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Seminararbeit, 2002, 26 Seiten
Autor: Yvonne Schuhmnann
Fach: Pädagogik - Heil- und Sonderpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Pädagogik)
Tags: Menschen, Behinderung, Gesellschaft, Einstellungen, Verhalten, Darstellung, Menschen, Behinderung, Medien, Beispiel, Kinder-, Jugendliteratur, Seminar, Menschen, Behinderung, Spiegel, Lebens
Jahr: 2002
Seiten: 26
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-15005-7
Dateigröße: 221 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft: Einstellungen,
Verhalten und die Darstellung von Menschen mit Behinderung
in den Medien am Beispiel der Kinder- und Jugendliteratur
von
Yvonne Schuhmann
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Begriffsbestimmung 2
2.1. Behinderung 2
2.2. Vorurteile, Einstellungen, Werte und soziale Reaktion 2
3. Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderung 3
4. Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung 5
4.1. Verhaltensrelevante Aspekte der Behinderung 5
4.1.1. Die Auffälligkeit und Sichtbarkeit einer Behinderung 5
4.1.2. Die ästhetische Beeinträchtigung 7
4.1.3. Die funktionelle Beeinträchtigung kommunikativer Fähigkeiten 7
4.1.4. Die zugeschriebene Eigenverantwortlichkeit 8
5. Möglichkeiten der Veränderung der sozialen
Reaktion auf Menschen mit Behinderung 9
5.1. Einstellungs- und Verhaltensänderung
durch Information und Aufklärung 10
5.2. Einstellungs- und Verhaltensänderung
durch Simulation und Rollenspiel 12
5.3. Einstellungs- und Verhaltensänderung
durch sozialen Kontakt zu Menschen mit Behinderung 13
6. Menschen mit Behinderung in den Medien 14
6.1. Menschen mit Behinderung als Thema
in der Kinder- und Jugendliteratur 16
7. Zusammenfassung 21
8. Literaturverzeichnis 22
1. Einleitung
Menschen mit Behinderung weichen von den gesellschaftlichen Erwartungen ab, sie sind in unerwünschter Weise anders. Was unter einer Behinderung zu verstehen ist und wie die Abgrenzung zu einer Nichtbehinderung erfolgt, hängt vom jeweiligem herrschenden gesellschaftlichen Normen- und Wertesystem ab. Als gesund bzw. normal gilt das, was in einer Gesellschaft als besonders wichtig für ihren Fortbestand angesehen wird. Diese dominierenden Wertvorstellungen bestimmen unsere Einstellungen und Verhaltensweisen. Zum großen Teil werden diese auch von den Medien geprägt.
In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit dem Thema " Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft" befassen. Dabei möchte ich Antworten auf folgende Fragen finden: Welche Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Menschen mit Behinderung liegen vor und wodurch werden sie beeinflusst? Welche Möglichkeiten gibt es diese zu ändern? Wie werden behinderte Menschen in den Medien dargestellt?
In meinen Ausführungen werde ich nur kurz auf die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien eingehen. Da man davon ausgeht, dass Einstellungen schon im frühsten Kindesalter erlernt und erworben werden, interessiert mich vielmehr die Frage, welchen Platz Menschen mit Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur einnehmen.
Zur Erarbeitung habe ich mich hauptsächlich auf das Buch von H. Tröster "Einstellungen und Verhalten gegenüber Behinderten: Konzepte, Ergebnisse und Perspektiven sozialpsychologischer Forschung" und das von G. Cloerkes "Soziologie der Behinderten" gestützt. Zur Ergänzung meiner Aufzeichnungen verwendete ich Literatur von Nickel, Zimmermann und andere (siehe Literaturliste).
Zunächst werden ich einige grundlegende Begriffe, welche für die Arbeit von Bedeutung sind, definieren. Im weiteren werde ich auf Einstellungen und Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung eingehen und auf die Faktoren zu sprechen kommen, von denen Einstellungen und Verhalten anhängig sind. Dann werde ich auf die Frage eingehen, welche Möglichkeiten es gibt diese positiv zu verändern. Darauf folgt die Darstellung von behinderten Menschen in der Kinder- und Jugendliteratur, wobei der allgemeine Aspekt der Medien nur kurz angerissen wird.
2. Begriffsbestimmung
2.1. Behinderung
Im Sozialgesetzbuch IX § 2 wird Behinderung wie folgt definiert: "Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist" (BMA 2001, S.201).
[...]
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