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Kuba zwischen Ost und West - Zur Notwendigkeit der Annäherung Kubas an die Sowjetunion in den Jahren 1959 bis 1961

Termpaper, 2007, 15 Pages
Author: Daniel Hitzing
Subject: History - Postwar Period, Cold War

Details

Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 15
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V76716
ISBN (E-book): 978-3-638-81224-5
ISBN (Book): 978-3-638-81431-7
File size: 163 KB

Abstract

In den Jahren von 1959 bis 1961 lässt sich eine Annäherung zwischen Kuba und der Sowjetunion und eine damit einhergehende Verschlechterung der kubanisch-amerikanischen Beziehung erkennen. Diese Entwicklung muss im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg gesehen werden und wirft Fragen zur kubanischen Rolle im Ost-West-Konflikt auf: War für die Weiterführung der kubanischen Revolution ein Anschluss an die Sowjetunion notwendig? Wie kam es zu einer Annäherung? War Kuba Spielball der beiden Blockstaaten oder Nutznießer des Konflikts? Zur Beantwortung dieser Fragen soll zunächst die Entwicklung der Beziehung Kubas zu den Vereinigten Staaten aufgezeigt werden. Danach erfolgt die Betrachtung des Verhältnisses zur Sowjetunion. In beiden Fällen liegt der Fokus auf der Herausarbeitung des politisch-ideologischen und wirtschaftlichen Verhältnisses, da an diesen Themenfeldern eine Annäherung festgemacht werden kann. Den zeitlichen Rahmen der Analyse bilden zum einen der Sieg der Revolution vom 1. Januar 1959, zum anderen die Bekennung Castros zum Marxismus-Leninismus im Dezember 1961, da damit die Annäherungsphase als abgeschlossen betrachtet werden kann.


Excerpt (computer-generated)

Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaften, Philosophie und Theologie Abteilung Geschichte
Veranstaltung: Revolutionen in Lateinamerika Studiengang: Geschichtswissenschaft, Germanistik Semester: Zweites Fachsemester

Kuba zwischen Ost und West Zur Notwendigkeit der Annäherung Kubas an die Sowjetunion in den Jahren 1959 bis 1961

von Daniel Hitzing
2007

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Kubas Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika ... 4
2.1 Politisch-ideologisch ... 4
2.2 Wirtschaftlich ... 6

3. Kubas Beziehung zur Sowjetunion ... 8
3.1 Politisch-ideologisch ... 8
3.2 Wirtschaftlich ... 10

4. Auswertung ... 12

5. Literatur ... 15
Quellen ... 15
Sekundärliteratur ... 15

 

1. Einleitung

In den Jahren von 1959 bis 1961 lässt sich eine Annäherung zwischen Kuba und der Sowjetunion und eine damit einhergehende Verschlechterung der kubanisch-amerikanischen Beziehung erkennen. Diese Entwicklung muss im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg gesehen werden und wirft Fragen zur kubanischen Rolle im Ost-West-Konflikt auf: War für die Weiterführung der kubanischen Revolution ein Anschluss an die Sowjetunion notwendig? Wie kam es zu einer Annäherung? War Kuba Spielball der beiden Blockstaaten oder Nutznießer des Konflikts?

Zur Beantwortung dieser Fragen soll zunächst die Entwicklung der Beziehung Kubas zu den Vereinigten Staaten aufgezeigt werden. Danach erfolgt die Betrachtung des Verhältnisses zur Sowjetunion. In beiden Fällen liegt der Fokus auf der Herausarbeitung des politisch-ideologischen und wirtschaftlichen Verhältnisses, da an diesen Themenfeldern eine Annäherung festgemacht werden kann.

Den zeitlichen Rahmen der Analyse bilden zum einen der Sieg der Revolution vom 1. Januar 1959, zum anderen die Bekennung Castros zum Marxismus-Leninismus im Dezember 1961, da damit die Annäherungsphase als abgeschlossen betrachtet werden kann.

2. Kubas Beziehung zu den Vereinigten Staaten von Amerika

2.1 Politisch-ideologisch

Vor der Revolution hatte die USA großen Einfluss auf den nur 90 Meilen entfernten Inselstaat Kuba. Die Interessen lagen dabei hauptsächlich im sicherheits- und wirtschaftspolitischen Sektor. So wickelte Kuba 1959 circa 70% seines Außenhandels mit den USA ab.1

Grund für die gute amerikanisch-kubanische Beziehung war die Politik des kubanischen Präsidenten Fulgencio Batista. Sie zeichnete sich vor allem durch „politcal stability, encouragement of tourism, protection of foreign investment, and an expanding market for industrial products“2 aus und zog amerikanische Investoren an. Auch Batistas antisowjetische Ausrichtung3 förderte das Verhältnis der beiden Staaten. Innenpolitische Probleme, wie soziale Ungerechtigkeit, Analphabetismus, Armut großer Teile der Bevölkerung und die Abhängigkeit der kubanischen Wirtschaft von der Zuckerernte, wurden jedoch nicht gelöst.

[...]


1 Furtak, Robert K., Die kubanisch-sowjetische Partnerschaft. Entwicklung, aktueller Stand, Probleme (= Berichte des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche und internationale Studien, Bd. 28 (1980)), Köln 1980, S. 65.
2 Langley, Lester D., The Cuban Policy of the United States. A Brief History, New York 1968, S. 168.
3 Ders., S. 167.


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