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Augsburg - Flächenmanagement und Stadtmarketing

Script, 2006, 17 Pages
Author: cand. rer. oec. Manuel Rimkus
Subject: Geography / Earth Science - Economic Geography

Details

Category: Script
Year: 2006
Pages: 17
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 20  Entries
Language: German
Archive No.: V78134
ISBN (E-book): 978-3-638-82774-4

File size: 683 KB


Excerpt (computer-generated)

Ludwig-Maximilians-Universität München

Exkursionsprotokoll am Institut für Wirtschaftsgeographie „Augsburg“14. Juli 2006

„Augsburg - Flächenmanagement und Stadtmarketing“

Manuel Rimkus

Studiengang BWL 7. Semester

Abgabetermin: 08. September 2006

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Zielsetzungen und Verlauf der Exkursion ... 3

2. Geschichtliche Hintergründe der Stadt Augsburg ... 4

3. Wirtschaftliche Umstrukturierung und Flächenmanagement ... 6

4. Stadtmarketing und Städtetourismus ... 8

Quellenverzeichnis ... 12

Anhang ... 15

Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Die Augsburger Landschaft (Stadtbebauung 1955) ... 15
Abb. 2: Augsburg zur Römerzeit (2. bis 4. Jahrhundert) ... 15
Abb. 3: Bedeutende Arbeitgeber in Augsburg (2006) ... 16
Abb. 4: Augsburg mit Randgebieten (2000) ... 17

 

 

1. Zielsetzungen und Verlauf der Exkursion

Am Freitag den 14.07.06 fand die Exkursion „Augsburg“ unter der Leitung von Herrn Dr. P. vom Institut für Wirtschaftsgeographie der LMU München statt. Zielsetzungen der Lehrveranstaltung waren die Analyse der wirtschaftlichen Umstrukturierung altindustrieller Flächen am Beispiel der Stadt Augsburg sowie ihr Stadtmarketing für den Städtetourismus. Die Exkursionsfahrt führte von München über die A-8 zum 15 km östlich von Augsburg gelegenen Verkehrsknotenpunkt Dasing, unserem ersten Halt, einer Gewerbeansiedlung mit Einkaufs- und Vergnügungszentrum, weiter über die Orte Friedberg, einem Wohnvorort von Augsburg und dem Subzentrum Lechhausen mit Cityfunktion1, hin zum nord-östlich gelegenen Industrie- und Gewerbegebiet von Augsburg. Durch das Stadtzentrum mit Sehenswürdigkeiten, wie das Mozarthaus oder der Augsburger Dom, gelangten wir zum zweiten Halt der Exkursion, dem südöstlich gelegenen Kerngebiet der ehemaligen Textilindustrie der Stadt. Für die deskriptive Analyse der Umstrukturierung altindustrieller Flächen wurden zu Fuß das frühere Arbeiterviertel in der Proviantbachstraße, die Gleisanlagen der „Augsburger Localbahn“, das Kanalsystem und der Glaspalast, ein fünfgeschossiger Spinnereihochbau der damaligen Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg (SWA) an der Otto-Lindenmeyer-Straße2 erkundet sowie wichtige Aspekte zu Flächenrecycling und Flächenumnutzung von altindustriellen Gebieten am Beispiel von Augsburg vertieft.

Für die Untersuchung des Stadtmarketings für den Städtetourismus wurde die Exkursion in der zweiten Tageshälfte im Stadtzentrum fortgeführt. Ausgehend von der Maximilianstraße, der sog. Kaisermeile zwischen Rathaus und Ulrichskirche3, konnten die wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten der Oberstadt wie die barocken Häuserfassaden, der Prachtbrunnen, das Rathaus im Renaissancestil, der Perlachturm, die Fuggerhäuser, das Stadtpalais mit Damenhof oder die katholische Basilika St. Ulrich und die evangelische Ulrichskirche besichtigt werden. Daneben vermittelt die Unterstadt mit ihrem ehemaligen Handwerks-viertel einen Eindruck von den gewachsenen Stadtstrukturen und umfasst zu-gleich touristische Attraktionen, wie das Geburtshaus des Malers Hans Holbein oder des Schriftstellers Bert Brecht. Im Innenhof des Brunnenmeisterhauses am roten Tor hielt Herr Dr. P. einen Vortrag über die Bemühungen der Regio Augsburg Tourismus GmbH bei der überregionalen Vermarktung der Stadt. Der dritte Halt galt der Fuggerei, der ältesten Sozialsiedelung der Welt4, bevor die Rückfahrt über das im Süden gelegene Universitätsviertel mit dem angrenzenden Siemens Techno Park und dem süd-westlich gelegenen ehemaligen amerikanischen Militärstützpunkt angetreten wurde.

[...]


1 Im Gegensatz zur Theorie der zentralen Orte von Walter Christaller (1933) werden hier aufgrund moderner Verkehrsanbindungen und veränderter Einkaufsgewohnheiten Funktionen aus dem Stadtzentrum an den Stadtrand verlegt, vgl. Schätzl, L. (Wirtschaftsgeographie 2003), S.72ff; Bathelt/Glückler (Wirtschaftsgeographie 2003), S.109ff.

2 Vgl. Kluger, M. (Augsburg Stadtführer 2005), S.108.

3 Vgl. Kluger, M. (Augsburg Stadtführer 2005), S.22.

4 Vgl. Kluger, M. (Augsburg Stadtführer 2005), S.64.


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