Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Analyse von Theodor Fontanes Berichten über das Reisen in Frankreich in seinem B... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Analyse von Theodor Fontanes Berichten über das Reisen in Frankreich in seinem Buch 'Aus den Tagen der Okkupation'

Scholary Paper (Seminar), 2001, 21 Pages
Author: Sonja Breining
Subject: Romance Languages - French, Miscellaneous

Details

Event: Séminaire : Relation sociales culturelles
Institution/College: Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d’Allemand d’Asnières)
Tags: Theodor, Fontane, Tagen, Okkupation, Séminaire, Relation
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 21
Grade: 13/20
Language: German
Archive No.: V7134
ISBN (E-book): 978-3-638-14483-4
ISBN (Book): 978-3-640-30557-5
File size: 227 KB
Notes :



Abstract

Fontanes Neugier und das Interesse für historische Ereignisse, Kriege im Besonderen, sind der Entstehungsgrund seiner Kriegsbücher. Theodor Fontane (1819-1898) ist durch seine großen realistischen Romane, seine "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", und auch als Theaterkritiker und Journalist bekannt geworden.Sein Leben und Werk spiegeln ein ganzes Jahrhundert; epochengeschichtlich gesehen zählt Fontane zu den bedeutenden Realisten der europäischen Literatur und hat den Realismus des Wilhelminischen Kaiserreiches entscheidend geprägt. Fast gänzlich vergessen aber sind seine Kriegsbücher sowie die Ergebnisse seiner Frankreichreisen, "Kriegsgefangen" und "Aus den Tagen der Okkupation", die literaturwissenschaftlich kaum wahrgenommen werden.Fontane ist ein Reisender voller Neugier. Trotz der traumatischen Kriegserlebnisse betrachtet er das französische Volk mit Wohlwollen, bescheinigt ihm sogar manchmal positivere Charakterzüge als den Preußen. So ist das Buch ein bunte Sammlung von Kriegsberichten, Dialogen mit Reisenden und teilweise schwärmerischen Beschreibungen Frankreichs. In dieser Arbeit soll sein Bild über Deutsche und Franzosen dargestellt werden. Dazu werden Fontanes Beschreibungen über die beiden Völker, Frankreich und den Krieg 1870/71 verwendet.


Excerpt (computer-generated)

 

De l′état de grâce à la rigueur :

Les Theodor Fontane - Aus den Tagen der Okkupation

 

von

Sonja Breining



Inhalt:

I) EINLEITUNG - Fontane: über den Autor, sein Werk und die historische Situation 2

II) HAUPTTEIL: Fontane über die deutsch-französischen Beziehungen 4

1.) Das Land Frankreich 4

2.) Das französische Volk 6

3.) Das deutsche Volk 7

4.) Kriegsschilderungen 8

SCHLUSS 9

LITERATURVERZEICHNIS 11

Exposé : 12

I) EINLEITUNG - Fontane: über den Autor, sein Werk und die historische Situation

Die Quintessenz des Buches "Aus den Tagen der Okkupation" stammt von Fontanes Mitreisenden Herrn Fischer, der dem Autor "aus der Seele spricht": "Das Reisen hat seine Gefahren wie alles andere; wer sie nicht mit in den Kauf nehmen will, muss zu Hause bleiben oder die große Linie halten. Alles Beste aber, wie überall im Leben, liegt jenseits der großen Straße" (18). Fontanes Neugier und das Interesse für historische Ereignisse, Kriege im Besonderen, sind der Entstehungsgrund seiner Kriegsbücher.
Theodor Fontane (1819-1898) ist durch seine großen realistischen Romane, seine "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", und auch als Theaterkritiker und Journalist bekannt geworden. Dank seiner umfangreichen Korrespondenz (über 10 000 Briefe) ist die Erinnerung an ihn noch heute lebendig. Sein Leben und Werk spiegeln ein ganzes Jahrhundert; epochengeschichtlich gesehen zählt Fontane zu den bedeutenden Realisten der europäischen Literatur und hat den Realismus des Wilhelminischen Kaiserreiches entscheidend geprägt. Fast gänzlich vergessen aber sind seine Kriegsbücher sowie die Ergebnisse seiner Frankreichreisen, "Kriegsgefangen" und "Aus den Tagen der Okkupation", die literaturwissenschaftlich kaum wahrgenommen werden.
Eigentlich wollte Fontane schon im Herbst 1870 nach Frankreich reisen, um hinterher für den Deckerschen Verlag über die Kriegsschauplätze zu berichten. Doch anstatt für das geplante Buch recherchieren zu können, wird er als vermeintlicher Spion festgenommen, entgeht nur knapp der standrechtlichen Erschießung und wird auf die Atlantikinsel Oléron gebracht. Über diese Erlebnisse berichtet Fontane in seinem Buch "Kriegsgefangen. Erlebtes 1870", das im Februar 1871 erscheint.
Als er erneut nach Frankreich reisen will, hat sich die politische Lage entscheidend verändert: Nach dem siegreichen Vorrückens der deutschen Armee muss Paris im Januar 1871 kapitulieren. Am 18. Januar 1871 wird im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles das Deutsche Kaiserreich proklamiert. Der Vorfriede von Versailles wird am 26. Februar unterzeichnet. Der Vertrag verlangt von Frankreich die Abtretung Elsaß-Lothringens an das geeinte Deutschland sowie fünf Milliarden Francs in Gold Kriegsentschädigung. Bis die Summe abbezahlt ist, bleiben weite Teile Frankreichs besetzt. Aus Protest gegen die Friedensbedingungen und gegen die Regierung Thiers rufen Arbeiter und Nationalgarde am 28. März in Paris die "Commune" aus, woraufhin ein heftiger Barrikadenkampf mit der Armee der Regierung entbrennt.
Kurz nach dessen Ende reist Fontane am 9. April 1871 erneut nach Frankreich, um die verschiedenen Stationen des Feldzugs aufzusuchen. Die wichtigsten Stationen sind St. Denis, Amiens, Rouen, Sedan, Metz und Straßburg. Insgesamt ist er sechs Wochen unterwegs, vom entgültigen Friedensschluss hört er noch unterwegs. Im Herbst 1872 erscheinen in der "Vossischen Zeitung" bereits Vorabdrücke seines Buches, das im November bei Decker in zwei Bänden erscheint.
Fontane ist ein Reisender voller Neugier. Trotz der traumatischen Kriegserlebnisse betrachtet er das französische Volk mit Wohlwollen, bescheinigt ihm sogar manchmal positivere Charakterzüge als den Preußen. Immer mit Notizblock und Bleistift zur Hand reist Fontane per Zug und Kutsche durch das besetzte Frankreich. Am meisten interessieren ihn die Kriegsschauplätze, an deren Geschichte er immer wieder ausführlich erinnert, daneben auch die Kirchen und schließlich das französische Volk selbst, über dessen Gespräche mit ihm er oft augenzwinkernd berichtet. So ist das Buch ein bunte Sammlung von Kriegsberichten, Dialogen mit Reisenden und teilweise schwärmerischen Beschreibungen Frankreichs. Gern lässt er sich zu größeren Exkursen verleiten, wenn er auf die Spuren großer französischer Persönlichkeiten trifft, etwa auf Heinrich IV, Jean-Jacques Rousseau oder der Jungfrau von Orléans.
In dieser Arbeit soll sein Bild über Deutsche und Franzosen dargestellt werden. Dazu werden Fontanes Beschreibungen über die beiden Völker, Frankreich und den Krieg 1870/71 verwendet.

II) HAUPTTEIL: Fontane über die deutsch-französischen Beziehungen

1.) Das Land Frankreich

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/7134/analyse-von-theodor-fontanes-berichten-ueber-das-reisen-in-frankreich-in
please wait Please wait