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Metropolregion Hamburg: Wohlstands- und Armutsviertel

Termpaper, 2006, 25 Pages
Authors: Katharina Niciejewska, Mataza Golzari
Subject: Statistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 25
Grade: bestanden
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V73422
ISBN (E-book): 978-3-638-63279-9
ISBN (Book): 978-3-638-77416-1
File size: 293 KB

Abstract

In den Medien wird immer häufiger berichtet, dass das Bild der Stadtviertel in der Metropolregion Hamburg keineswegs mehr homogen ist, sondern, dass die Unterschiede zwischen den Stadtteilen immer größer werden. Und auch uns ist aufgefallen, dass es große Unterschiede gibt wenn man durch Hamburg fährt oder eine Wohnung in Hamburg sucht. Scheinbar sind in einigen Stadtvierteln Wohnungen nur einigen wenigen Gutsituierten aufgrund von extrem hohen Mietpreisen vorbehalten. In anderen wiederum ist ein überproportional hoher Ausländeranteil zu bemerken. Unser Ziel ist es, zu untersuchen, ob man Ungleichheit bezogen auf Armut und Wohlstand in den einzelnen Stadtvierteln mit Hilfe ausgewählter Variablen messen kann. Kann man mit Hilfe bestimmter Indikatoren aufzeigen, dass bestimmte Stadtteile Armuts- und andere Wohlstandsviertel sind? Kann man auch Tendenzen erkennen, und somit Aussagen für die Zukunft treffen? Diese Fragen zu beantworten haben wir uns zum Ziel dieser Hausarbeit gemacht.


Excerpt (computer-generated)

Metropolregion Hamburg – Wohlstands- und Armutsviertel?

Hausarbeit

Statistik Praktikum
Außenwirtschaft / Internationales Management

WS 06/07: 3. Semester

von

Katharina Niciejewska
Mataza Golzari

 

 

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis  2
Tabellenverzeichnis  2

1. Einleitung  4
1.1. Untersuchungsziel  4
1.2. Vorgehensweise   4

2. Beschreibung der Datenbasis  5
2.1. Stadtteildatenbank – Statistik Nord  5
2.2. LBS Immobilienatlas   6
2.3. Datenbereinigung im Rahmen unserer Hausarbeit   6

3. Variablen-Beschreibung  7
3.1. Variablen-Überblick   7
3.2. Zielvariable Ausländeranteil  7
3.3. Zielvariable Arbeitslosenquote  11
3.4. Zielvariable Sozialhilfeempfänger  13
3.5. Zielvariable Immobilienpreise  14

4. Korrelation  17
4.1. Korrelation zwischen Sozialhilfeempfänger- und Arbeitslosenquote  17
4.2. Korrelation zwischen Sozialhilfeempfänger- und Ausländerquote   17
4.3. Korrelation zwischen Sozialhilfeempfängerquote und Immobilienpreisen  18

5. Armutsindikator  19

6. Schlussbetrachtung  20
6.1. Zusammenfassung  20
6.2. Kritische Betrachtung  21
6. 3. Zukunftsblick  21

Anhang  22

Literaturverzeichnis  25

 

 

1. Einleitung

1.1. Untersuchungsziel

In den Medien wird immer häufiger berichtet, dass das Bild der Stadtviertel in der Metropolregion Hamburg keineswegs mehr homogen ist, sondern, dass die Unterschiede zwischen den Stadtteilen immer größer werden. Und auch uns ist aufgefallen, dass es große Unterschiede gibt wenn man durch Hamburg fährt oder eine Wohnung in Hamburg sucht.

Scheinbar sind in einigen Stadtvierteln Wohnungen nur einigen wenigen Gutsituierten aufgrund von extrem hohen Mietpreisen vorbehalten. In anderen wiederum ist ein überproportional hoher Ausländeranteil zu bemerken.

Unser Ziel ist es, zu untersuchen, ob man Ungleichheit bezogen auf Armut und Wohlstand in den einzelnen Stadtvierteln mit Hilfe ausgewählter Variablen messen kann. Kann man mit Hilfe bestimmter Indikatoren aufzeigen, dass bestimmte Stadtteile Armuts- und andere Wohlstandsviertel sind? Kann man auch Tendenzen erkennen, und somit Aussagen für die Zukunft treffen? Diese Fragen zu beantworten haben wir uns zum Ziel dieser Hausarbeit gemacht.

1.2. Vorgehensweise

Für unsere Untersuchung liegen uns Stadtteildaten vom statistischen Bundesamt vor, sowie die Immobilienpreise aus dem Immobilienatlas der LBS. Bezüglich der Vollständigkeit der Variablen, mussten wir feststellen, dass es in der Stadtteildatenbank entweder keine oder nur veraltete Angaben zu den Einkommensverhältnissen sowie dem Bildungsniveau der Bevölkerung in den einzelnen Stadtteilen gibt. Aus diesem Grund haben wir diese Merkmale nicht in unsere Betrachtung mit einbezogen. Anstelle davon haben wir die uns vorliegenden Daten zu einem Indikator zusammengefasst. Mittels dieser Daten und des Datenverarbeitungsprogramms SPSS machen wir unsere Auswertungen und stellen diese in Tabellen und Grafiken dar. Haben wir die von uns verwendeten Variablen für die Untersuchung verändert, so haben wir dies in dem entsprechenden Kapitel dokumentiert.

In unserer Hausarbeit beschreiben wir als Erstes die Datenbasis die uns zur Verfügung steht, also die Stadtteildatenbank (vgl. www.statistik-nord.de) und den Immobilienatlas (vgl. www.lbs.de). Danach folgt im zweiten Kapitel eine tabellarische Auflistung aller verwendeten Untersuchungsvariablen. Im dritten Kapitel haben wir alle wichtigen Zielvariablen detailliert beschrieben.

Im vierten Kapitel haben wir Untersuchungen bezüglich der Abhängigkeit/Korrelation (vgl. Hörnstein/Kreth, Wirtschaftsstatistik, S. 117 ff) von einzelnen Variablen angestellt. Anschließend haben wir in Kapitel 5 einen Armutsindikator kreiert, der sich aus den Variablen Sozialhilfeempfängerquote, Ausländeranteil und den Immobilienpreisen zusammensetzt, und dazu dient die Armut in den einzelnen Stadtteilen zu messen.

Die Ergebnisse der Untersuchungen haben wir in der Schlussbetrachtung zusammengefasst (Kapitel 6). Des Weiteren gehen wir auf die Probleme, die während der Untersuchungen aufgetreten sind ein und geben einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

2. Beschreibung der Datenbasis

2.1. Stadtteildatenbank - Statistik Nord

Das Statistikamt Nord bezieht seine Daten aus dem Melderegister, von der Bundesanstalt für Arbeit, von der amtlichen Sozialhilfestatistik und anderen öffentlichen Quellen (vgl. www.statistik-nord.de). Es ist aktuell die einzige, frei zugängliche, Datenbank, bei der die Daten auf Stadtteilbasis für Hamburg zur Verfügung stehen.

Auf Stadtteilbasis sind Informationen zu den Bereichen: Fläche, Bevölkerung, Wohnen, Wahlen, Sozialstruktur, Infrastruktur, Verkehr und Kriminalität, für die Jahre 1986 bis 2004, veröffentlicht (vgl. www.statistik-nord.de). Leider sind die Daten nicht vollständig. So sind Angaben bezüglich der Einkünfte der Lohn- und Einkommenssteuerpflichtigen beispielsweise nur für die Jahre 1986, 1989, 1992 und 1995 vorhanden, und somit für eine aktuelle Untersuchung unbrauchbar.

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