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Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

Presentation (Elaboration), 2000, 6 Pages
Author: Anonym
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2000
Pages: 6
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 1  Entries
Language: German
Archive No.: V77085
ISBN (E-book): 978-3-638-80456-1

File size: 74 KB
Notes :
Text ohne Sekundärliteratur (Anm. der Red.)


Abstract

Eine Vorstellung der wichtigsten Thesen aus Schopenhauers Hauptwerk.


Excerpt (computer-generated)

Über Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung




 

Inhalt

Ideenschau als Aufhebung des Willens 3

Leben als Leiden und gehemmtes Sterben 3

Leben zwischen Not und Langeweile 3

Die unterschiedlichen Mittel gegen Not und Langeweile 4

Jedem sein individuelles Maß an Leiden 4

Das negative Glück 5

Die drei Extreme des Menschenlebens 5

Funktion der Religion 5

Literatur 7






Ideenschau als Aufhebung des Willens

Auch der normale Mensch besitzt auch die Fähigkeit, sich in die Dinge zu versenken und so die Ideen zu schauen. Jedoch nur für sehr kurze Zeit, im Gegensatz zum Künstler.

Aus Kunstwerken lassen sich die Ideen leichter schauen, weil der Künstler sie von aller Unreinheit und Unvollkommenheit, wie sie in der Natur auftritt, befreien kann. Der Künstler braucht Genie, um die Ideen wahrzunehmen, und technisches Geschick, um sie dann vermitteln zu können.

Woher kommt das Wollen? - Es entspringt aus den Bedürfnissen und ist damit Leiden. Da das Sich-Verlieren in den Dingen (Ideenschau) die Loslösung vom Willen bedeutet, ist der Mensch in diesen Augenblicken für kurze Zeit vom Leiden befreit. (TwoInOne-Shampoo)

Die Natur bietet Objekte, die sich zur Ideenschau besonders anbieten. Deshalb hat der Blick auf die freie Natur auch seine wohltuende Wirkung. Ideenschau ist dort besonders leicht.
Wenn sich das Subjekt vom Willen löst, ist es reines Subjekt des Erkennens. An die Stelle der Welt als Wille tritt dann die Welt als Vorstellung.

Leben als Leiden und gehemmtes Sterben

Grundsätzlich ist Leben „gehemmtes Sterben“, da Gegenwart ständig Vergangenheit wird, der Mensch aber nur in der Gegenwart existiert. Jeder Atemzug, jede Nahrungsaufnahme, jede Stunde Schlaf ist ständiger Kampf mit dem Tod, dem wir letztlich erliegen.

Leben bedeutet zu leiden in dem Sinne, dass wir Bedürfnisse (wollen) und diese Leiden verursachen. Wollen = Bedürfnisse haben = Leiden

Leben zwischen Not und Langeweile

Wenn der Wille unbefriedigt ist, leiden wir. Wenn er befriedigt ist, dann tritt ein neues Bedürfnis auf. Bei Befriedigung aller Bedürfnisse entsteht Langeweile. Deshalb gibt es zwei Möglichkeiten: Not zu leiden oder Langeweile. Dem entsprechen Hölle und Himmel. Da in der Hölle gelitten wird, bleibt für den Himmel nur die Langeweile.
Auf Erden: Die Armen leiden Not, weil ihre Bedürfnisse unbefriedigt bleiben. Die Reichen leiden Langeweile, da ihre Bedürfnisse dauernd befriedigt sind. Beides ist gleich schlecht. Es gibt mindestens genau so viele glückliche Arme wie Reiche. Das beste in ein Mittelweg, bei dem die Bedürfnisse in nicht zu langem und nicht zu kurzem Abstand befriedigt werden.

Die unterschiedlichen Mittel gegen Not und Langeweile

[...]


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