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Seminararbeit, 2002, 18 Seiten
Autor: Dipl.-Kfm. Robert Bayerlein
Fach: Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
Details
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Psychologie, insb. Wirtschafts- und Sozialpsychologie)
Tags: Selbstkonzept, Selbstbewußtsein, Selbst, Selbstwahrnehmung, Selbstschema
Jahr: 2002
Seiten: 18
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-14795-8
ISBN (Buch): 978-3-640-09891-0
Dateigröße: 368 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Das Selbstwertgefühl wird als eines der wichtigsten Verhaltensregulative beim Menschen angesehen. Alles was wir tun oder unterlassen ist auf das Selbstwertgefühl ausgerichtet. Deshalb wird dem Selbstwertgefühl innerhalb der Persönlichkeitspsychologie hohe Bedeutung für das Selbstsystem beigemessen. In der vorliegenden Arbeit soll auf das Entstehen und die Struktur des Selbstwertgefühls eingegangen werden. Ausgangspunkt der Betrachtung bilden hierbei kognitive Ansätze der Persönlichkeitstheorie, insbesondere Theorien zum Selbstkonzept.
Textauszug (computergeneriert)
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
der Uni Erlangen-Nürnberg
Lehrstuhl für Psychologie,
insb. Wirtschafts- und Sozialpsychologie
Konstrukt und Determinanten des Selbstwertgefühls
Robert Bayerlein
Selbstkonzept und Feedbackverarbeitung (SS 2002)
Theoriearbeit
Semester: 10
Studienfach: Betriebswirtschaftslehre
Prüfungsfach: Wirtschafts- und Betriebspsychologie
Inhaltsverzeichnis
1 EINFÜHRUNG 1
2 BEDEUTUNG UND IMPLIKATIONEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS 2
3 SELBSTKONZEPT UND SELBSTWERTGEFÜHL 2
4 THEORETISCHE ANNAHMEN ÜBER DIE STRUKTUR DES SELBSTWERTGEFÜHLS 4
5 DETERMINANTEN DES SELBSTWERTGEFÜHLS: EMPIRISCHE BEFUNDE 6
5.1 HYPOTHESEN 6
5.1.1 Positive und negative Affektivität 6
5.1.2 Spezifische Selbstbilder 6
5.1.3 Framing-Faktoren 6
5.1.3.1 Differentielle Wichtigkeit 7
5.1.3.2 Differentielle Sicherheit 7
5.1.3.3 Selbst-Ideal-Diskrepanz 7
5.2 METHODEN 8
5.2.1 Stichprobe 8
5.2.2 UV /AV Operationalisierung 8
5.2.3 Auswertungsverfahren und Ergebnisse 10
5.2.3.1 Einzelne Prädiktoren des Selbstwertgefühls 10
5.2.3.2 Interaktive Prädiktoren des Selbstwertgefühls 11
5.2.3.3 Interpretation der Ergebnisse 12
5.3 ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION 13
6 LITERATURVERZEICHNIS 15
1 Einführung
Das Selbstwertgefühl wird als eines der wichtigsten Verhaltensregulative beim Menschen angesehen. Alles was wir tun oder unterlassen ist auf das Selbstwertgefühl ausgerichtet. Deshalb wird dem Selbstwertgefühl innerhalb der Persönlichkeitspsychologie hohe Bedeutung für das Selbstsystem beigemessen (vgl. Crisand, 1992, S. 24 ff). In der vorliegenden Arbeit soll auf das Entstehen und die Struktur des Selbstwertgefühls eingegangen werden. Ausgangspunkt der Betrachtung bilden hierbei kognitive Ansätze der Persönlichkeitstheorie, insbesondere Theorien zum Selbstkonzept.
Beeinflusst durch technologische Innovationen, wie der Entwicklung des Computers und der Informationsverarbeitung, hat sich seit den sechziger Jahren eine neue Theorierichtung in der Psychologie entwickelt, die sogenannte kognitive Psychologie (vgl. Pervin, 2000, S. 468 ff). Als kognitive Psychologie bezeichnet man das Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den Kognitionen sowie kognitiven Prozessen des Menschen befasst. Kognitionen sind an allem Tun eines Menschen beteiligt, sie bezeichnen Prozesse, durch die sensorischer Input umgesetzt, reduziert, weiter verarbeitet, gespeichert, erinnert und benutzt wird. Kognitive Psychologie beschäftigt sich also vor allem mit jenen Zuständen und Prozessen, die zwischen der Reizaufnahme und dem daraus resultierenden Verhalten liegen. In der Psychologie meint Informationsverarbeitung die Prozesse, die den Zusammenhang zwischen Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken und Handeln bei der Lösung von Problemen gewährleisten (vgl. Neisser, 1974, S. 19 ff).
Zunächst soll kurz auf die Bedeutung des Selbstwertgefühls für das menschliche Verhalten eingegangen werden. Da das Selbstwertgefühl ein integraler Bestandteil der menschlichen Persönlichkeit ist, werden anschließend einige notwendige Grundbegriffe und Zusammenhänge der Persönlichkeitstheorie dargestellt. Nach der Betrachtung einiger theoretischer Annahmen über die Struktur des Selbstwertgefühls wird anhand einer Studie von Pelham und Swann (1989) auf das Entstehen und die "Zusammensetzung" des Selbstwertgefühls genauer eingegangen.
2 Bedeutung und Implikationen des Selbstwertgefühls
Ein hohes Selbstwertgefühl erscheint allgemein als nützlich und erstrebenswert, da es mit verschiedenen positiven Folgen und Auswirkungen verbunden zu sein scheint, auch wenn noch keine vollkommene Klarheit über die Kausalität der Zusammenhänge vorliegt (vgl. Baumeister 1998). Hohes Selbstwertgefühl wirkt sich positiv auf die Ausdauer bei Problemlösungsprozessen und auf das Ausmaß der Selbstwirksamkeit aus. Es ist verbunden mit umfangreicheren Kenntnissen über die eigene Person und hängt positiv mit der zeitlichen Konsistenz von Selbsteinschätzungen zusammen. Bei der Bewältigung von Aufgaben führen anfängliche Rückschläge bei Personen mit einem hohen Selbstwert zu einer Steigerung zukünftiger Leistungserwartungen, während Personen mit niedrigem Selbstwertgefühl ihre Erwartungen senken. Geringes Selbstwertgefühl hingegen verursacht stärkere Zweifel, ein Problem lösen zu können, ist verbunden mit stärkeren Stimmungsschwankungen und kann mit stärkerer Beeinflussbarkeit zusammenhängen (vgl. Baumeister 1998). Das Selbstwertgefühl ist somit in weiten Strecken bestimmend für unser Verhalten.
3 Selbstkonzept und Selbstwertgefühl
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