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Elektronische Wörterbücher - Mit besonderer Betrachtung der onomasiologischen Suche in Collins COBUILD e-dict

Scholary Paper (Seminar), 2006, 15 Pages
Author: Elisabeth Adam
Subject: English Language and Literature Studies - Linguistics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 15
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V80744
ISBN (E-book): 978-3-638-87378-9
ISBN (Book): 978-3-638-87384-0
File size: 203 KB

Abstract

In den letzten zwei Jahrzehnten sind neben den traditionellen gedruckten Wörterbüchern auch zahlreiche in elektronischer Form auf dem Markt erschienen. Mittlerweile bieten nahezu alle gängigen lexikographischen Verlage computergestützte Nachschlagewerke an. Bei diesen kann man grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Formen unterscheiden: 1. PC-Wörterbücher auf CD-ROM 2. hand-helds 3. online Wörterbücher Diese Arbeit beschäftigt sich mit der am weitesten verbreiteten Form, den CD-ROM Wörterbüchern. Ihr Stellenwert soll herausgearbeitet werden, indem ihre Besonderheiten, ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile beschrieben werden. Eine interessante Besonderheit stellt hierbei die onomasiologische Suchfunktion dar, die ein traditionelles Wörterbuch nicht bieten kann. Im letzten Teil der Hausarbeit wird diese deshalb anhand des elektronischen Wörterbuchs Collins COBUILD e-dict untersucht und ihre Vor- und Nachteile erläutert und bewertet. Die entscheidende Frage bei der Bewertung ist, wie treffsicher und somit sinnvoll diese Suchoption für den Anwender ist.


Excerpt (computer-generated)

Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Sommersemester 2006, 4. Fachsemester
Proseminar: English Words

Elektronische Wörterbücher -
Mit besonderer Betrachtung der onomasiologischen Suche in Collins COBUILD e-dict

von

Elisabeth Adam

 


Inhaltsverzeichnis

Einleitung... 1

1. Besonderheiten elektronischer Wörterbücher - Multimedia... 2

1.1 Bilder / Graphiken... 2
1.2 Audiomaterial... 2
1.3 Videomaterial... 3
1.4 Gesteigerte Information... 3

2. Verschiedene Suchoptionen in elektronischen Wörterbüchern... 3

2.1 Platzhalter / wildcards... 4
2.2 Phonologische Suche... 4
2.3 Hyperlinking... 4
2.4 Volltextsuche... 5
2.5 3D-Suche... 5
2.6 Crosslinking... 5
2.7 Gezielte Suche... 6

3. Vor- und Nachteile elektronischer Wörterbücher... 6

4. Onomasiologische Suche... 7

4.1 Begriffserklärung... 7
4.2 Analyse der onomasiologischen Suchmöglichkeiten in Collins COBUILD e-dict... 8

Schluss... 12

Literaturverzeichnis... 13


 

 

Einleitung

In den letzten zwei Jahrzehnten sind neben den traditionellen gedruckten Wörterbüchern auch zahlreiche in elektronischer Form auf dem Markt erschienen. Mittlerweile bieten nahezu alle gängigen lexikographischen Verlage computergestützte Nachschlagewerke an. Bei diesen kann man grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Formen unterscheiden:

1. PC-Wörterbücher auf CD-ROM
2. hand-helds
3. online Wörterbücher

In dieser Hausarbeit werde ich mich ausschließlich auf die am weitesten verbreitete Form, die CD-ROM Wörterbücher, beschränken. Ich werde versuchen ihren Stellenwert herauszuarbeiten, indem ich ihre Besonderheiten (Multimediamaterial, gesteigerte Information), ihre Vorteile (verschiedene Suchoptionen), aber auch ihre Nachteile (ungenügende Entwicklung, etc.) beschreibe. Eine interessante Besonderheit stellt hierbei die onomasiologische Suchfunktion dar, die ein traditionelles Wörterbuch nicht bieten kann. Im letzten Teil der Hausarbeit werde ich diese deshalb anhand des elektronischen Wörterbuchs Collins COBUILD e-dict untersuchen und ihre Vor- und Nachteile erläutern und bewerten. Die entscheidende Frage bei der Bewertung ist, wie treffsicher und somit sinnvoll diese Suchoption für den Anwender ist.

1. Besonderheiten elektronischer Wörterbücher - Multimedia

Elektronische Wörterbücher weisen einige Besonderheiten auf, die es in gedruckten Wörterbüchern nur teilweise oder gar nicht gibt. Bilder sowie Audio- und / oder Videomaterial ergänzen oft textdominierte Wörterbücher und veranschaulichen dem Benutzer das Suchwort (Storrer, 1998: 109).

1.1 Bilder / Graphiken

In einigen elektronischen Wörterbüchern finden sich zu zahlreichen Lemmata Bilder, Zeichnungen oder Karten, die dem Nutzer bestimmte Begriffe besser erläutern und veranschaulichen sollen als ein reiner Text (Heuberger, 2000: 42-43). Viele dieser Graphiken sind im Gegensatz zu Bildern in gedruckten Medien koloriert und / oder animiert. (Storrer, 1998: 109). Man findet beispielsweise Darstellungen von Tieren oder Pflanzen, Szenen von Sportarten oder Bewegungsabläufen, wie zum Beispiel Tänzen, Karten von Ländern und Städten oder auch Abbildungen von Theaterszenen (Heuberger, 2000: 43-44 / Storrer, 1998: 110-111).

1.2 Audiomaterial

In zahlreichen elektronischen Wörterbüchern besteht die Möglichkeit, sich die Stichworte und teilweise sogar seine flektierten Formen anzuhören (Herbst, 2003: 253). Dies hat vor allem für Lerner und die Benutzer, die die Lautschrift nicht beherrschen große Vorteile, da diese so direkt die Aussprache der Wörter mitlernen können (Herbst, 2003: 253). Da die Begriffe meist von Muttersprachlern gesprochen sind, sind die Audiomaterialien auch aus linguistischer Sicht durchaus positiv zu bewerten. Während man zum Beispiel in der Lautschrift des Wortes little /′lıtl/ nicht erkennen kann, dass die beiden /l/-Laute eine unterschiedliche Qualität haben, kann man den Unterschied anhand der Audiodateien jedoch hören (Herbst, 2003: 253). Teilweise werden die Stichwörter sogar in verschiedenen Varietäten angeboten, wodurch dem Anwender zum Beispiel ermöglicht wird Unterschiede in amerikanischer und britischer Aussprache zu hören (Herbst, 2003: 253).

1.3 Videomaterial

Neben Bild und Ton gibt es in manchen elektronischen Wörterbüchern auch einige Videodateien. Diese sind jedoch aufgrund geringer Speicherkapazität und hoher Produktionskosten weitaus weniger verbreitet als Audioformate (Herbst, 2003: 253). Die kurzen Videoclips sind eine weitere sinnvolle Anwendungsmöglichkeit, da sie dem Benutzer eine Visualisierung von Bewegungsabläufen ermöglichen. So werden beispielsweise Tänze gezeigt und teilweise sogar mit passender Musik unterlegt, wodurch der Anwender eine klarere Vorstellung des Begriffs erhält (Herbst, 2003: 254 / Storrer, 1998: 110). Des Weiteren können bestimmte sprachliche Verhaltensweisen, wie zum Beispiel das Erfragen eines Weges oder das Bestellen in einem Restaurant, dargestellt werden. Dies hat vor allem für Lerner Vorteile, da auf diese Weise nicht nur einzelne Wörter gelernt sondern komplexe Situationen gelernt werden können (Herbst, 2003: 254).

1.4 Gesteigerte Information

[...]


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