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Wunderbar unheimlich? Über die Zuordnung von Poes „The Fall of the House of Usher“ zur literarischen Gattung des Unheimlichen

Termpaper, 2005, 19 Pages
Author: Claudia Sieber
Subject: German Studies - Genres

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 19
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V77406
ISBN (E-book): 978-3-638-81948-0

File size: 184 KB

Abstract

Bei einer Beschäftigung mit dem Unheimlichen als literarische Gattung stößt man recht schnell auf Edgar Allan Poe und hier besonders auf sein Werk "The Fall of the House of Usher". Die Erzählung bietet eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an Ansatzpunkten, die allesamt einer näheren Betrachtung wert wären. Bereits der Titel mit der zweifachen Bedeutung des Wortes "Haus" (sowohl Gebäude als auch Geschlecht) verrät die Tiefe dessen, was Poe geschaffen hat, die Erzählung handelt nicht nur vom Zusammenbruch eines Gebäudes sondern ebenfalls vom tragischen Untergang eines alten Geschlechtes. Mit diesem Hauptthema scheinen unendlich viele weitere Stränge verknüpft zu sein. Doch die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer viel grundlegenderen Frage: Ist die Zuordnung von "The Fall of the House of Usher" zum Unheimlichen berechtigt? Gehört es nicht vielleicht doch einer anderen Gattung an, die - ebenso wie das Unheimliche - auf dem Phantastischen basiert - dem Wunderbaren?


Excerpt (computer-generated)

Universität Bielefeld

Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Bi- und Multilingualismus SS 2005

Wunderbar Unheimlich? Über die Zuordnung von Poes „The Fall of the House of Usher“ zur literarischen Gattung des Unheimlichen

Claudia Sieber

 

 

Inhaltsverzeichnis ... 2

Einleitung ... 3

1. Über Edgar Allan Poe ... 3

2. Über das Werk ... 4
2.1 Inhalt ... 4
2.2 Zuordnung der Erzählung zu den Arabesken ... 4
2.3 Personen ... 5

3. Zwei Definitionen des Unheimlichen ... 6
3.1 Freud ... 7
3.2 Lehmann ... 7

4. Das Unheimliche im Werk ... 8
4.1 Das Haus und die Umgebung ... 9
4.2 Madelines Tod ... 10
4.3 Auferstehung Madelines und Fall des Hauses ... 11

5. Abgrenzung zum Wunderbaren ... 13
5.1 Definitionen nach Todorov ... 13

6. Die Erklärbarkeit der unheimlichen Vorfälle ... 14

Schluss ... 18

Literaturverzeichnis ... 19

 

 

Einleitung

Bei einer Beschäftigung mit dem Unheimlichen als literarische Gattung stößt man recht schnell auf Edgar Allan Poe und hier besonders auf sein Werk "The Fall of the House of Usher". Die Erzählung bietet eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt an Ansatzpunkten, die allesamt einer näheren Betrachtung wert wären. Bereits der Titel mit der zweifachen Bedeutung des Wortes "Haus" (sowohl Gebäude als auch Geschlecht) verrät die Tiefe dessen, was Poe geschaffen hat, die Erzählung handelt nicht nur vom Zusammenbruch eines Gebäudes sondern ebenfalls vom tragischen Untergang eines alten Geschlechtes. Mit diesem Hauptthema scheinen unendlich viele weitere Stränge verknüpft zu sein.

Doch die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer viel grundlegenderen Frage: Ist die Zuordnung von "The Fall of the House of Usher" zum Unheimlichen berechtigt? Gehört es nicht vielleicht doch einer anderen Gattung an, die - ebenso wie das Unheimliche - auf dem Phantastischen basiert - dem Wunderbaren?

Nach einer kurzen Vorstellung des Autoren und des Werkes gibt diese Arbeit eine knappe Zusammenfassung zweier Definitionen des Unheimlichen (Freud, Lehmann). Auf dieser Grundlage und unter Rückbezug auf diese beiden Theorien sollen die unheimlichen Elemente des Werkes aufgezeigt werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem wichtigen Motiv der Auferstehung Madeline Ushers liegen wird. Abschließend gilt es noch, die Zuordnung zum Wunderbaren auszuschließen, was auf der Basis der Definitionen Todorovs erfolgen wird.

[...]


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