazit 12
Literaturverzeichnis 13
1 Einleitung
Der Begriff „Diversity-Management“ erlangte in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob es sich hierbei um eine Managementmode handelt.
Zu Beginn werden hierzu die Begriffe „Diversity-Management“ und „Managementmode“ näher beleuchtet. Im Anschluss wird mit Hilfe einer Datenbankanalyse die Verwendungshäufigkeit des Begriffes in der wissenschaftlichen Literatur überprüft. Anschließend soll durch die Homepage-Analyse zweier ausgewählter Unternehmen in Deutschland überprüft werden, ob tatsächlich Diversity-Management betrieben wird oder Aktivitäten nur zum Schein mit diesem Begriff belegt werden. Es folgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse.
2 Grundlagen von „Diversity-Management“
2.1 Begriffsbestimmung von „Diversity-Management“
Diversity bedeutet Verschiedenheit, Ungleichheit oder auch Vielfalt. Im Rahmen von Unternehmen bzw. Organisationen geht es dabei um die Vielfalt der beschäftigten Mitarbeiter in Bezug auf Geschlecht, Alter, Religion, Herkunft beziehungsweise Nationalität, Behinderung oder sexuelle Orientierung. Weitere Merkmale sind möglich. Ein einheitliches Verständnis von „diversity“ gibt es in der Literatur nicht. Hier wird zwischen „diversity“ als Verschiedenartigkeit von Menschen bezüglich der oben genannten Merkmale und „diversity“ als Gleichheit in Bezug auf die Anerkennung und Nutzung der Verschiedenartigkeit unterschieden.1
„Diversity im Sinne von Vielfalt steht für das Phänomen einer vielfältig zusammengesetzten Belegschaft. Diversity im Sinne von Diversity Management steht für eine ganz bestimmte Art und Weise des Umgangs damit.“2 Diversity-Management stellt also ein Konzept zur Unternehmensführung dar, mit dem Ziel aus der Vielfalt der Unternehmensmitglieder Nutzen zu ziehen. Eine klare Abgrenzung der Begriffe „Diversity-Management“ und „Managing Diversity“ erfolgt in der Literatur nicht.
2.2 Entstehung und Verbreitung von „Diversity-Management“
Diversity-Management hat seinen Ursprung in den USA und ist dort besonders in Nordamerika als neues Managementkonzept seit Beginn der 90er Jahre verbreitet. Dies liegt in demografischen Veränderungen, der wachsenden Globalisierung von Geschäftstätigkeiten und der damit verbundenen Notwendigkeit der Zusammenarbeit verschiedener Menschen begründet.3
So wurde bereits 1987 von Johnston/Packer prognostiziert, dass der Anteil der Kerngruppe der weißen männlichen Arbeitnehmer auf dem US-Arbeitsmarkt bis zum Jahr 2000 auf unter 30 Prozent sinken, der Anteil von Frauen, Immigranten und älteren Arbeitnehmern permanent steigen werde4. Vor diesem Hintergrund fand Diversity- Management eine zunehmende Verbreitung und wird derzeit von ca. 90 Prozent der Fortune-500-Unter-nehmen betrieben5. In den USA ist das Konzept auf dem besten Weg zu einer festen Institution und damit verbunden, zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor zu werden, auch weil die Ausgestaltung des Diversity-Managements in Unternehmen dort über verschiedene Diversity-Rankings und -Preise bewertet wird6. In Deutschland ist Diversity-Management als Managementkonzept noch wenig verbreitet. Nur 38,5 Prozent der DAX-Unternehmen haben Diversity-Management eingeführt, weiteren 18,5 Prozent ist das Konzept bekannt7. Dabei wird das Konzept von amerikanischen Mutterunternehmen oder durch Fusionen nach Deutschland importiert, aber auch durch eigene Initiativen eingeführt8. Auch bestehen bisher auf rechtlicher Ebene nur EU-Richtlinien, welche in Deutschland gerade durch das Anti- Diskriminierungsgesetz umgesetzt werden und der Benachteiligung von Minderheiten entgegen wirken sollen9.
2.3 Wirkung und Bedeutung von „Diversity-Management“
[...]
1 vgl. Wächter, H., Personelle Vielfalt, 2003, S. IV
2 Krell, G., Chancengleichheit, 2004, S.43
3 vgl. Vedder, G., Personalstrukturen, 2003, S. 17
4 vgl. Vedder, G., Personalstrukturen, 2003, S. 22
5 vgl. Vedder, G., Personalstrukturen, 2003, S. 22
6 vgl. Vedder, G., Personalstrukturen, 2003, S. 20
7 vgl. Süß,S./Kleiner,M., Zeichen der Zeit, 2006, S. 26
8 vgl. Krell, G., Chancengleichheit, 2004, S. 50
9 vgl. Süß,S./Kleiner,M., Zeichen der Zeit, 2006, S. 26
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