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Subtitle: Multimediale Vermittlung von Musik und ihre Wirksamkeit
Scholary Paper (Seminar), 2005, 28 Pages
Authors: Kristin Peukert, S. Baumbach, J. Reinsch, S. Wand
Subject: Communications: Multimedia, Internet, New Technologies
Details
Tags: Musik, Internetpromotion, Online, Webseiten, Promotion, Internet, Popmusik, multimedial, Ästhetik, Funktion, Wirkung, Vermittlung, Musikwissenschaft, Bands, Musikfernsehen, Musik und Internet, Medien, visuell, Onlinepromotion, Gestaltung, Untersuchung, Inszenierung, Kriterien, Symposium, Berlin meets Bern, Klang und Bild, Multimedia, Musikvermarktung, Musik und Werbung, Musik und Medien
Year: 2005
Pages: 28
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-74168-2
File size: 189 KB
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Abstract
- Die Ergebnisse einer Untersuchung sowie theoretische Ausführungen zur Funktion und Darstellung von Musik über die heute weit verbreitete Onlinepromotion werden in der vorliegenden Arbeit besprochen. Dieses Protokoll bietet zudem einen Überblick über die Anfänge der Internetpromotion und den gestalterischen Aufbau von Webseiten. - In diesem Projekt werden die Websites von rund 130 willkürlich ausgewählten Musikern bzw. Bands der Genre Electro/Dance, Pop, HipHop/R’n’B, Alternative/Independent, Metal/Crossover und Punkrock/Gothrock dahingehend untersucht, auf welche Art und Weise die Musik an sich auf den Webseiten präsentiert und promotet wird. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog zu erstellen, der Aufschluss über verschiedene Absichten und Inszenierungsweisen der Künstler bzw. Plattenfirmen geben soll. - Das Projekt ordnet sich unter den Obertitel „Musik und ihre Internetpromotion“ ein, wurde fachübergreifend als Symposiumsbeitrag ausgearbeitet und interessierten Gästen an einem Posterstand im Audimax der Technischen Universität Berlin am 29.01.2005 präsentiert. (Symposium: "Berlin meets Bern")
Excerpt (computer-generated)
TU Berlin, Fachgebiet Musikwissenschaft, WS 04/05
HS: Multimediale Vermittlung von Musik und ihre Wirksamkeit
Musik und ihre Internetpromotion
Multimediale Vermittlung von Musik und ihre Wirksamkeit
von
Sarah Baumbach, Kristin Peukert, Jana Reinsch und Susan Wand
Inhalt
1. Einleitung von Kristin Peukert 3
2. Projektpräsentation 5
2.1. Abstract 5
2.2. Kriterienkatalog und Kurzpräsentation 6
2.3. Struktureller Ansatz 9
2.4. Guideline 11
2.5. Symposium 13
2.5.1.Poster 14
2.5.1.a) Poster I 14
2.5.1.b) Poster II 15
2.5.1.c) Poster III 16
2.5.2. Erläuterungen zu den Postern 17
2.5.3. Der neue Kriterienkatalog 20
2.5.4. Die Websites 21
3. Resumée von Kristin Peukert 23
1. Einleitung von Kristin Peukert
Im Rahmen des Hauptseminars, welches die Thematik „Musik multimedial“ aufgreift, haben wir uns mit einer Projektgestaltung auseinander gesetzt. Unsere Projektarbeit wurde als ein Symposiumsbeitrag ausgearbeitet und interessierten Gästen an einem Posterstand im Audimax der TU Berlin am 29.01.2005 präsentiert. Die Einleitung soll einen Überblick über unser Vorhaben geben und Themenschwerpunkte einführend erläutern.
Das Internet als neu entstandenes Medium und Kommunikationsplattform von höchster Aktualität bildet die Grundlage bezüglich unseres Projekts. Es bietet eine weltweit vernetzte, unerschöpfliche Quelle von Informationen, sowie die Möglichkeit des Datenaustausches und gilt mittlerweile als Standard in den meisten Haushalten. Als audio- visueller Kanal bezieht das Internet den Konsum von Musik mit ein aufgrund von entwickelten digitalen Audioformaten, wie z.B. MPEG, avi, wav, wma usw. Das Abspielen der Audiodateien im Internet erfolgt über zum Teil kostenloser Software, wie Real Player, Windows Media Player oder Quicktime Player. Der Computer gilt in unserem multimedialen Zeitalter regelrecht als neues Instrument, unter anderem zum kreativen und kompositorischen Umgang mit Musik. Softwareprogramme fungieren als Mixer bzw. Mischpult mit deren Hilfe aufgenommene Elemente bzw. Instrumentalteile und Vocals zusammengeführt werden, z.B. ProTools, Fairlight. Über das Internet oder transportfähigen Speichermedien können die Audiodaten problemlos unter den beteiligten MusikerInnen ausgetauscht werden. Kurzum an eine Musikproduktion ohne Beteiligung des PCs ist kaum noch zu denken, und das gilt für jedes Musikgenre. Im Mittelpunkt unserer Betrachtung steht die Promotion bzw. Musikvermarktung, sowie Präsentation von KünstlerInnen der U-Musik über die entsprechende Internetseite. Die Materialansammlung ist dabei eine wichtige Voraussetzung und so wurden im Laufe unseres Projektes 130 Websites kategorisch untersucht.
Bei unserer ersten Zielsetzung galt es vorläufig die auditive Umsetzung im „World Wide Web“ (WWW) zu betrachten. Doch wir kamen zu dem Schluss, dass die visuelle Gestaltung nicht außer Acht gelassen werden kann. Deshalb konzentrierten wir uns zunehmend auf den Gesamteindruck bzw. Inszenierung der KünstlerInnen im WWW und starteten einen analytischen Versuch bezüglich des Gesamtaufbaus der Websites. Dazu haben wir uns zu Beginn verschiedene Genres herausgegriffen (Electro/ Dance, Pop, HipHop/ R’n’B, Alternative/ Independent, Metal/ Crossover, Punkrock/ Gothrock) und versucht, Kriterien zu finden, die eine vollständige Beschreibung der Webseiten liefern und als Hilfestellung zum Aufbau einer eigenen Seite dienen können. Die Websites der KünstlerInnen präsentieren sich hinsichtlich der gestalterischen Möglichkeiten sehr unterschiedlich, oft auch in Annäherung an die gewünschte Zielgruppe, womit wir uns ebenfalls genauer beschäftigt haben.
Ganz allgemein spielen die Elemente Klang, Bild und Text eine grundlegende Rolle bei der Konstruktion einer Website bzw. der Konfrontation mit dem Internet. Bewegte Bilder wirken auffallend und ziehen die Aufmerksamkeit des Internetusers auf sich. So lassen sich Filme, Videoclips und Computeranimationen darstellen, die in Echtzeit im WWW abgespielt werden können. Mit der Verschmelzung von Bild und Klang, der einerseits im Vordergrund und andererseits im Hintergrund stehen kann, ergeben sich Möglichkeiten zur Visualisierung von Musik. In den 80er Jahren entstand das Musikfernsehen (MTV) und der Videoclip wurde als neue Form der Musikvermarktung und -verbreitung, sowie Präsentation der KünstlerInnen genutzt. Diese visualisierte Kunstform des Musikproduktes hat im heutigen digitalen Zeitalter Einzug in das Internet erhalten und wird auf den Webseiten zur Ansicht angeboten. Das gesprochene Wort wird uns zusätzlich im WWW begegnen, teilweise in synthetisierter Sprache. Der Text stellt die schriftliche Information dar, und es können ständig Eintragungen auf der Webseite gelöscht, erweitert und aktualisiert werden.
Bei Betrachtung des Internets kann man also von audio-visuellen Installationen sprechen mit relevanten Veränderungen z.B. im Vergleich zum Medium Fernsehen. Ein wichtiger Unterschied ist der aktive Kommunikationsprozess zwischen den Benutzern auf internationaler Ebene. Der Datenaustausch kann auf schriftlichem Weg (e-mail, Chat, Forum, Gästebuch, elektronische Postkarten), per Videoübertragung mit Hilfe sogenannter „webcams“ oder über die Internet-Telefonie, die bedeutend günstiger ist als herkömmliches Telefonieren, erfolgen. Die Interaktion über große Distanz hinweg zwischen mehreren Teilnehmern wird durch das Internet realisiert, wobei das Fernsehen nur den einseitigen Informationsfluss bieten kann. Nach diesen grundlegenden Ausführungen zum Medium Internet sollen im folgenden Hauptteil Durchführung und Ergebnisse unserer Projektarbeit dargelegt werden.
2. Projektpräsentation
2.1. Abstract
In diesem Projekt werden die Webseiten von ca. 130 willkürlich ausgewählten Musikern bzw. Bands daraufhin untersucht, auf welche Art und Weise die Musik an sich auf den Webseiten präsentiert wird. Wir werden versuchen, einen Kriterienkatalog zu erstellen, der Aufschluss über verschiedene Absichten und Inszenierungsweisen der Künstler bzw. Plattenfirmen geben soll. Unser Projekt läuft zunächst unter dem Obertitel „Musik und ihre Internetpromotion“.
2.2. Kriterienkatalog und Kurzpräsentation
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