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Leistungszielorientierung und Prüfungsangst bei Realschulklassen der 5. Jahrgangsstufe - Eine Fragebogenstudie

Scholary Paper (Seminar), 2006, 17 Pages
Author: Sven Köhler
Subject: Pedagogy - Pedagogic Psychology

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 17
Bibliography: ~ 3  Entries
Language: German
Archive No.: V80670
ISBN (E-book): 978-3-638-87936-1
ISBN (Book): 978-3-638-87944-6
File size: 213 KB

Abstract

Diese Arbeit wurde im Rahmen einer aus sechs Studierenden bestehenden Untersuchungsgruppe der JOHANN WOLFGANG GOETHE-UNIVERSITÄT in Frankfurt/Main durchgeführt. Die Versuchspersonen rekrutierten sich jeweils aus Haupt-, Real- und Gymnasialschülern der 5. und der 8. Jahrgangsstufe, wobei das Design des Fragebogens immer identisch war. Im vorliegenden Teil wurden zwei Realschulklassen der 5. Jahrgangsstufe untersucht.


Excerpt (computer-generated)

Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Institut für Pädagogische Psychologie
WS 2005/2006, 7. März 2006
Motivation und Lernen

Leistungszielorientierung und Prüfungsangst - Eine Fragebogenstudie

von

Sven Köhler

 


INHALT

I. Vorbemerkung... 3

II. Forschungsstand... 3

III. Hypothese... 4

IV. Methode... 5

1 Stichprobe... 5
2 Durchführung und Rahmenbedingungen... 5
3 Variablen... 5

V. Auswertung... 10

V. Resultat... 16

VI. Diskussion... 16

VII. Quellenverzeichnis... 17


 

I. Vorbemerkung

Diese Arbeit wurde im Rahmen einer aus sechs Studierenden bestehenden Untersuchungsgruppe der JOHANN WOLFGANG GOETHE-UNIVERSITÄT in Frankfurt/Main durchgeführt. Die Versuchspersonen rekrutierten sich jeweils aus Haupt-, Real- und Gymnasialschülern1 der 5. und der 8. Jahrgangsstufe, wobei das Design des Fragebogens immer identisch war. Im vorliegenden Teil wurden zwei Realschulklassen der 5. Jahrgangsstufe untersucht.2

II. Forschungsstand

Die folgende Untersuchung basiert auf der Unterscheidung zwischen Lernzielorientierung und Leistungszielorientierung (learning and performance goals) nach DWECK.3 Diese besagt, dass leistungszielorientierte Schüler arbeiten, um gute Zensuren zu erhalten und schlechte Noten zu vermeiden, während lernzielorientierte Schüler ihre Motivation gerade nicht daraus schöpfen, bei einem Vergleich mit anderen günstig abzuschneiden, sondern ihr Verständnis für eine Problemsituation vertiefen und ihr Wissen und Können erweitern möchten. Den leistungszielorientierten Schülern gelten Rückmeldungen in Form von Zensuren oder Lob und Tadel als lernrelevante Informationen, der Misserfolg ist für also informativ. Die leistungszielorientierten Schülerinnen und Schüler dagegen empfinden Misserfolgsrückmeldungen als bedrohlich. Aus dieser Beschreibung ließe sich also folgern, dass, je höher die Leistungszielorientierung ist, desto höher auch die Angst vor Misserfolgsrückmeldungen ist. In der vorliegenden Untersuchung wird DWECKS Differenzierung vereinfacht: Aus Gründen der Übersichtlichkeit und besseren Prüfbarkeit wird zwischen hoch leistungszielorientierten Schülern und niedrig leistungszielorientierten Schülern unterschieden.

III. Hypothese

Vor dem beschriebenen Hintergrund wurde folgende Hypothese gebildet:
Hoch leistungszielorientierte Schüler haben mehr Prüfungsangst als niedrig
leistungszielorientierte Schüler.

Die Nullhypothese lautet dementsprechend:
Hoch leistungszielorientierte Schüler haben genauso viel
Prüfungsangst wie niedrig leistungszielorientierte Schüler.

IV. Methode

1 STICHPROBE

An der Untersuchung beteiligten sich 50 Realschüler aus zwei Klassen der 5. Jahrgangsstufe einer kooperativen Gesamtschule.

2 DURCHFÜHRUNG UND RAHMENBEDINGUNGEN

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden ausschließlich die maskuline Form von Schüler und Lehrer verwendet. Sie schließt Schülerinnen und Lehrerinnen mit ein.

2 Die anderen Ergebnisse der Untersuchungsgruppe finden sich bei: BECKERLE, CHRISTINE; FUCHS, ILKA; KREMER, FABIENNE; RABACH, TANJA; TORTOMASIE, ELA.

3 DWECK, CAROL S. und ELLEN L. LEGGETT. A Social-Cognitive Approach to Motivation and Personality. AMERICAN PSYCHOLOGIST, 1988, Vol. 95, No. 2, 256-273.


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