Analyse der Installation und des Setups des Google Web Toolkits für verschiedene Betriebssysteme

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Details
Autor: BSc Roman Badstuber
Fach: Informatik - Angewandte Informatik
Institution/Hochschule: Fachhochschule Technikum
Jahr: 2007
Seiten: 63
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1890 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-81121-7
Zusammenfassung / Abstract
Die Programmierung von AJAX Webapplikationen ist sehr komplex. Aus diesem Grund wurde von zwei Mitarbeitern von Google, Joel Webber und Bruce Johnson, das Google Web Toolkit (GWT) entwickelt. Dieses Framework soll die Entwicklung von AJAX Webanwendung vereinfachen und somit die Produktivität steigern. Mit dieser Arbeit sollen zwei Fragen geklärt werden: Ist die Installation des GWT aufwendig und wie komplex gestaltet sich der Einstieg in die Applikationsentwicklung mit dem GWT? Um diese beiden Fragen zu beantworten, wurde der Begriff AJAX detailliert erarbeitet und alle Komponenten und deren Funktionsweisen des Google Web Toolkits evaluiert. Im praktischen Teil wurde einerseits die Installation des Java SDKs, des GWTs und aller Komponenten aufbereitet und andererseits ein einfaches Beispiel mit dem GWT und der Entwicklungsoberfläche Eclipse erstellt, welches den GWT-RPC Mechanismus verwendet und für die Sprachen Englisch und Deutsch internationalisiert wurde. Es hat sich gezeigt, dass sich die Installation des GWTs und der Entwicklungsoberfläche Eclipse sehr einfach gestaltet. Diese müssen lediglich von den Herstellerwebseiten heruntergeladen und entpackt werden. Die einzige Schwierigkeit besteht in der Installation des Java SDKs unter Linux, da die Binärdatei von SUN zuerst umgewandelt und die aktuellen Pfade und symbolischen Links geändert werden müssen. Der Einstieg in GWT Entwicklung ist sehr einfach. Jede Phase des Entwicklungslifecycle wird durch GWT Tools unterstützt und der Java-to-JavaScript Kompiler nimmt den Entwicklern die sehr aufwendige Arbeit, die cross-browser Skripting Problematik zu lösen. Alles in allem kann gesagt werden, dass der Einstieg in die Entwicklung von GWT Applikationen ein Kinderspiel ist.
Textauszug (computergeneriert)
Bachelorarbeit
Analyse der Installation und des Setups
des Google Web Toolkits für verschiedene Betriebssysteme
ausgeführt von
Roman Badstuber
Wien, 6.6.2007
Ausgeführt an der Fachhochschule Technikum Wien
Studiengang BICSS
Inhaltsverzeichnis
1. Problem- und Aufgabenstellung ... 2
2. Einleitung ... 3
2.1. Motivation ... 3
2.2. Ziel ... 3
3. Grundlagen ... 4
3.1. Asynchronous JavaScript and XML ... 4
3.1.1. Der Begriff AJAX ... 5
3.1.2. Charakteristische Eigenschaften ... 7
3.2. Google Web Toolkit ... 8
3.2.1. GWT Java-to-JavaScript Compiler ... 8
3.2.2. Lifecycle und Execution Modes ... 11
3.2.3. GWT Tools ... 15
3.2.4. JavaScript Native Interface (JSNI) ... 20
3.2.5. Internationalisierung (I18N) ... 21
3.2.6. Asynchron durch Remote Procedure Calls ... 22
3.3. Entwicklungswerkzeuge – Integrated Development Environments (IDE) ... 23
3.3.1. Eclipse ... 23
3.3.2. IntelliJ IDEA ... 25
4. Praktischer Teil ... 27
4.1. Allgemeine Systemvorraussetzungen ... 27
4.2. Java ... 27
4.2.1. Installation des Java SDK unter Linux ... 27
4.2.2. PATH Umgebungsvariable ... 28
4.2.3. Installation des Java SDK unter Ubuntu ... 28
4.2.4. Installation des Java SDK unter Red Hat ... 30
4.2.5. Installation des Java SDK unter Debian ... 31
4.2.6. Installation des Java SDK unter Windows ... 32
4.3. Installation des GWT Frameworks ... 33
4.3.1. PATH Umgebungsvariable ... 33
4.3.2. Installation des GWT Frameworks unter Linux und Mac OS ... 34
4.3.3. Installation des GWT Frameworks unter Windows ... 35
4.4. Installation von Eclipse ... 36
4.5. Testen der Installation – Erste Schritte ... 37
4.5.1. Ausführen einer Beispielanwendung im Hosted und Web Mode ... 37
4.5.2. Erstellen eines einfachen GWT Beispieles ... 40
5. Diskussion ... 54
1. Problem- und Aufgabenstellung
Mit dem von Tim O’Reilly1 geprägten Begriff Web 2.0 [WEB01] sind Technologien und Konzepte wie Really Simple Syndication (RSS), Blogosphere, Google-Maps, Podcasting und Asynchronous JavaScript and XML (AJAX) verbunden.
Das Konzept AJAX ist am engsten mit dem Begriff Web 2.0 verknüpft, da durch die Verwendung von AJAX der Pagereload überflüssig und somit das Interaktionsverhalten durchgängiger wird. Darüber hinaus kann mit AJAX die Webseite Teilinformationen in Echtzeit erneuern, da mit AJAX nur Teilbereiche einer Seite neu geladen werden können und dadurch Polls in kurzer Zeit möglich sind.
AJAX Webapplikationen zu entwickeln ist allerdings komplex und auf Grund dieser Komplexität aufwendig. Mit dem Google Web Toolkit wird die Entwicklung von AJAX Anwendung vereinfacht und damit die Fehlerhäufigkeit verringert.
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollen die Installationsverfahren und alle notwendigen Konfigurationsschritte untersucht werden, sowie eine Analyse der Möglichkeiten die das Google Web Toolkit bietet.
2. Einleitung
2.1. Motivation
Diese Arbeit ist die zweite Bachelorarbeit, die im Rahmen der exemplarischen Vertiefung des Bachelor-Studiums Informations- und Kommunikationssystem zu verfassen ist.
Auch diese Arbeit hat den Schwerpunkt "Web-Engeneering" und wird sich mit dem Framework Google Web Toolkit (GWT) und im speziellen mit der Installation desselbigen und aller Notwendigen Komponenten, die für das Entwickeln von GWT-basierenden Webanwendungen erforderlich sind, auseinandersetzen.
Die genaue Ausarbeitung der Vorgehensweise während der Installation und die Strukturierung der einzelnen Schritte soll als Basis für das Kapitel über die Installation und Konfiguration eines Buches über das GWT verwendet werden.
2.2. Ziel
Um auf GWT basierende Webanwendungen entwickeln zu können benötigt man die Java Runtime Environment, das GWT selbst, eine Entwicklungsumgebung und einen Webserver.
Die vorliegende Arbeit wird zunächst die technologischen Grundlagen von AJAX, das Konzept und die Funktionsweisen des GWT und Entwicklungswerkzeuge für GWT vorstellen.
Im anschließenden praktischen Teil wird die Installation und Konfiguration des Java SDK und des Google Web Toolkit erarbeitet. Desweiteren wird nach erfolgreicher Installation und Konfiguration die Ausführung einer vom GWT mitgelieferten Beispielanwendung analysiert, um damit die erfolgreiche Implementierung aller Komponenten zu testen. Um das grundsätzliche Arbeiten mit dem GWT beschreiben zu können, wird anschließend ein einfaches Beispiel mit dem GWT implementiert, wobei die Architektur und die Funktionsweise erläutert wird.
Die Installation des GWT und aller erforderlichen Komponenten wird auf den Betriebssystemen Microsoft Windows XP, Microsoft Windows Vista, Linux und Apple Mac OS X durchgeführt.
Ob die Installation aufwendig ist und der Einstieg in die Entwicklung mit dem Google Web Toolkit sich komplex gestaltet, sind die Kernfragen, die diese Arbeit beantworten soll.
3. Grundlagen
In diesem Abschnitt werden die technologischen Grundlagen, die für das Verständnis von GWT und der Funktionsweise notwendig sind. Es wird zuerst das Konzept AJAX erklärt und die damit verbunden Technologien beschrieben, da dies für das Verstehen der späteren Abschnitte eine Vorraussetzung darstellt. Weiters werden die Kernkonzepte des GWT erläutert und die beiden Entwicklungswerkzeuge Eclipse und IDEA vorgestellt.
3.1. Asynchronous JavaScript and XML
"Ajax is a technology that complements Web 2.0 and the integration of many web services at once." Gross, 2006 [AJAX02]
Das Konzept von AJAX ist wie schon erwähnt sehr eng mit dem Begriff Web 2.0 verbunden. Der Begriff Rich Internet Application (RIA) ist wiederum sehr eng mit AJAX verknüpft.
Nach Zanetti ist das Ziel einer RIA [AJAX01, S. 17] eine webbasierende Applikation bereitzustellen, jedoch sollte diese von den Funktionen und vom Look-and-Feel sich wie eine typische Fat-Client Applikation verhalten. Diese Applikationen sind dadurch benutzerfreundlicher und werden von den Internetbenutzern besser angenommen.
Dies bedeutet das mit dem Konzept von AJAX eine Web 2.0 RIA entwickelt werden kann.
In Abbildung 1 wird die graphische Darstellung der AJAX Architektur nach Gross [AJAX02, S. 11] gezeigt. Der Browser stellt dabei 2 unterschiedliche Inhalte dar, bezeichnet mit Content 1 und Content 2. Die Inhalte liegen auf verschiedenen Servern, wobei Content zwei wiederum auf 2 unterschiedliche Server verteilt ist.
[....]
1 Tim O′Reilly (geb. 1954 in Cork, Irland) gilt als Erfinder des Web 2.0, seitdem er im Jahr 2004 eine gleichnamige Konferenz organisiert hatte.
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