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Termpaper, 2007, 24 Pages
Author: Anne Buchholz
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Innovationen, Zeitwettbewerb
Year: 2007
Pages: 24
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 16 Literaturquellen, 4 Internetquellen Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-69062-1
ISBN (Book): 978-3-638-77008-8
File size: 192 KB
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Abstract
“Time is money“ – dieses von Benjamin Franklin stammende Zitat hat an Aktualität und Wichtigkeit bis heute nicht verloren. Im Gegenteil, denn es zeichnet sich ab, dass Unternehmen einem sich stets stärker entwickelnden Zeitwettbewerb ausgeliefert sind. Wettbewerbsvorsprünge können durch die Verkürzung von Prozessen und die Schnelligkeit, Kundenwünsche zu befriedigen, erzielt werden. Der Faktor „Zeit“ ist im wirtschaftswissenschaftlichen Schrifttum bereits länger von Bedeutung. Man begann während der Neoklassik mit modelltheoretischen Arbeiten zur Bestimmung der optimalen Entwicklungsdauer. Nach vielen Jahrzehnten ist man bei instrumentell-pragmatischen Ansätzen zum “Speed Management” angelangt, die den Innovationsprozess beschleunigen sollen. Dass auch im 21. Jahrhundert der Faktor „Zeit“ eine große Rolle spielt, spiegelt sich in den weltweiten Megatrends wider - „Verschwindende Zeitbarrieren“ und „flexible Netzwerkunternehmen“ bestimmen das Geschäft. Die Marktdynamik birgt einen Zwang zur Kreativität und zu einem neuen Kontext, der nicht selten zur Schaffung von innovativen Produkten und Dienstleistungen führt. Problemstellung Dass Unternehmen heutzutage in einem enormen Zeitwettbewerb stehen, ist nicht von der Hand zu weisen. Sie sind permanent gezwungen, Innovationen zu schaffen, um am Markt existieren zu können. Der Zwang zu schnellen Innovationen hat vielerlei Gründe. Durch die Globalisierung der Märkte stehen Unternehmen nicht mehr nur auf lokaler, regionaler und/oder nationaler Ebene in Konkurrenz, sondern auch auf europäischer bzw. internationaler Ebene. Darüber hinaus führt die Existenz von Käufermärkten dazu, dass Kaufentscheidungen sich immer stärker danach richten, wie kundenspezifische Präferenzen erfüllt werden. Kurze interne Prozesse sind hierbei von zentraler Bedeutung. Der schnelle und kontinuierliche Wissenszuwachs und ein ebenfalls rasanter technologischer und technischer Fortschritt sind weitere Gründe dafür, dass ein Produkt sehr schnell veraltet und deshalb Unternehmen schneller agieren und innovieren müssen.
Excerpt (computer-generated)
Innovationen im Zeitwettbewerb
von
Anne Buchholz
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 6
1.1 Hinführung zum Thema 6
1.2 Ziel und Aufbau 7
2 Theoretische Grundlagen 8
2.1 Begriffserklärung 8
2.2 Grundlagen des Zeitwettbewerbs 9
2.3 Entwicklung der Wettbewerbsparameter 10
2.4 Wissen als Multiplikator des Zeitwettbewerbs 12
3 Analyse des Erfolgsfaktors „Zeit“ 13
3.1 Komponenten des Erfolgsfaktors 13
3.2 Reaktions- und Durchlaufzeit 14
3.3 Entwicklungszeit und Markteinführung 16
4 Fallbeispiel - Der Pionier als Gewinner 19
5 Fazit und kritische Würdigung 21
Quellenverzeichnis 23
Literaturverzeichnis 23
Fachzeitschriften 24
Internetverzeichnis 25
Abkürzungsverzeichnis
AHD = Advanced High Densitiy
CD = Compact Disc
MD = Mini Disc
PIMS = Profit-Impact-of-Market-Strategy
ROI = Return on Investment
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
“Time is money“ – dieses von Benjamin Franklin stammende Zitat hat an Aktualität und Wichtigkeit bis heute nicht verloren. Im Gegenteil, denn es zeichnet sich ab, dass Unternehmen einem sich stets stärker entwickelnden Zeitwettbewerb ausgeliefert sind. Wettbewerbsvorsprünge können durch die Verkürzung von Prozessen und die Schnelligkeit, Kundenwünsche zu befriedigen, erzielt werden. 1 Der Faktor „Zeit“ ist im wirtschaftswissenschaftlichen Schrifttum bereits länger von Bedeutung. Man begann während der Neoklassik mit modelltheoretischen Arbeiten zur Bestimmung der optimalen Entwicklungsdauer. Nach vielen Jahrzehnten ist man bei instrumentell-pragmatischen Ansätzen zum “Speed Management” angelangt, die den Innovationsprozess beschleunigen sollen.2 Dass auch im 21. Jahrhundert der Faktor „Zeit“ eine große Rolle spielt, spiegelt sich in den weltweiten Megatrends wider - „Verschwindende Zeitbarrieren“ und „flexible Netzwerkunternehmen“ bestimmen das Geschäft.3 Die Marktdynamik birgt einen Zwang zur Kreativität und zu einem neuen Kontext, der nicht selten zur Schaffung von innovativen Produkten und Dienstleistungen führt.4
Problemstellung
Dass Unternehmen heutzutage in einem enormen Zeitwettbewerb stehen, ist nicht von der Hand zu weisen. Sie sind permanent gezwungen, Innovationen zu schaffen, um am Markt existieren zu können.
Der Zwang zu schnellen Innovationen hat vielerlei Gründe. Durch die Globalisierung der Märkte stehen Unternehmen nicht mehr nur auf lokaler, regionaler und/oder nationaler Ebene in Konkurrenz, sondern auch auf europäischer bzw. internationaler Ebene. Darüber hinaus führt die Existenz von Käufermärkten dazu, dass Kaufentscheidungen sich immer stärker danach richten, wie kundenspezifische Präferenzen erfüllt werden. Kurze interne Prozesse sind hierbei von zentraler Bedeutung. Der schnelle und kontinuierliche Wissenszuwachs und ein ebenfalls rasanter technologischer und technischer Fortschritt sind weitere Gründe dafür, dass ein Produkt sehr schnell veraltet und deshalb Unternehmen schneller agieren und innovieren müssen.5
1.2 Ziel und Aufbau
Mit dieser Arbeit soll herausgestellt werden, aus welchen Komponenten sich im unternehmerischen Kontext „Zeit“ zusammensetzt und welche Auswirkungen sie auf den Innovationsprozess hat. Es soll gezeigt werden, dass Unternehmen gezwungen sind, den Innovationsprozess im Hinblick auf den Faktor „Zeit“ zu planen und zu koordinieren.
Im zweiten Kapitel werden für das Thema wichtige Definitionen, die Entwicklung und Trends des Faktors „Zeit“ angeführt. Aus welchen Komponenten sich der Erfolgsfaktor „Zeit“ im Rahmen von Produkt- und Prozessinnovationen zusammensetzt, ist Inhalt des dritten Kapitels. Das vierte Kapitel stellt ein Fallbeispiel über eine Produktinnovation dar, welches den theoretischen Hintergrund in einigen Gesichtspunkten untermauern soll. Ein prägnanteres und aktuelleres Beispiel aus der Praxis wäre ein Produkt aus dem eigenen Ausbildungsunternehmen gewesen, das aber aufgrund der Schweigepflicht hier nicht angeführt werden darf. Zum Schluss folgen ein Fazit und eine kritische Würdigung dieser Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffserklärung
Von dem Begriff „Innovation“ hat der Österreicher JOSEF SCHUMPETER unbewusst bereits im Jahre 1911 gesprochen. Damals verwendete er jedoch das Schlagwort „neue Kombinationen“. Die zahlreichen Bemühungen, den Begriff „Innovation“ zu definieren, führen stets auf den Nationalökonomen und späteren Harvard-Professor zurück.6 Er versteht darunter die Herstellung eines neuen Gutes, die Einführung einer neuen Produktionsmethode oder die Erschließung eines neuen Absatzmarktes. Ferner zählt er die Eroberung einer neuen Bezugsquelle von Rohstoffen bzw. Halbfabrikaten oder die Durchführung einer Neuorganisation dazu.7
Es gibt neben SCHUMPETERS Version etliche Definitionen. Die Autorin legt folgenden Ansatz für diese Arbeit fest. Innovationen umfassen eine zielgerichtete Umsetzung von neuen technischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und sozialen Problemlösungen, mit der Absicht, die Unternehmensziele auf eine neuartige Weise zu erreichen.
Der Begriff Innovation hat sich in den letzten Jahrzehnten weit verbreitet, wodurch die Bedeutung von Innovation in allen Lebensbereichen, also Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und in der Wissenschaft zum Ausdruck kommt.8 Innovationen unterscheiden sich anhand vier verschiedener Merkmale. Die Differenzierungskriterien sind der Gegenstandsbereich, der Auslöser der Innovation, der innovative Neuheitsgrad und der Veränderungsumfang.9 In dieser Arbeit soll darauf aus Gründen des begrenzten Umfangs nicht detaillierter eingegangen werden. In der letzten Zeit suchen Führungskräfte stärker nach neuen Produktkategorien, die das bestehende Geschäft erweitern, als nach großen neuen Ideen, die sie in fremde Geschäftsfelder führen könnten. Zu den größten Innovationen dieser Epoche gehören der iPod von Apple und das Reinigungssystem Swiffer von Procter & Gamble.10
2.2 Grundlagen des Zeitwettbewerbs
[...]
1 Vgl. Stalk/Hout, (1991), Seite 19.
2 Vgl. Vahs, (2005), Seite 68.
3 Vgl. Someren, (2005), Seite 60.
4 Vgl. Stern/Jaberg, (2003), Seite 2; Someren, (2005), Seite 60; o.V., (2006), Seite
5 Vgl. Müller, (2006), Seite 46; Klenter, (1995), Seite 1.
6 Vgl. Hübner, (2002), Seite 9.
7 Vgl. Vahs/Burmester, (2005), Seite 3.
8 Vgl. Hübner, (2002), Seite 9.
9 Vgl. Hübner, (2002), Seite 9 bis 11.
10 Vgl. Moss Kanter (2007), Seite 47.
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