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Veranstaltung: Kaiser und Papst im Mittelalter
Institution/Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 16
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 11  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 355 KB
Archivnummer: V78182
ISBN (E-Book): 978-3-638-82800-0
ISBN (Buch): 978-3-638-83216-8

Zusammenfassung / Abstract

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der päpstlichen Bulle „Ad apostolice dignitatis“, die am 17. Juli 1245 von Papst Innozenz IV und den Teilnehmern des Konzils von Lyon verfasst wurde. Anlass war eine Auseinandersetzung zwischen dem Papst und dem deutschen Kaiser Friedrich II, die sich fast durch die gesamte Regierungszeit dieses Kaisers erstreckte. Papst Innozenz IV bezweckte mit dem von ihm im Dezember 1244 einberufenen Konzil den Kaiser abzusetzen. Hierzu berief er das Konzil zum Richter über Friedrichs Taten. Auf den folgenden Seiten wird zunächst dargestellt, wie sich dieser lange Konflikt zwischen dem Kaiser und den Vorgängern von Innozenz IV entwickelte und wie es dann zur Einberufung des Konzils von Lyon kam. Danach wird der Inhalt der Bulle vorgestellt, der die Legitimation des Konzils aufzeigt, dessen Aufgabe erklärt, die Anschuldigungen, die gegen Friedrich II erhoben werden, auflistet und die daraus resultierende Entscheidung, Friedrich seines Amtes als Kaiser zu entheben, wiedergibt und begründet. Weiterhin wird die Bedeutung der Bulle untersucht werden, indem die Folgen ihrer Veröffentlichung und die Konsequenzen für die Folgezeit und das Machtverhältnis zwischen dem weltlichen und dem geistlichen „Schwert“ betrachtet werden und inwiefern die Absetzung Friedrichs überhaupt erfolgreich war.

Textauszug (computergeneriert)

Johannes Gutenberg-Universität

Fachbereich 16 Geschichtswissenschaft

Proseminar: Kaiser und Papst im Mittelalter WS 2001/02

“Ad apostolice dignitatis” Die Absetzung Friedrichs II

Friedrich II, aus: Falkenjagd

Christian Schlegel

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Die Ausgangssituation ... 4
2.1. 1226 bis 1244 ... 4
2.2. Das Konzil von Lyon 1245 ... 5

3. Der Inhalt der Bulle „Ad apostolice dignitatis“ ... 6
3.1. Legitimierung und Aufgabe des Konzils ... 6
3.2. Die Vergehen Friedrichs II ... 7
3.2.1. Meineid ... 8
3.2.2. Friedensbruch ... 9
3.2.4. Ketzerei ... 10
3.3. Urteil und Begründung der Absetzung ... 11

4. Kann der Papst den Kaiser absetzen? ... 12
4.1. Die Zwei-Schwerter-Lehre und Ihre Interpretationen ... 12
4.2. Der Ausgang des Machtkampfes ... 13

5. Resümee ... 14

Bibliographie ... 15

 

 

1. Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der päpstlichen Bulle „Ad apostolice dignitatis“, die am 17. Juli 1245 von Papst Innozenz IV und den Teilnehmern des Konzils von Lyon verfasst wurde. Anlass war eine Auseinandersetzung zwischen dem Papst und dem deutschen Kaiser Friedrich II, die sich fast durch die gesamte Regierungszeit dieses Kaisers erstreckte. Papst Innozenz IV bezweckte mit dem von ihm im Dezember 1244 einberufenen Konzil den Kaiser abzusetzen. Hierzu berief er das Konzil zum Richter über Friedrichs Taten.

Auf den folgenden Seiten wird zunächst dargestellt, wie sich dieser lange Konflikt zwischen dem Kaiser und den Vorgängern von Innozenz IV entwickelte und wie es dann zur Einberufung des Konzils von Lyon kam. Danach wird der Inhalt der Bulle vorgestellt, der die Legitimation des Konzils aufzeigt, dessen Aufgabe erklärt, die Anschuldigungen, die gegen Friedrich II erhoben werden, auflistet und die daraus resultierende Entscheidung, Friedrich seines Amtes als Kaiser zu entheben, wiedergibt und begründet. Weiterhin wird die Bedeutung der Bulle untersucht werden, indem die Folgen ihrer Veröffentlichung und die Konsequenzen für die Folgezeit und das Machtverhältnis zwischen dem weltlichen und dem geistlichen „Schwert“ betrachtet werden und inwiefern die Absetzung Friedrichs überhaupt erfolgreich war.

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