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Analyse des Romans „Reise in den siebenten Himmel“ von Ljudmila Ulitzkaja in Hinblick auf den Performatismus

Hausarbeit, 2007, 17 Seiten
Autor: Judith Schacht
Fach: Russistik / Slavistik

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2007
Seiten: 17
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 4  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V78143
ISBN (E-Book): 978-3-638-82794-2

Dateigröße: 185 KB

Zusammenfassung / Abstract

In diesem Roman, der Ludmila Ulickaja neun Jahre beschäftigte und ihr Schwierigkeiten bereitete wie noch nie ein Buch zuvor , beleuchtet sie 70 Jahre russische Vergangenheit und bearbeitet dabei wichtige gesellschaftliche Fragen, die sie aufgrund Ihres Werdegangs persönlich stark betreffen dürften: die Legalisierung von Abtreibung , Ethik in der Wissenschaft und Glaube. „An der Grenze zum peinlichen Pathos bewegt Ljudmila Ulitzkaja sich oft. Aber sie überschreitet sie nie.“ Diese Worte von Christopf Schröder sind sehr treffend. Nahe am Kitsch, ist der Roman der Ulitzkaja doch sehr gehaltvoll und hebt sich von trivialer Literatur ab. Meine Analyse wird diesen Roman thematisch bei weitem nicht erfassen. Mein Anspruch ist es, den Roman auf seine Zugehörigkeit zum Performatismus zu prüfen.


Textauszug (computergeneriert)

Ludwig-Maximilians-Universität München

Hauptseminar: „Literatur nach der Postmoderne in Ost und West“ WS 2006/07

Analyse des Romans „Reise in den siebenten Himmel“ von Ljudmila Ulitzkaja in Hinblick auf den Performatismus

Judith Schacht

 

 

Inhaltsverzeichnis

1 Ljudmila Ulitzkaja ... 3

2 Analyse im Hinblick auf den Performatismus ... 4
2.1 Auktoriale Erzählweise ... 4
2.1.1 Erzähler ... 4
2.1.2 Rezipient ... 4
2.2 Doppelte/ Mehrfache Rahmung ... 5
2.3 Der Bruch ... 7
2.4 Das Jenseits ... 8
2.5 Ostensives Zeichen ... 9
2.5.1 Im Jenseits ... 9
2.5.2 Im Diessseits ... 10
2.6 Opakes Subjekt ... 11
2.7 Performanz ... 12
2.7.1 Sergej ... 13
2.7.2 Jelena und Pawel Alexejewitsch ... 14
2.7.3 Der Leser ... 15
2.8 Geschlechtlichkeit ... 15

3 Abschließende Bemerkung ... 16

4 Literaturverzeichnis ... 17

 

 

1 Ljudmila Ulitzkaja

Ljudmila Ulitzkaja gilt derzeit als eine der populärsten russischen Autorinnen. Die 1943 in Sibirien geborene Autorin studierte Biologie, arbeitete ab 1967 als Genetikerin in der Moskauer Akademie der Wissenschaften und wurde 1969 wegen der Verbreitung von Samizdatliteratur entlassen. Dies ist für diesen Roman besonders interessant: Wenn Ulitzkaja über Pawel Alexejewitsch und Goldberg (Zwei Handlungsträger in ihrem Roman) schreibt, weiß sie wovon sie spricht. Sie hielt sich dann mit allerlei Gelegenheitsaufträgen und Jobs über Wasser, vorrangig literarischer Natur. Der literarische Durchbruch kam 1992 mit der Novelle „Sonetschka“1. Seitdem ist sie nicht nur in Russland höchst gefragt. Im Westen bekräftigte im Jahr 1996 die Verleihung des Prix Medicis Ljudmila Ulitzkajas Ruhm als eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen Russlands. In diesem Roman, der sie neun Jahre beschäftigte und ihr Schwierigkeiten bereitete wie noch nie ein Buch zuvor2, beleuchtet sie 70 Jahre russische Vergangenheit und bearbeitet dabei wichtige gesellschaftliche Fragen, die sie aufgrund Ihres Werdegangs persönlich stark betreffen dürften: die Legalisierung von Abtreibung , Ethik in der Wissenschaft und Glaube. „An der Grenze zum peinlichen Pathos bewegt Ljudmila Ulitzkaja sich oft. Aber sie überschreitet sie nie.“3 Diese Worte von Christopf Schröder sind sehr treffend. Nahe am Kitsch, ist der Roman der Ulitzkaja doch sehr gehaltvoll und hebt sich von trivialer Literatur ab. Meine Analyse wird diesen Roman thematisch bei weitem nicht erfassen. Mein Anspruch ist es, den Roman auf seine Zugehörigkeit zum Performatismus zu prüfen.4

[...]


1 Erschienen bei Volk & Welt (1998)

2 www.lyrikwelt.de/rezensionen/reiseindensiebten-r.htm : Besprechung von Christoph Schröder aus der Frankfurter Rundschau, 14.03.2001 (Stand vom 25.03.2007)

3 www.lyrikwelt.de/rezensionen/reiseindensiebten-r.htm: Besprechung von Christoph Schröder aus der Frankfurter Umschau, 14.03.2001 (Stand vom 25.03.2007)

4 Hinweis zur Transkription: Ich übernehme hier die in dem Roman verwendete und nicht wissenschaftliche Weise, um ein einheitlich zu bleiben, da einiges zitiert wird


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