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Termpaper, 2006, 20 Pages
Authors: Vivien Busch, Kristin Nuthmann Therese Ortmann, Sybil Wenzel
Subject: Communications: Interpersonal Communication
Details
Institution/College: Ernst Moritz Arndt University of Greifswald (Institut für deutsche Philologie)
Tags: Analyse, Transkripts, Starke“, Ebene, Sprecherwechsel, Gesprächsanalyse
Year: 2006
Pages: 20
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-81954-1
File size: 306 KB
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Abstract
1. Einleitung Wir alle sind täglich von Gesprächen und Unterhaltungen umgeben. Wir selbst sprechen alle täglich. Doch wie sprechen wir? Und wozu genau? Diese Fragen zu erforschen, hat sich die Gesprächsanalyse zur Aufgabe gemacht. Die Gesprächsanalyse, ein Teilbereich der Linguistik, hat es sich zum Ziel gesetzt, systematisch zu erforschen, wie Gesprächspartner mit dialogisch sprachlichem Handeln gültig und verbindlich Sinn aufbauen. (1). In meiner Vorgehensweise habe ich mich an den von Henne und Rehbock vorgeschlagenen Analysekategorien orientiert. (2) In der Kategorie der Makroebene lässt sich ein Gespräch in folgende Gesprächsphasen einteilen: Gesprächseröffnung, Gesprächsmitte und Gesprächsbeendigung. Die Kategorien der Mikroebene beschreiben dagegen sprechaktinterne Elemente, wie die syntaktische, lexikalische und prosodische Struktur. Doch dazwischen liegt die mittlere Ebene, die sich u.a. in Gesprächsschritt, Sprecherwechsel und „back-channel-behaviour“ gliedert. Auf diese Ebene konzentriert sich diese Arbeit. Das zu untersuchende Transkript „August der Starke“ steckt gerade diesbezüglich voller Fragen, die es gilt, aufzudecken und zu beantworten. Fragen, die sich bei näherer Erforschung des Transkripts unweigerlich auftun, sind unter anderem: Wie sieht der Sprecherwechsel aus? Wie läuft er ab? Gibt es große Auffälligkeiten, bspw. Unterbrechungen? Sind viele Reparaturen vonnöten? Um all diese Fragen aber geeignet beantworten zu können, bedarf es vorher der Klärung einiger sehr wichtiger Grundbegriffe. Der erste Teil wird also einen Überblick über alle - für diese Arbeit wichtig erscheinenden - Grundbegriffe, insbesondere die der mittleren Ebene, geben. Im zweiten Teil untersuche ich das im Anhang befindliche Transkript „August der Starke“ - ein Kabarett der berühmten „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ - auf eben diese Kategorien der mittleren Ebene, stelle Besonderheiten und Auffälligkeiten heraus. Schließlich folgt ein Fazit, das die gewonnenen Erkenntnisse kurz und übersichtlich vereinen soll. Diese hier vorliegende Arbeit setzt es sich also zum Ziel, sowohl das Transkript im Hinblick auf seine strukturellen und funktionellen Besonderheiten zu untersuchen, als auch einen Überblick über wichtige, im Zusammenhang mit diesem Transkript stehende Begriffe zu geben.
Excerpt (computer-generated)
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Sommersemester 06
Institut für deutsche Philologie Basismodul Interpersonale Kommunikation Seminar: Gesprächsanalyse
Analyse des Transkripts
„August der Starke“ auf der mittleren Ebene - Sprecherwechsel
Vivien Busch 2. Sem., B.A. Kommunikationswissenschaft/ Skandinavistik
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 3
2. Kategorien der mittleren Ebene ... 4
2.1 Gespräch ... 4
2.2 Gesprächsschritt („turn“) ... 5
2.3 Sprecherwechsel („turn-taking“) ... 5
2.3.1 Fremdwahl und Selbstwahl ... 5
2.3.2 Formen des Sprecherwechsels ... 6
2.3.3 Reparaturen ... 7
3. Analyse des Transkripts „August der Starke“ ... 8
3.1 Handlungsüberblick ... 8
3.2 Analyse des Sprecherwechsels ... 8
3.2.1 Sprecherwechsel ... 8
3.2.2 Fremdwahl und Selbstwahl ... 10
3.2.3 Parallele Gespräche und Rederecht ... 10
3.2.4 Reparaturen ... 11
4. Fazit ... 12
Anlage: Transkript „August der Starke“ ... 14
Quellenverzeichnis ... 19
Literaturverzeichnis ... 20
1. Einleitung
Wir alle sind täglich von Gesprächen und Unterhaltungen umgeben. Wir selbst sprechen alle täglich. Doch wie sprechen wir? Und wozu genau? Diese Fragen zu erforschen, hat sich die Gesprächsanalyse zur Aufgabe gemacht. Die Gesprächsanalyse, ein Teilbereich der Linguis-tik, hat es sich zum Ziel gesetzt, systematisch zu erforschen, wie Gesprächspartner mit dialo-gisch sprachlichem Handeln gültig und verbindlich Sinn aufbauen. (1). In meiner Vorgehensweise habe ich mich an den von Henne und Rehbock vorgeschlagenen Analysekategorien orientiert. (2) In der Kategorie der Makroebene lässt sich ein Gespräch in folgende Gesprächsphasen einteilen: Gesprächseröffnung, Gesprächsmitte und Gesprächsbe-endigung. Die Kategorien der Mikroebene beschreiben dagegen sprechaktinterne Elemente, wie die syntaktische, lexikalische und prosodische Struktur. Doch dazwischen liegt die mittle-re Ebene, die sich u.a. in Gesprächsschritt, Sprecherwechsel und „back-channel-behaviour“ gliedert. Auf diese Ebene konzentriert sich diese Arbeit. Das zu untersuchende Transkript „August der Starke“ steckt gerade diesbezüglich voller Fragen, die es gilt, aufzudecken und zu beantworten. Fragen, die sich bei näherer Erforschung des Transkripts unweigerlich auf-tun, sind unter anderem: Wie sieht der Sprecherwechsel aus? Wie läuft er ab? Gibt es große Auffälligkeiten, bspw. Unterbrechungen? Sind viele Reparaturen vonnöten? Um all diese Fragen aber geeignet beantworten zu können, bedarf es vorher der Klärung einiger sehr wich-tiger Grundbegriffe.
Der erste Teil wird also einen Überblick über alle - für diese Arbeit wichtig erscheinenden - Grundbegriffe, insbesondere die der mittleren Ebene, geben. Im zweiten Teil untersuche ich das im Anhang befindliche Transkript „August der Starke“ - ein Kabarett der berühmten „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ - auf eben diese Kategorien der mittleren Ebene, stelle Besonderheiten und Auffälligkeiten heraus. Schließlich folgt ein Fazit, das die gewon-nenen Erkenntnisse kurz und übersichtlich vereinen soll. Diese hier vorliegende Arbeit setzt es sich also zum Ziel, sowohl das Transkript im Hinblick auf seine strukturellen und funktionellen Besonderheiten zu untersuchen, als auch einen Ü-berblick über wichtige, im Zusammenhang mit diesem Transkript stehende Begriffe zu geben. Das Transkript liegt leider nur als Hörspiel vor, nonverbale und paraverbale Gesten können bei der Analyse deshalb leider keine Beachtung finden; eventuelle Anmerkungen meinerseits bei der Analyse müssen Spekulation bleiben
[...]
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