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Seminararbeit, 2007, 20 Seiten
Autor: Marek Borgstedt
Fach: Kulturwissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Universität Lüneburg (Technik und Umwelt)
Tags: Kulturelle, Unterschiede, China, Deutschland, Theorie, Praxis, Alltag, Beruf, Interkulturelle, Kommunikation
Jahr: 2007
Seiten: 20
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 12 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-85615-7
ISBN (Buch): 978-3-638-85517-4
Dateigröße: 123 KB
Seminararbeit zum Thema Interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschland und China. Neben den theoretischen Grundlagen, werden Beispiele zur Interkulturellen Kommunikation aus dem Alltag und Berufsleben beschrieben.
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Zusammenfassung / Abstract
Durch die zunehmende globale Entwicklung und das Entstehen von weltweiten Netzwerken, Strukturen und Beziehungen, wird die interkulturelle Kommunikation immer wichtiger. Interkulturelle Kontakte sind an der Tagesordnung. Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht exportiert oder importiert, viele Unternehmen haben global verteilte Tochterunternehmen, Joint-Ventures oder sonstige Kooperationen. Daher werden immer mehr Menschen im Berufs- und Privatleben mit der interkulturellen Kommunikation konfrontiert. Die folgende Seminararbeit, soll einen Einblick über die unterschiedliche Kultur zwischen China und Deutschland geben. Insbesondere werden die Kulturunterschiede, die in verschiedenen Studien theoretische beschrieben sind, mit meinen Erfahrungen aus dem Alltag und Berufsleben verglichen. Meine Erfahrungen stammen aus der mittlerweile einjährigen Berufstätigkeit in der Volksrepublik China, wo ich für das Unternehmen Bosch in Changsha arbeite und lebe. Der Bericht soll einen praxisnahen Überblick, über die Unterschiede der Kultur und der Interkulturellen Kommunikation geben. Wobei zu beachten ist, dass die genannten Beispiele und Erfahrungen sich aus subjektiver Sicht auf das allgemeine Verhalten der Chinesen beziehen, und es sicherlich Ausnahmen gibt die dem widersprechen. In Kapitel 2 werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Modelle erklärt, die in der Literatur zu den Themen Kulturunterschied und Interkulturelle Kommunikation vorhanden sind. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Charakterisierung der Chinesischen Kultur, bezogen auf die Interkulturelle Kommunikation mit Europäern. Dabei werden die theoretischen Modelle und Aussagen mit meinen Erfahrungen aus der Praxis verglichen.
Textauszug (computergeneriert)
MBA Manufacturing Management
Intercultural Communication
Seminararbeit
Kulturelle Unterschiede zwischen
China und Deutschland
-
Theorie und Praxis in Alltag und Beruf
von
Marek Borgstedt
Inhaltsverzeichnis
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3
1. EINLEITUNG 4
2. DEFINITION VON KULTUR UND KULTURMODELLEN 5
2.1. ABGRENZUNG DES BEGRIFFES „KULTUR“ 5
2.2 ERLÄUTERUNGEN VON KULTURMODELLEN 6
2.2.1 Kulturmodell nach „Hofstede“ 7
2.2.2 Kulturmodell nach „Trompenaars“ 9
3. CHARAKTERISIERUNG DER KULTUREN VON CHINA UND DEUTSCHLAND 11
3.1 DIMENSION „MACHTDISTANZ“ 12
3.2 DIMENSION „INDIVIDUALISMUS/KOLLEKTIVISMUS“ 13
3.3 DIMENSION „MASKULINITÄT/FEMINITÄT“ 14
3.4 DIMENSION „UNSICHERHEITSVERMEIDUNG“ 15
3.5. DIMENSION „LANGZEITORIENTIERUNG“ 16
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT 17
QUELLENANGABEN 19
1. Einleitung
Durch die zunehmende globale Entwicklung und das Entstehen von weltweiten Netzwerken, Strukturen und Beziehungen, wird die interkulturelle Kommunikation immer wichtiger. Interkulturelle Kontakte sind an der Tagesordnung. Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht exportiert oder importiert, viele Unternehmen haben global verteilte Tochterunternehmen, Joint-Ventures oder sonstige Kooperationen. Daher werden immer mehr Menschen im Berufs- und Privatleben mit der interkulturellen Kommunikation konfrontiert. Die folgende Seminararbeit, soll einen Einblick über die unterschiedliche Kultur zwischen China und Deutschland geben. Insbesondere werden die Kulturunterschiede, die in verschiedenen Studien theoretische beschrieben sind, mit meinen Erfahrungen aus dem Alltag und Berufsleben verglichen.
Meine Erfahrungen stammen aus der mittlerweile einjährigen Berufstätigkeit in der Volksrepublik China, wo ich für das Unternehmen Bosch in Changsha arbeite und lebe. Der Bericht soll einen praxisnahen Überblick, über die Unterschiede der Kultur und der Interkulturellen Kommunikation geben. Wobei zu beachten ist, dass die genannten Beispiele und Erfahrungen sich aus subjektiver Sicht auf das allgemeine Verhalten der Chinesen beziehen, und es sicherlich Ausnahmen gibt die dem widersprechen.
In Kapitel 2 werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Modelle erklärt, die in der Literatur zu den Themen Kulturunterschied und Interkulturelle Kommunikation vorhanden sind. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Charakterisierung der Chinesischen Kultur, bezogen auf die Interkulturelle Kommunikation mit Europäern. Dabei werden die theoretischen Modelle und Aussagen mit meinen Erfahrungen aus der Praxis verglichen.
2. Definition von Kultur und Kulturmodellen
2.1. Abgrenzung des Begriffes „Kultur“
Das Wort „Kultur“ kommt aus dem lateinischen „colere“ und bedeutet übersetzt „errichten“ oder „bilden“. Im alltäglichen Gebrauch wird Kultur auf Verhalten von Personen bezogen. So zum Beispiel heißt es, dass Kultur für „kultiviert“ und „gepflegt“ steht. Mit Kultur will man etwas Gebildetes beschreiben, speziell das Wort Hochkultur, steht für ausgesuchte und elitäre Klassen einer Gesellschaft.1
Des Weiteren beschreibt Kultur eine Handlungsweise innerhalb einer Organisation. Wenn man zum Beispiel von einer hohen Innovationskultur innerhalb eines Unternehmen spricht, bedeutet es, dass die Organisation/Unternehmen Wert auf Innovationen legt und darauf ausgerichtet ist, innovativ zu sein.2
In der interkulturellen Forschung, wird Kultur verstanden als Gesamtheit von Grundsätzen, Annahmen, Werten, Wertvorstellungen, Verhaltensnormen und Grundeinstellungen die von einer Gruppe geteilt und gelebt werden.3
Eine Kultur wird in der Regel durch geographische oder politische Grenzen gesetzt. Das heißt, man bezieht eine Kultur auf Staaten oder gleichsprachige Gebiete. So zum Beispiel spricht man von der „Deutschen Kultur“ in Deutschland oder von der „Westlichen Kultur“, die sich auf Europa und Amerika bezieht. Oftmals ist diese Abgrenzung der Kulturen als problematisch zu betrachten, da man nicht die exakt gleiche Kultur innerhalb eines Gebietes voraussetzen kann. Da diese Abweichungen aber weniger signifikant sind, als Unterschiede zu anderen Ländern oder Sprachzonen bezieht man die „Deutsche Kultur“ auch auf gesamt Deutschland.4
Der Mensch selbst wird immer in eine Kultur hineingeboren, und nimmt diese Kultur somit direkt auf. Die kulturelle Programmierung „Kultivierung“ findet dabei bereits im Babyalter statt. Man spricht davon, dass bereits ein Mensch nach sieben Jahren einen Grossteil seiner Kultur verinnerlicht hat. Aus dieser Programmierung heraus entstehen die typischen Verhaltensweisen von Menschen. Als Beispiel kann man hier die Zeitspanne nehmen, die Engländer und Franzosen zum Mittagessen benötigen. Wie man in Abb. 1 sieht, benötigen die Engländer im Durchschnitt weniger Zeit als die Franzosen. Jedoch überschneiden sich beide Graphen in der Mitte, und repräsentieren Engländer und Franzosen die ungefähr gleichlange brauchen. Beide befinden sich jedoch in der Mehrheit in ihrer Kultur.5
[....]
1 Vgl. Dahl, Seite 1ff
2 ebd.
3 Vgl. Internet (1)
4 ebd.
5 Vgl. Internet (1)
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