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Koronare Herzkrankheit und Sport

Hausarbeit, 2002, 15 Seiten
Autor: Katja Koormann
Fach: Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung

Details

Veranstaltung: Therapie und Sport
Institution/Hochschule: Universität Bielefeld (Fakultät für Sportwissenschaften)
Tags: Koronare, Herzkrankheit, Sport, Therapie, Sport
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 15
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V7814
ISBN (E-Book): 978-3-638-14944-0

Dateigröße: 198 KB


Textauszug (computergeneriert)

Koronare Herzkrankheit und Sport

Katja Koormann

1 Einleitung 1
2 Pathophysiologische Grundlagen 2


2.1 Symptome und Diagnostik der KHK 3

3 Risikofaktoren und Vorbeugung 5


3.1 Risikofaktoren 5
3.2 Vorbeugung 5

4 Medizinische Therapie 6


4.1 Medikamentöse Therapie 6
4.2 Operatives Behandlungsverfahren 8

5 Sporttherapie 11
6 Literaturverzeichnis 15

 

1 Einleitung

Mehr als 50% der Bevölkerung verstirbt an den Folgen der Ateriosklerose. Vor allem die koronare Herzkrankheit spielt dabei eine wesentliche Rolle.
In meiner folgenden Arbeit möchte ich das Krankheitsbild der koronaren Herzkrankheit (KHK) näher erläutern.

Dazu werde ich zuerst eine allgemeine Definition zu dieser Erkrankung geben.
Im weiteren Teil meiner Arbeit werde ich mich dann mit den pathophysiologischen Grundlagen, der medizinischen Therapie und der Bewegungstherapie beschäftigen.

Unter koronarer Herzkrankheit versteht man eine durch Verengung oder Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße(s) hervorgerufene Mangeldurchblutung des Herzmuskels( Myokardischämie). Diese Mangeldurchblutung führt- vor allem unter Belastung- zu einem Missverhältnis von angebotenem und benötigtem Sauerstoff. Die Ursache der koronaren Herzkrankheit ist die Ateriosklerose der Koronaraterien, also der Herzkranzgefäße. In Deutschland ist die koronare Herzkrankheit die häufigste Todesursache, es sterben jährlich etwa 170 000 Menschen an dieser Erkrankung.

2 Pathophysiologische Grundlagen

Die Krankheit kann sich in verschiedenen Formen ausdrücken. Besonders zu Beginn wird sie oft vom Betroffenen nicht bemerkt. Man spricht dann von einer asymptomatischen KHK.

Im typischen Fall jedoch bemerkt der Patient in Ruhe keinerlei Beschwerden. Die Durchblutungsstörung macht sich erst unter körperlicher Belastung bemerkbar. Die Schmerzen lassen sich als Form der sogenannten Brustenge charakterisieren. Man spricht hierbei von Angina pectoris. Die Ursache der Angina pectoris ist eine vorübergehende Minderdurchblutung an einer Engstelle (Koronarstenose) im Gefäß. Der Herzmuskel erhält dadurch weniger Blut. Die Minderdurchblutung reicht unter Ruhebedingung wie Schlafen und Sitzen oft aus. Bei körperlicher Anstrengung ist das Sauerstoffangebot infolge eines erhöhten Bedarfes des Herzens unzureichend. Es tritt eine Angina pectoris auf.

Werden die Beschwerden höhergradig, treten also auch im Ruhezustand auf, kommt es zu einem kompletten Verschluss eines Koronaraterienastes. Ein Teil des Herzmuskels stirbt ab, es entsteht eine Myokardnekrose mit dem Krankheitsbild des Herzinfarktes (vgl. ROST, 1995, 157).

Das menschliche Herz wird von der linken und rechten Herzkranzaterie versorgt, die als Koronaraterien bezeichnet werden. Die linke Herzkranzaterie versorgt den vorderen Bereich des Herzens, die rechte den hinteren. Die linke Herzkranzaterie verzweigt sich wenige Zentimeter nach ihrem Abgang aus der Aorta (Hauptschlagader) in zwei Äste, den sogenannten Ramus circumflexus, der insbesondere die linke Herzkammer versorgt, sowie den Ramus interventricularis anterior, der insbesondere die Scheidewand und, wenn auch in geringem Maße, die linke Herzkammer versorgt. Für die Beurteilung der KHK werden die rechte und die linke Herzkranzaterie jeweils als einzelnes Gefäß aufgefasst. Dementsprechend können ein, zwei oder alle drei Hauptäste befallen sein. Man spricht von einer Ein-, Zwei- und Dreigefäßerkrankung (ebd.).

2.1 Symptome und Diagnostik der KHK

[...]


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