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Thesis (M.A.), 2006, 131 Pages
Author: Andreas Kaul
Subject: Geography / Earth Science - Regional Geography
Details
Tags: Modelle, Kleinwohnungsbaus, Jahrhundert, Beispiel, Gronauer, Waldsiedlung, Bergisch, Gladbach
Year: 2006
Pages: 131
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 79 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-80069-3
ISBN (Book): 978-3-638-80376-2
File size: 14063 KB
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Abstract
Ende Dezember 2005 zählte die Stadt Bergisch Gladbach eine Einwohnerzahl von 110.114 Bürgern. Bezogen auf die Höhe der Bewohner ist Bergisch Gladbach somit nach der Klassifizierung der amtlichen deutschen Statistik für Städtetypen eine Großstadt. Im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung verlief die Stadtentwicklung in Bergisch Gladbach jedoch untypisch. Im Jahre 1856, dem Jahr der Verleihung der Stadtrechte, lebten im Siedlungsgebiet der Kommune 5000 Menschen. Das Stadtgebiet setzte sich aus einer Vielzahl von Streusiedlungen und Kirchdörfern zusammen. An jener Stelle, an welcher sich heute das Stadtzentrum befindet, war im Jahre 1856 kein nennenswertes Dorf zu finden. Einen enormen Aufschwung erlebte die Stadt im Zuge der Industrialisierung der Papierproduktion. Seitdem die Firma Zanders ab den 1850er Jahren das Papier maschinell fertigte, und mit der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 ein großer Absatzmarkt für Papier entstand, entwickelte sich die Stadt Bergisch Gladbach zur Industriestadt. Die Entwicklung der Stadt erfolgte in der Nähe der Fabrikgelände „Gohrsmühle“ und „Schnabelsmühle“, sowie in Sichtweite des Wohnsitzes der Fabrikantenfamilie, der „Villa Zanders“. Nicht selten griffen die Papierfabrikanten direkt in die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach ein: Als bedingt durch die Industrialisierung immer mehr Arbeiter aus den umgebenden Regionen in die aufstrebende Industriestadt strömten, drohte das ländliche Erscheinungsbild der Stadt unterzugehen. Das klassische Einfamilienhaus drohte dem Massenmietshaus zu weichen. Im Jahre 1897 begann der Papierfabrikant Richard Zanders, fünf Jahre vor der Gründung der Deutschen Gartenstadtgesellschaft , mit der Planung eines beispielhaften Wohnbauprojektes: Unter Ausschluss der Bodenspekulation sollte bewiesen werden, dass weiterhin der Bau von Einfamilienarbeiterwohnhäusern in ländlicher Umgebung möglich ist. So entstand die Gartensiedlung „Gronauer Wald“ in Bergisch Gladbach, welche in einem Waldgelände zwischen den Ortsteilen Gronau und Heidkamp, fußläufig von der Papierfabrik zu erreichen, entstanden ist. Das Projekt der „Gronauer Waldsiedlung“ ist ein herausragendes Beispiel des sozial motivierten Wohnungsbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert und wird in der Literatur vielfach als „mustergültig“ bezeichnet. Das Projekt der „Gronauer Waldsiedlung“ soll in der vorliegenden Arbeit näher betrachtet werden.
Excerpt (computer-generated)
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn
Philosophische Fakultät
Magisterarbeit
zur Erlangung des Grades eines
Magister Artiums M.A.
Modelle des alternativen Kleinwohnungsbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert am Beispiel der Gronauer Waldsiedlung in Bergisch Gladbach
Andreas Kaul
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 1
1.1. Zielsetzung der Untersuchung ... 2
1.2. Methodik der Arbeit ... 3
1.3. Aufbau der Arbeit ... 5
2. Die Wohnsituation der Arbeiter im ausgehenden 19. Jahrhundert ... 7
2.1. Die Situation der Arbeiter und die soziale Frage ... 7
2.2. Die Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert ... 9
2.3. Modelle des Arbeiterwohnbaus ... 11
2.3.1. Die Entstehung des „wilhelminischen Wohngürtels“ in Berlin ... 11
2.3.2. Der Bau von Werkswohnsiedlungen im Ruhrgebiet ... 13
2.4. Alternativen zum klassischen Arbeiterwohnbau ... 16
2.4.1. Das Modell der Gartenstadt ... 16
2.4.2. Die Gartenstadtbewegung in Deutschland ... 18
3. Die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach ... 20
3.1. Die Entwicklung Bergisch Gladbachs vor 1856 ... 21
3.2. Die Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1856 ... 24
3.2.1. Die strukturelle Entwicklung Bergisch Gladbachs ... 26
3.2.2. Die Herausbildung des Stadtzentrums in Bergisch Gladbach ... 27
3.2.3. Neue siedlungsgeographische Problemstellungen ... 28
3.3. Die Papierfabrikantenfamilie Zanders ... 30
3.4. Das kommunale Engagement Bergisch Gladbacher Fabrikanten ... 32
3.5. Die Bauzonenordung in Bergisch Gladbach ... 34
3.5.1. Die dreistufige Bauzonenordnung nach Richard Zanders ... 35
3.5.2. Die modifizierte Bauzonenordnung des Regierungspräsidiums ... 36
3.6. Die Förderung des Kleinwohnungsbaus in Bergisch Gladbach ... 38
3.6.1. Darlehen der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz ... 39
3.6.2. Die Wohnbauförderung der Firma J.W. Zanders ... 41
4. Die Entstehung der „Gartensiedlung Gronauer Wald“ ... 43
4.1. Die Idee der „Gartensiedlung Gronauer Wald“ ... 44
4.2. Konzeption der Einfamilienhaussiedlung Gronauer Wald ... 46
4.3. Die Planungsphase der Siedlung ... 47
4.4. Die Verkaufsbedingungen für die Grundstücke im Gronauer Wald ... 49
4.5. Die Planung der Wohnhäuser ... 50
4.5.1. Die Architekten der Wohnhäuser im „Gronauer Wald“ ... 53
4.5.1.1. Architekt Ludwig Bopp ... 53
4.5.1.2. Architekt Oskar Lindemann ... 56
4.5.1.3. Architekt Peter Will ... 57
4.6. Die erste Bauphase im Gronauer Wald 1898 – 1906 ... 58
4.7. Das Jahr 1906: Die Zäsur in der Entwicklung der Wohnsiedlung ... 61
4.8. Die Gründung der „Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft ... 63
4.8.1. Die Struktur der Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft ... 64
4.8.2. Die „Gemeinnützige Ansiedlergenossenschaft Gronauer Wald“ ... 66
4.9. Die Bautätigkeit im „Gronauer Wald“ nach der Neuorganisation ... 68
4.10. Die „dritte Bauphase“ nach dem Zweiten Weltkrieg ... 72
4.11. Allgemeine Resonanz auf die „Gartensiedlung Gronauer Wald“ ... 75
5. Die Grund- und Aufrissgestaltung in der Gronauer Waldsiedlung ... 78
5.1. Die Bauphasen in der Gronauer Waldsiedlung ... 78
5.2. Die Struktur der Straßen und Wege ... 81
5.3. Der Zustand der Gebäude in der Gronauer Waldsiedlung ... 82
6. Schutz und Erhaltung in der Gronauer Waldsiedlung ... 85
6.1. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Denkmalschutzes ... 85
6.1.1. Definition Denkmal ... 86
6.1.2. Definition Denkmalbereich ... 87
6.1.3. Der Schutz von Orten und Siedlungen ... 89
6.2. Schutz und Erhaltung der Wohngebäude im Gronauer Wald ... 92
7. Satzung zur Erhaltung des historischen Erscheinungsbildes ... 96
8. Vorschlag für einen Rundgang durch die Gronauerwaldsiedlung ... 103
9. Die Gartensiedlung „Gronauer Wald“: Zusammenfassung und Ausblick ... 107
10. Anhang ... i
11. Literatur- und Quellenverzeichnis ... xi
1. Einleitung
„Ein ganzes Stadtviertel ist besät mit den zierlichen Schöpfungen feinsinniger Architekten. Dieser „Gronauerwald“ ist eine mustergültige Anlage, vor der gar oft Fachleute des Städtebaus und der sozialen Fürsorge in stillem Staunen gestanden haben und durch die Wirklichkeit belehrt worden sind, dass das Einfamilienhaus mit Garten nicht nur eine mögliche, sondern eine glänzend lebensfähige Einrichtung ist.“
(Dr. Ferdinand Schmitz [1926])1
Ende Dezember 2005 zählte die Stadt Bergisch Gladbach eine Einwohnerzahl von 110.114 Bürgern.2 Bezogen auf die Höhe der Bewohner ist Bergisch Gladbach somit nach der Klassifizierung der amtlichen deutschen Statistik für Städtetypen eine Großstadt.3 Im Vergleich zu anderen Städten dieser Größenordnung verlief die Stadtentwicklung in Bergisch Gladbach jedoch untypisch. Im Jahre 1856, dem Jahr der Verleihung der Stadtrechte, lebten im Siedlungsgebiet der Kommune 5000 Menschen. Das Stadtgebiet setzte sich aus einer Vielzahl von Streusiedlungen und Kirchdörfern zusammen. An jener Stelle, an welcher sich heute das Stadtzentrum befindet, war im Jahre 1856 kein nennenswertes Dorf zu finden.
Die Ursprünge Bergisch Gladbachs liegen in einer Vielzahl von Mühlen, welche sich dicht hintereinander an den Bach „Strunde“ reihten. Einen enormen Aufschwung erlebte die Stadt im Zuge der Industrialisierung der Papierproduktion. Seitdem die Firma Zanders ab den 1850er Jahren das Papier maschinell fertigte, und mit der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 ein großer Absatzmarkt für Papier entstand, entwickelte sich die Stadt Bergisch Gladbach zur Industriestadt. Die Entwicklung der Stadt erfolgte in der Nähe der Fabrikgelände „Gohrsmühle“ und „Schnabelsmühle“, sowie in Sichtweite des Wohnsitzes der Fabrikantenfamilie, der „Villa Zanders“. Nicht selten griffen die Papierfabrikanten direkt in die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach ein: Als bedingt durch die Industrialisierung immer mehr Arbeiter aus den umgebenden Regionen in die aufstrebende Industriestadt strömten, drohte das ländliche Erscheinungsbild der Stadt unterzugehen. Das klassische Einfamilienhaus drohte dem Massenmietshaus zu weichen. Im Jahre 1897 begann der Papierfabrikant Richard Zanders, fünf Jahre vor der Gründung der Deutschen Gartenstadtgesellschaft4, mit der Planung eines beispielhaften Wohnbauprojektes: Unter Ausschluss der Bodenspekulation sollte bewiesen werden, dass weiterhin der Bau von Einfamilienarbeiterwohnhäusern in ländlicher Umgebung möglich ist. So entstand die Gartensiedlung „Gronauer Wald“ in Bergisch Gladbach, welche in einem Waldgelände zwischen den Ortsteilen Gronau und Heidkamp, fußläufig von der Papierfabrik zu erreichen, entstanden ist. Das Projekt der „Gronauer Waldsiedlung“ ist ein herausragendes Beispiel des sozial motivierten Wohnungsbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert und wird in der Literatur vielfach als „mustergültig“ bezeichnet. Das Projekt der „Gronauer Waldsiedlung“ soll in der vorliegenden Arbeit näher betrachtet werden.
1.1. Zielsetzung der Untersuchung
Die „Gronauer Waldsiedlung“ in Bergisch Gladbach wird in der Literatur als ein überregional bedeutsames Modellprojekt des reformorientierten Kleinwohnungsbaus bezeichnet.5 Bis in das Jubiläumsjahr der „Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald m.b.H.“6 1983 wurden in der „Gronauer Waldsiedlung“ 690 Wohnhäuser mit 1378 Wohnungen errichtet. Die Anzahl der Wohngebäude untergliederte sich wiederum in 480 Eigenheime und 210 Mehrfamilienwohnhäuser. Während die Eigenheime sich zum damaligen Zeitpunkt fast ausnahmslos im Besitz von Privatpersonen befanden, waren die Mietswohnhäuser im Besitz von diversen Gesellschaften.7 Die kleinteilige Siedlungsstruktur des Wohngebietes konnte bis zum heutigen Tage erhalten werden. Trotzdem unterliegen die Wohngebäude einem ständigen Modernisierungs- und Umbauprozess. Da nur vereinzelte Gebäude in der „Gronauer Waldsiedlung“ dem Denkmalschutz unterliegen, besteht langfristig die Gefahr, dass durch Sanierungs- und Umbaumaßnahmen das historische Erscheinungsbild der Wohnsiedlung überformt werden könnte. Ohne ordnendes Instrument könnte der Charakter dieser Wohnsiedlung langfristig verloren gehen. Nach Ansicht von Winfried Schenk und Klaus Fehn ist es eine essentielle Aufgabe der angewandten Historischen Geographie, Entwicklungsleitbilder für kulturlandschaftliche Strukturen, Muster und Elemente zu erarbeiten. Hierbei stünde jedoch nicht der Schutz isolierter Elemente im Vordergrund, sondern die Aufstellung kulturlandschaftlicher Pflege-, Nutzungsund Gestaltungskonzepte.8 Ziel dieser Arbeit ist, es die heutige Grund- und Aufrissstruktur der Gronauer Waldsiedlung zu beschreiben, sowie die Handlungsinstrumente darzustellen und zu diskutieren, die für den Erhalt des historischen Siedlungsbildes Anwendung finden könnten. Zum Einen werden die Werkzeuge des Denkmalschutzes erläutert, zum Anderen soll dargelegt werden, wie effektiv diese Schutzmaßnahmen eingesetzt werden können. Letztlich soll ein Schutzkonzept erarbeitet werden, welches in der Gronauer Waldsiedlung Anwendung finden könnte. Im Verlauf dieser Magisterarbeit sollen somit nachfolgende Fragestellungen erörtert werden:
1.) Aus welcher Motivation wurde die Gronauer Waldsiedlung gegründet?
2.) Nach welchen Leitbildern und Plänen wurde die Gronauer Waldsiedlung errichtet?
3.) Wie ist der heutige Zustand der Wohngebäude im Gronauer Wald und wie ist das heutige Erscheinungsbild der Gronauer Waldsiedlung?
4.) Wie kann das historische Gesamtgefüge der Gronauer Waldsiedlung nachhaltig geschützt werden?
1.2. Methodik der Arbeit
Die vorliegende Arbeit beruht auf einer ausgedehnten Quellen-, Archiv- und Literaturanalyse. Ergänzt wurden die Studien durch zahlreiche Besichtigungen des Untersuchungsgebietes sowie durch Gespräche mit Bewohnern der Gronauer Waldsiedlung, Bergisch Gladbacher Heimatforschern und Bergisch Gladbacher Bürgern. Im Rahmen dieser Untersuchung erfolgt eine enge Verknüpfung von Theorie und Empirie. Die Abhandlung über die Situation der Arbeiter im ausgehenden 19. Jahrhundert sowie über den zeitgenössischen Arbeiterwohnungsbau wurde aus der Sekundärliteratur gespeist. Die Darstellung über die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach erfolgt sowohl über Sekundärliteratur als auch über Archivquellen. Jener Abschnitt dieser Magisterarbeit, welcher sich detailliert mit der „Gronauer Waldsiedlung“ beschäftigt, wurde überwiegend durch Archivquellen, Festzeitschriften sowie Ortsbegehungen erarbeitet. Die lokalbezogenen Archivquellen, welche in diese Arbeit eingeflossen sind, beruhen auf Akteneinsichten im Stadtarchiv Bergisch Gladbach sowie im Archiv der Kulturstiftung Zanders. Aus den Beständen des Stadtarchivs entstammen die Dokumente zur Stadtgeschichte sowie Quellen zur Geschichte der Gronauer Waldsiedlung. Die Akten des Stadtarchivs Bergisch Gladbach beinhalten jedoch überwiegend Primärquellen aus „städtischer“ Perspektive: Hierzu gehören unter anderem Rats- und Ausschussprotokolle sowie Protokolle der Arbeiterwohnbaukommission und der Bebauungskommission. Weiterhin sind im Stadtarchiv Kartenwerke zur „Gronauer Waldsiedlung“ wie Katasterkarten und Übersichtspläne einzusehen. Da die Stadt Bergisch Gladbach Teilhaberin der „Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald“ war, befinden sich in den Unterlagen des Archivs der Schriftverkehr bezüglich des Siedlungsbaus in der „Gronauer Waldsiedlung“ sowie Geschäfts- und Revisionsberichte der Gartensiedlungsgesellschaft. Einige Akten des Stadtarchivs Bergisch Gladbach wurden als lose Sammelwerke vorgefunden. Eine nähere Spezifizierung der einzelnen Dokumente konnte daher leider nicht erfolgen.
Aus den Beständen der Kulturstiftung Zanders wurden die Quellen zur Familiengeschichte der Papierfabrikanten Zanders entnommen. In der Kulturstiftung Zanders ist auch die private Korrespondenz des Ehepaares Anna und Richard Zanders einzusehen. In beiden Archiven existieren zudem zahlreiche Broschüren und Jubiläumsschriften der „Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald“, welche ausführlich den Fortschritt der Bautätigkeiten beschreiben sowie einen Überblick über die Historie der „Gronauer Waldsiedlung“ geben. Diese Schriftwerke sind in gewöhnlichen Bibliotheksbeständen nicht vorzufinden. Die Sekundärliteratur zur Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte entstammt der Bergischen Abteilung der Stadtbibliothek Bergisch Gladbach sowie den Beständen des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Rhein-Berg. An dieser Stelle soll nicht vorenthalten werden, dass sich bereits im Jahre 2003 eine Untersuchung mit dem Komplex der „Gronauer Waldsiedlung“ beschäftigte. Frau Heike Ziskoven verfasste unter dem Titel „Die Fabrikantenfamilie Zanders und ihr Projekt der Gronauer Waldsiedlung“ eine Magisterarbeit im Fach mittlere und neuere Geschichte an der Universität Köln.
[...]
1 SCHMITZ, Ferdinand (1926): Bergisch Gladbach. Der Aufbau, o.O., S. 16-20.
2 Vgl.: www.bergischgladbach.de (24.04.2006; 21:02)
3 Vgl.: HEINEBERG, Heinz (2000): Grundriss allgemeine Geographie. Stadtgeographie, Paderborn, S. 26.
4 Die Gründung der Deutschen Gartenstadtgesellschaft erfolgte im Jahre 1902.
5 Vgl.: KISTEMANN, Eva (2000): Gewerblich-industrielle Kulturlandschaft in Schutz- und Planungskonzepten Bergisch Gladbach 1820-1999, Essen, S. 327.
6 Die Privatstiftung der Eheleute Anna und Richard Zanders wurde im Jahr 1913 durch die neu gegründete Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald ersetzt.
7 Vgl.: Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald (1983): Festschrift Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauerwald mbH 1983, Wiesbaden, S. 5.
8 FEHN, Klaus; SCHENK, Winfried (1993): Das historisch-geographische Kulturlandschaftskataster – eine Aufgabe der geographischen Landeskunde, in: Berichte zur deutschen Landeskunde, 67, 1993, H.2, S. 481.
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