Termpaper, 2001, 8 Pages
Author: Magistra Artium Claudia Stehr
Subject: Communications: Theories, Models, Terms and Definitions
Details
Institution/College: Braunschweig Academy of fine arts (Sozialwissenschaften)
Tags: Bild, Bildverstehen, EInführung, Medienwissenschaften
Year: 2001
Pages: 8
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 4 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-78358-3
File size: 76 KB
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Abstract
Bilder genießen in unserer heutigen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Sei es in der Schule oder im Beruf, den Medien oder der Werbung, im Supermarkt oder der Bushaltestelle, ständig werden wir in unserem alltäglichen Leben mit Bildern konfrontiert. Sie wecken Aufmerksamkeit, regen zum Staunen und Denken an, können informieren und inspirieren. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“(Meutsch, 1991, S. 45) Doch was passiert bei der Bildbetrachtung und wie verläuft der Prozess des Bildverstehens? Kann ein Bild nicht aus verschiedenen Perspektiven gesehen werden? Welche Rolle spielt der Bildbetrachter und was genau reizt den Menschen, Bilder für bestimmte Zwecke zu benutzen? Diese Fragen versucht diese Arbeit wissenschaftlich zu beantworten und mit Versuchen zu belegen.
Excerpt (computer-generated)
TU Braunschweig, Institut für Sozialwissenschaften
Proseminar: „Einführung in die Medienwissenschaften“
WS 2000/2001
Bild und Bildverstehen
von
Claudia Stehr
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was ist ein Bild? Was ist Bildverstehen? 4
2.1 Die Bildbetrachtung 4
2.2 Die Rolle des Bildbetrachters 4
2.3. Bildwahrnehmung 5
3. Fazit 7
4. Literaturverzeichnis 8
1. Einleitung
Bilder genießen in unserer heutigen Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert. Sei es in der Schule oder im Beruf, den Medien oder der Werbung, im Supermarkt oder der Bushaltestelle, ständig werden wir in unserem alltäglichen Leben mit Bildern konfrontiert. Sie wecken Aufmerksamkeit, regen zum Staunen und Denken an, können informieren und inspirieren.
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ (Meutsch, 1991, S. 45) Doch was passiert bei der Bildbetrachtung und wie verläuft der Prozess des Bildverstehens? Kann ein Bild nicht aus verschiedenen Perspektiven gesehen werden? Welche Rolle spielt der Bildbetrachter und was genau reizt den Menschen, Bilder für bestimmte Zwecke zu benutzen?
Diese Fragen möchte ich in meiner wissenschaftlichen Arbeit beantworten und mit Versuchen belegen.
2. Was ist ein Bild? Was ist Bildverstehen?
Fragt man ein Kind nach der Definition des Wortes „Bild“, so wird es mit größter Wahrscheinlichkeit zur Antwort geben, dass es ein Ding ist, was man mit den Augen sehen und erfassen kann. Das ist wohl die wichtigste Eigenschaft, die Optik. Es ist dabei nicht wichtig, ob wir ein digitales Bild auf dem Bildschirm, oder ein gemaltes Kunstwerk auf Leinwand vor Augen haben, das Bildverstehen beginnt mit der Wahrnehmung, dem Sehen. „Ein Betrachter stellt, indem er ein Kunst-Objekt anschaut, eine Kommunikation zwischen sich und dem Zeichen her.“ (Schwens/ Fendel, 1980, S.58)
2.1 Die Bildbetrachtung
Bei der Bildbetrachtung folgt nach dem ersten Blickkontakt die geistige Verarbeitung der Bildaussagen unter Einbeziehung der Bilddetails und die spätere Erinnerung dieser. Diesen mehrstufigen Prozess nennt man Bildverstehen. Dem Wahrnehmungsangebot wird im Gehirn und Bewusstsein eine sinnvolle Bedeutung zugeordnet. (Merten, 1991, S.54)
Demnach trägt das Wort „Bild“ zwei miteinander verbundene Bedeutungen. Zum einen ist es „ein optisches Muster; es ist aber ebenso eine geistige Erfahrung.“ (Monaco, 2000, S. 155)
Dass wir W. E. Hills Zeichnung zweideutig sehen können, also einmal die alte Frau, oder die junge Frau, wird nicht nur durch unsere Augen bestimmt, sondern hängt auch von der gedanklichen Umsetzung der Bildinformationen im Gehirn ab. (ebenda)
2.2 Die Rolle des Bildbetrachters
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