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FACHHOCHSCHULE DORTMUND
Fachbereich Sozialarbeit
Geschlecht und außerschulische Bildungsarbeit
am Beispiel einer Jugendgruppenleiterschulung
des Bezirksjugendwerks der Arbeiterwohlfahrt
Westliches Westfalen
Als Diplomarbeit vorgelegt von
Christian - Klaus Peters
Dortmund, den 21. Dezember 1998
1. Prüfer: Prof. Dr. phil. Klaus - Peter Surkemper
2. Prüferin: Barbara Morgentaler
Inhaltsverzeichnis
1. DANKSAGUNG 1
2. EINLEITUNG 2
3. BEGRIFFSDEFINITIONEN UND FORSCHUNGEN 5
3.1 Geschlecht 5
3.1.1 Geschlecht und Sprache - einige Erläuterungen 5
3.1.2 Geschlecht und Kultur 6
3.1.3 Geschlecht und Geschichte 7
3.1.4 Geschlecht und Arbeit 8
3.2 Bildung 8
3.2.1 Ziele von Bildung 8
3.2.2 Bildung / Qualifikation 8
3.2.3 Weiterbildung / Erwachsenenbildung / Jugendbildung 8
3.3 Die außerschulische Bildungsarbeit 8
3.3.1 Die Geschichte außerschulischer Bildungsarbeit 8
3.3.2 Die Ziele außerschulischer Bildungsarbeit 8
3.4 Forschungsergebnisse 8
3.4.1 Das Verhalten der TeamerInnen 8
3.4.2 Das Verhalten der TeilnehmerInnen 8
3.4.3 Folgerungen aus den Forschungsergebnissen 8
3.4.4 Die Konsequenzen für die Bildungsarbeit 8
4. INSTITUTIONSKUNDE 8
4.1 Die Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.1 Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.2 Das Selbstverständnis der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.3 Die Arbeiterwohlfahrt im Wandel der Zeit 8
4.1.4 Die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.5 Die Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.6 Die Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.7 Der Aufbau der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.8 Die Finanzierung der Arbeiterwohlfahrt 8
4.1.9 Die Arbeiterwohlfahrt und die Bildung 8
4.2 Das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt 8
4.2.1 Die Geschichte des Jugendwerks 8
4.2.2 Das Jugendwerk im Wandel der Zeit 8
4.2.3 Das Selbstverständnis des Jugendwerks 8
4.2.4 Die Grundsätze des Jugendwerks 8
4.2.5 Die Ziele des Jugendwerks 8
4.2.6 Die Aufgaben des Jugendwerks 8
4.2.7 Die Mitgliedschaft im Jugendwerk 8
4.2.8 Der Aufbau des Jugendwerks 8
4.2.9 Die Finanzierung des Jugendwerks 8
4.2.10 Die Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt 8
4.2.11 Das Jugendwerk und die Bildung 8
4.3 Die Bildungsarbeit im BJW der AWO W. W. 8
4.3.1 Der Arbeitskreis Bildung 8
4.3.2 Die Jugendgruppenleiterschulung 8
4.3.2.1 Der gesetzliche Auftrag zur Schulung 8
4.3.2.2 Das Konzept der Jugendgruppenleiterschulung 8
4.3.2.3 Qualitätsmerkmale eines Jugendgruppenleiters 8
4.3.2.4 Die Anforderungen an die Ausbilder 8
4.3.2.5 Die Inhalte der Jugendgruppenleiterschulung 8
4.3.2.6 Die Methodische Grundsätze der Schulung 8
4.3.2.7 Die Struktur der Jugendgruppenleiterschulung 8
5. EIGENE FORSCHUNG 8
5.1 Die JGL-Schulung des BJW der AWO W. W. 1998 8
5.1.1 Die Seminarleitung und die Hospitanten /-innen 8
5.1.2 Das Leitungsteam 8
5.1.3 Die TeilnehmerInnen 8
5.1.4 Vorbereitung und Vorüberlegungen zu Schulung 8
5.1.5 Die Schulungsblöcke 8
5.1.5.1 Der Block I vom 20.03.98 bis 22.03.98 8
5.1.5.2 Der Block II vom 27.03.98 bis 29.03.98 8
5.1.5.3 Der Block III vom 24.04.98 bis 26.04.98 8
5.1.5.4 Der Block IV vom 20.05.98 bis 24.05.98 8
5.1.6 Die Auswertung der Schulung 8
5.2 Die Studie 8
5.2.1 Intention und Möglichkeiten der Studie 8
5.2.2 Die Auswertung der Studie 8
5.2.2.1 Das Interview 8
5.2.2.2 Die unstrukturierten Beobachtungsprotokolle 8
5.2.2.3 Die Protokolle der Auswertungsgruppen 8
5.2.2.4 Der Fragebogen 8
5.2.2.5 Das strukturierte Beobachtungsprotokoll 8
5.2.3 Zusammenfassung der Studienergebnisse 8
6. RESÜMEE 8
7. LITERATURVERZEICHNIS 8
8. ANHANG 8
Die Einverständniserklärung 112
Der Fragebogen 113
Das Beobachtungsprotokoll 116
Der Jugendgruppenleiterausweis 8
9. EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG 8
1. Danksagung
2. Einleitung
Schon recht früh setzte ich mich aus dem Interesse an meiner eigenen Identität bzw. Rolle mit dem Thema ,Geschlecht` auseinander. So las ich einschlägige Literatur, besuchte für einige Zeit einen Männergesprächskreis und während meines Studiums der Sozialarbeit belegte ich auch einige Seminare entsprechend dieser Thematik.
Durch mein Engagement beim Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt kam das Thema ,Bildung` in mein Leben. Ich lernte das Jugendwerk als Teilnehmer auf einem Seminar zum Thema Jonglage-Akrobatik-Feuerspucken kennen. Ungefähr ein halbes Jahr später war ich Mitglied des Arbeitskreises der verantwortlich für die Durchführung solcher Seminare ist. Im Laufe der Verbandssozialisation und auf einer Managementschulung für Multiplikatoren beschäftigte ich mich intensiv mit der Bildungskonzeption des Jugendwerks. Aufgrund des geweckten Interesses und meiner eigenen Tätigkeiten im Bildungsbereich für das Jugendwerk belegte ich auch Seminare zum Thema Bildung während des Studiums.
Da mich beide Themen schon das ganze Studium begleiten und mich auch in Zukunft noch begleiten werden, wollte ich mich mit ihnen im Rahmen meiner Diplomarbeit auseinandersetzen. Dabei wollte ich den Schwerpunkt auf die Auswirkungen des Geschlechts auf das Lern- und Sozialverhalten legen. Zu der Zeit, als diese Vorstellung Gestalt annahm, lief beim Jugendwerk die Konzipierung einer Jugendgruppenleiterschulung, an der ich maßgeblich beteiligt war. Da in dieser Schulung zudem eine feste Gruppe über einen längeren Zeitraum beobachtbar war, bot es sich an, diese im Hinblick des Themas meiner zukünftigen Diplomarbeit zu beforschen. Diese Untersuchung liefert mir Datenmaterial für meine Diplomarbeit.
Meine Diplomarbeit ist unterteilt in drei Teile.
Im ersten Teil, der eine reine Literaturarbeit darstellt, beschäftige ich mich zuerst mit dem Begriff Geschlecht. Ich gebe Definitionen und erläutere welche Bedeutung das Geschlecht und die Kategorie Geschlecht hat. Danach setze ich mich mit dem Begriff der Bildung auseinander. Neben Abgrenzungen zu anderen Begriffen gebe ich auch hier Definitionen. Anschließend beschreibe ich die Geschichte und Bedeutung der außerschulischen Bildungsarbeit und stelle einige Forschungsergebnisse vor, die sich mit dem Geschlecht in Lern- und Lehrsituation beschäftigen.
Dieser Abschnitt soll ein Einstieg in das Thema, wie Darstellung aktueller Untersuchungen sein.
Im zweiten Teil stelle ich die Arbeiterwohlfahrt und das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt detailliert vor. Hierbei gehe ich auf die Bildungsarbeit des Bezirksjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt Westliches Westfalen besonders ein.
Diese Institutionskunde soll ausreichend Verständnis vermitteln, in welchem Rahmen die Jugendgruppenleiterschulung durchgeführt wurde, um die Ergebnisse meiner Studie entsprechen einordnen zu können.
Im dritten Teil geht es um meine Forschung. Bevor ich meine Studie darlege, beschreibe ich die von mir beforschte Jugendgruppenleiterschulung, die ich beforschte, detailliert. Ich habe die Schulung eher nach dem qualitativen Ansatz untersucht, um nicht mit einer vorgefaßten Meinung an die Untersuchung heranzugehen. Mein Ziel war es meine eigenen Vorurteile über das Verhalten der Geschlechter zu reflektieren und mir nötigenfalls ein neues Bild zu formen, damit ich mein Verhalten als Teamer entsprechend verändern kann.
Ich habe in der ganzen Arbeit eine Sprache gewählt, die zum Teil nicht normgerecht ist und mich zudem ständig wechselnder Formen bedient. So habe ich zum einen die weibliche Form vernachlässigt, zum anderen nur die weibliche Form benutzt. Dann wieder das Binnen-I verwendet, oder das /-innen oder eine geschlechtsneutrale Formulierung gewählt.
Da die Rechtschreibung trotz Reform keine Form vorgibt, die allen Ansprüchen gerecht wird, nämlich die Gleichbehandlung der weiblichen und männlichen Sprache, und zudem noch gut zu schreiben und zu lesen ist, habe ich mich geweigert mich an die Norm zu halten.
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