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Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg

Seminararbeit, 2004, 15 Seiten
Autor: Christian Schlegel
Fach: Theologie - Systematische Theologie

Details

Veranstaltung: Schöpfungstheologie im Alten Testament und in moderner Dogmatik
Institution/Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tags: Mensch, Gottes, Ebenbild, Ebeling, Jüngel, Pannenberg, Schöpfungstheologie, Alten, Testament, Dogmatik, Imago Dei, Gottebenbildlichkeit, Gottesebenbildlichkeit
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 15
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 4  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V78190
ISBN (E-Book): 978-3-638-82812-3
ISBN (Buch): 978-3-638-83223-6
Dateigröße: 254 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die vorliegende Arbeit wird, nach einer allgemeinen Diskussion des Begriffes der Imago Dei, die Positionen dreier Theologen, nämlich die von Gerhard Ebeling, Eberhard Jüngel und Wolfhart Pannenberg, zur Gottebenbildlichkeit des Menschen darstellen, kommentieren und in einem abschließenden Vergleich gemeinsame und gegensätzliche Punkte aufzeigen.


Textauszug (computergeneriert)

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

FB01 - katholische Theologie

Seminar für Dogmatik und Ökumenische Theologie

Seminar: Schöpfungstheologie im Alten Testament und in moderner Dogmatik WS 2003/04

Der Mensch als Gottes Ebenbild - Die Imago Dei bei Ebeling, Jüngel und Pannenberg

Christian Schlegel

 

 

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... 3

2 Der Begriff der Imago Dei ... 4
2.1 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Ebeling ... 4
2.2 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Jüngel ... 9
2.3 Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Pannenberg ... 11

3 Resümee ... 14

4 Bibliographie ... 15

 

 

1 Einleitung

Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.(Gen 1,26 – 27)

In dieser Passage aus dem Schöpfungsbericht in der Bibel kann man lesen, dass Gott den Menschen nach seinem Vorbild schuf, als sein Abbild, ihm ähnlich. Aber worin besteht diese Ähnlichkeit zwischen uns Menschen und Gott? Dass eine rein äußerliche Ähnlichkeit gemeint ist, lässt sich ausschließen, da gerade das Annehmen menschlicher Gestalt – die Fleischwerdung des Logos (Joh 1, 14) – als Gottes Kommen in die Welt gesehen wird; hätte Gott den Menschen nach dem Vorbild seiner eigenen äußeren Erscheinung geschaffen, wäre das Ändern seiner Gestalt nicht notwendig gewesen, um in die Welt zu kommen. Eine weitere Möglichkeit unserer Ähnlichkeit zu Gott könnte in unserem Wesen liegen, aber welche Wesensart des Menschen könnte man als „göttlich“ bezeichnen, ohne die entsprechende Wesensart Gottes herabzuwürdigen? Und können wir wirklich für uns in Anspruch nehmen, göttliche Eigenschaften oder Wesenszüge zu besitzen ohne arrogant oder selbstgefällig zu erscheinen? Das ist nur möglich, wenn wir unsere Gottebenbildlichkeit als Gnade Gottes sehen, mit der Er uns ausgestattet hat. Oder ist die von Gott gegebene Herrschaft gemeint, die den Menschen, als oberstes Geschöpf, „über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land“ stellt? Dann wären wir Gott in unserem Verhältnis zur Schöpfung und in unserer Funktion in ihr ähnlich.

Die vorliegende Arbeit wird, nach einer allgemeinen Diskussion des Begriffes der Imago Dei, die Positionen dreier Theologen, nämlich die von Gerhard Ebeling, Eberhard Jüngel und Wolfhart Pannenberg, zur Gottebenbildlichkeit des Menschen darstellen, kommentieren und in einem abschließenden Vergleich gemeinsame und gegensätzliche Punkte aufzeigen.

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