"User Generated Content": Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen close

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2007
Seiten: 20
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 21  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 222 KB
Archivnummer: V71418
ISBN (E-Book): 978-3-638-63175-4
ISBN (Buch): 978-3-638-88050-3

Zusammenfassung / Abstract

Mit der kontinuierlichen Zunahme von Breitbandanschlüssen hat sich der Umgang mit dem Kommunikationsmedium Internet drastisch verändert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Internet vom „technischen Spielzeug“ zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument entwickelt. Websites mit hoch auflösenden Grafiken, aber auch mit audio-/visuellen Inhalten gehören inzwischen schon fast zum einheitlichen Standard. Diese technische Entwicklung dürfte wesentlich zur Verbreitung von nutzergenerierten Inhalten beigetragen haben. Um das Phänomen „User Generated Content“ und die Auswirkungen auf die Medienlandschaft besser verstehen zu können, werden in dieser Seminararbeit zunächst grundlegende Informationen, technologische Voraussetzungen und der richtige Umgang mit der Blogger-Gemeinschaft sowie eine Auswahl von bereits erfolgreichen Online-Angeboten beschrieben. Im zentralen Kapitel folgt eine Erläuterung über die neuen Anforderungen und über positive aber auch negative Aspekte für Medienunternehmen, die bereits User Generated Content einsetzen. Eine kurze Zusammenfassung und ein vorläufiger Ausblick für die Medienbranche bilden den Abschluss der Arbeit.

Textauszug (computergeneriert)

„User Generated Content:“
Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen

von: Tamara Rachbauer

Wintersemester 2006/2007

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 4

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik User Generated Content 4

2.1 User Generated Content Definition 4
2.2 Technologische Voraussetzungen und Dienste 5
2.3 Die Do-It-Yourself Community: Blogger & Co 7
2.4 Breitgefächerte Angebote mit User Generated Content 8

3. User Generated Content – Gewinnerzielung oder finanzielles Desaster für die Medienbranche 9

3.1 Neue Anforderungen für Medienunternehmen 9

3.1.1 Web Monitoring 10
3.1.2 Unternehmens-Blog 11

3.2 Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit User Generated Content 11
3.3 Negative Auswirkungen durch User Generated Content 15
3.4 Schwarze Schafe gibt es überall 16

4. Zusammenfassung und Ausblick 17

Literaturverzeichnis 18

 

 

1. Einleitung

Mit der kontinuierlichen Zunahme von Breitbandanschlüssen hat sich der Umgang mit dem Kommunikationsmedium Internet drastisch verändert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Internet vom „technischen Spielzeug“ zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument entwickelt. Websites mit hoch auflösenden Grafiken, aber auch mit audio-/visuellen Inhalten gehören inzwischen schon fast zum einheitlichen Standard. Diese technische Entwicklung dürfte wesentlich zur Verbreitung von nutzergenerierten Inhalten beigetragen haben.
Um das Phänomen „User Generated Content“ und die Auswirkungen auf die Medienlandschaft besser verstehen zu können, werden in dieser Seminararbeit zunächst grundlegende Informationen, technologische Voraussetzungen und der richtige Umgang mit der Blogger-Gemeinschaft sowie eine Auswahl von bereits erfolgreichen Online-Angeboten beschrieben.
Im zentralen Kapitel folgt eine Erläuterung über die neuen Anforderungen und über positive aber auch negative Aspekte für Medienunternehmen, die bereits User Generated Content einsetzen.
Eine kurze Zusammenfassung und ein vorläufiger Ausblick für die Medienbranche bilden den Abschluss der Arbeit.

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik

User Generated Content

Im nachfolgenden Kapitel wird zunächst der Begriff „User Generated Content“ sinngemäß beschrieben. Anschließend folgt eine grundlegende Einführung in diese hochaktuelle Thematik.

2.1 User Generated Content Definition

Der englischsprachige Begriff „User Generated Content“ (Abkürzung UGC) wird überwiegend im Internet verwendet und bedeutet sinngemäß übersetzt, dass Inhalte (Content) wie Grafiken, Texte, Audio- und Videodateien aber auch Kommentare und Produktbewertungen nicht wie bisher ausschließlich von Medienprofis, sondern von einem oder mehreren Benutzern (User) selbst erstellt (Generated) werden. Diese unabhängig generierten Inhalte werden größtenteils noch ohne finanzielle Entschädigung anderen interessierten Usern zugänglich gemacht.
Die Erwartungen, die in nutzergenerierte Inhalte gesetzt werden, sind seitens der Medienunternehmen aber auch der beteiligten User sehr unterschiedlicher Natur. In der klassischen Medienbranche besteht die Hoffnung, dass aus ihren bislang passiven Konsumenten auch noch umsatzsteigernde Inhaltslieferanten werden. Kritische Stimmen befürchten jedoch durch die Einbindung der Benutzer einen erheblichen Kontrollverlust und starke Qualitätseinbussen. Die User erhoffen sich durch ihre aktive Beteiligung die Vormachtsstellung der etablierten Medienunternehmen aufzulockern, während böse Zungen im Umgang mit User Generated Content vom so genannten AAL-Prinzip sprechen - Andere Arbeiten Lassen.

2.2 Technologische Voraussetzungen und Dienste

Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um möglichst viele Menschen schnell und effizient mit Informationen zu versorgen, ist und bleibt das Internet. Denn mit der ständig zunehmenden Anzahl von Breitbandanschlüssen und den stetig steigenden Bandbreiten verbringen immer mehr Menschen immer mehr Zeit im Internet [vgl. Deutschland Online (2006)].
Kein Medium hat sich jemals schneller ausgebreitet als das Internet: Von 1997 bis 2006 stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland von 6,5% auf 59,5%. 38,6 Millionen Bundesdeutsche Erwachsene sind inzwischen online. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative 10. ARD/ZDF-Online-Studie 2006, für die 1820 Erwachsene befragt wurden. [FUSE GmbH (2006)]

Abbildung 1: Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 1997 bis 2006 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Um das Erstellen und Verwalten von User Generated Content im Internet zu er-leichtern, bedarf es allerdings noch weiterer Dienste und Softwaresysteme. Die wichtigsten Begriffe dazu werden im nachfolgenden Glossar kurz beschrieben.

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