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Energienutzung in der Antike - Die Hypokaustenheizung

Hausarbeit, 2007, 20 Seiten
Autor: Karsten Mertens
Fach: Umweltwissenschaften

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2007
Seiten: 20
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 7  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V77654
ISBN (E-Book): 978-3-638-82766-9

Dateigröße: 860 KB

Zusammenfassung / Abstract

In der Arbeit mit dem Thema „Energienutzung in der Antike“ soll am Beispiel der römischen Thermen, die Nutzbarmachung der Wärmeenergie, für die Beheizung ihrer Bäderanlagen, dargestellt werden. Da der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Endstufe der technischen Entwicklung liegt, wird auf eine genaue Entwicklung des römischen Thermenbaues verzichtet. Auf räumliche Einrichtungen und die Abfolge in den Thermen wird nur in so weit eingegangen, wie es für das Verständnis des zu beschreibenden Heizungssystems von Nöten ist. Um in die Thematik einzuleiten, wird mit einer kurzen Darstellung der Entwicklung und den Umständen, die überhaupt zu diesem Badewesen führten, begonnen. Als nächstes wird der Aufbau des römischen Heizungssystems in sechs Kapiteln behandelt. Dabei wird zuerst auf die Hypokaustenheizung als Basis für das Heizungssystem eingegangen. Betrachtet werden dabei die Entwicklung, die Baustoffe und Bauweise, sowie die verschiedenen Räumlichkeiten, die durch die Hypokaustenheizung erwärmt wurden. Anschließend wird das Augenmerk auf die Wandheizung und darauf folgend auf die Tubulatur-Wandheizung, welche eine Weiterentwicklung der Wandheizung darstellt, im Besonderen gerichtet werden. Folgen soll die Betrachtung der Klimatisierung der Räume und die damit verbundenen Techniken, sowie die Zentralheizungssysteme der Römer. Abschließen soll die Untersuchung eine kurze Beschreibung der Wasserversorgung und der zentralen Wassererwärmung. Somit soll das Bild der römischen Thermen über Heizung, Klimatisierung und Wasserversorgung miteinander verbunden und abgeschlossen werden. Als letztes Kapitel soll eine abschließende Betrachtung die zusammengetragenen Erkenntnisse noch einmal zusammenfassen und so die Arbeit zum Abschluss bringen.


Textauszug (computergeneriert)

„Energienutzung in der Antike/Die Hypokaustenheizung“

von Karsten Mertens

Seminar Energie und Umwelttechnik
Frühjahrstrimester 2006
Universität der Bundeswehr Hamburg
 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3
1.1. Thema, Fragestellung und Eingrenzung 3
1.2. Quellenlage und Forschungsstand 4

2. Die Entwicklung und Bedeutung der Badeanlagen im römischen Alltag 5

3. Die Hypokaustenheizung 7
3.1. Die Wandheizung 10
3.2. Die Tubulatur-Wandheizung 12
3.3. Die Klimatisierung der Räume 13
3.4. Die Zentralheizung der Römer 14

4. Die Wasserversorgung und die zentrale Wassererwärmung 16

5. Schluss: Zusammenfassende Betrachtung der Energienutzung in der Antike am Beispiel der römischen Thermen 17

6. Literaturverzeichnis 19

7. Bildnachweis 19


1. Einleitung

1.1. Thema, Fragestellung und Eingrenzung

In der Arbeit mit dem Thema „Energienutzung in der Antike“ soll am Beispiel der römischen Thermen, die Nutzbarmachung der Wärmeenergie, für die Beheizung ihrer Bäderanlagen, dargestellt werden. Da der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Endstufe der technischen Entwicklung liegt, wird auf eine genaue Entwicklung des römischen Thermenbaues verzichtet. Auf räumliche Einrichtungen und die Abfolge in den Thermen wird nur in so weit eingegangen, wie es für das Verständnis des zu beschreibenden Heizungssystems von Nöten ist. Um in die Thematik einzuleiten, wird mit einer kurzen Darstellung der Entwicklung und den Umständen, die überhaupt zu diesem Badewesen führten, begonnen. Als nächstes wird der Aufbau des römischen Heizungssystems in sechs Kapiteln behandelt. Dabei wird zuerst auf die Hypokaustenheizung als Basis für das Heizungssystem eingegangen. Betrachtet werden dabei die Entwicklung, die Baustoffe und Bauweise, sowie die verschiedenen Räumlichkeiten, die durch die Hypokaustenheizung erwärmt wurden. Anschließend wird das Augenmerk auf die Wandheizung und darauf folgend auf die Tubulatur-Wandheizung, welche eine Weiterentwicklung der Wandheizung darstellt, im Besonderen gerichtet werden. Folgen soll die Betrachtung der Klimatisierung der Räume und die damit verbundenen Techniken, sowie die Zentralheizungssysteme der Römer. Abschließen soll die Untersuchung eine kurze Beschreibung der Wasserversorgung und der zentralen Wassererwärmung. Somit soll das Bild der römischen Thermen über Heizung, Klimatisierung und Wasserversorgung miteinander verbunden und abgeschlossen werden. Als letztes Kapitel soll eine abschließende Betrachtung die zusammengetragenen Erkenntnisse noch einmal zusammenfassen und so die Arbeit zum Abschluss bringen.


1.2. Quellenlage und Forschungsstand

Als Basis für diese Arbeit dienten drei Werke. Besonders das Werk von Erika Brödner kristallisiert sich als sehr nützlich heraus. Es handelt sich dabei um einen Gesamtüberblick über das römische Badewesen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den römischen Thermen, ihren Ursprung, ihre Entwicklung, sowie den dazugehörigen technischen Aspekten. Aufgrund jahrelanger Forschungsarbeit und einem sehr aktuellen Forschungsstand kann es als das Standartwerk zum Thema römischer Thermen bezeichnet werden.1

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist eine Abhandlung Hubertus Manderscheid über römischen Thermen. Dabei werden vorrangig die Aspekte von Architektur, Technik und Ausstattung untersucht.2 Ein sehr aktueller Artikel, welcher 2004 veröffentlicht wurde und sich speziell mit den Heizungs- und Wassererwärmungssystemen in römischen Thermen befasst, ist der Aufsatz von Hans Schiebold. In seinem Aufsatz geht er, genauso wie Erika Brödner, auf verwendete Baumaterialien ein und gibt somit einen sehr genauen Einblick auf die technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit.3 Bei ihren Forschungen stützen sich alle drei Autoren neben archäologischen Funden vor allem auf die gleichen antiken Überlieferungen.4

Als ergänzende Literatur wurde das Werk von Werner Heinz5 und für das Kapitel zur Wasserversorgung die Aufsatzsammlung: Wasserversorgung im antiken Rom verwendet.6 Besonders erwähnenswert ist die Bilddokumentation von Fritz Kretschmer über die römische Bautechnik.7 Verwendet wurden bildliche Darstellungen und schematische Zeichnungen aus der Literatur und dem Internet.

[...]


1 Brödner, Erika: Die Römischen Thermen und das antike Badewesen – Eine kulturhistorische Betrachtung, Stuttgart 1997.
2 Manderscheid, Hubertus: Römische Thermen. Aspekte von Architektur, Technik und Ausstattung, in: Die Wasserversorgung antiker Städte, Mainz am Rhein 1988.
3 Schiebold, Hans: Heizungs- und Wassererwärmungssysteme in römischen Thermen, in: Gesundheits-Ingenieur: GI; Haustechnik, Bauphysik, Umwelttechnik, Band 125, Heft 6, 2004.
4 Verwendete antike Autoren sind hauptsächlich Seneca und Vitruv
5 Heinz, Werner: Römische Thermen. Badewesen und Badeluxus im Römischen Reich, München 1983.
6 Garbrecht, Günther: Wasserversorgung in römischer Zeit, in: Wasserversorgung im antiken Rom, Hrsg. FRONTINVS-Gesellschaft e.V., München/Wien 1986.
7 Kretschmer, Fritz: Bilddokumente römischer Technik, Düsseldorf 1983.


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