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Scholary Paper (Seminar), 2002, 23 Pages
Author: Katharina Wrabetz
Subject: Economics / Business: Economic Policy
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Ingolstadt (Wirtschaft)
Tags: Arbeitslosigkeit, Ursachen, Gegenmaßnahmen, Volkswirtschaftspolitik
Year: 2002
Pages: 23
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15179-5
ISBN (Book): 978-3-640-20256-0
File size: 247 KB
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Abstract
Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland ist im März 2002 um 140.100 auf 4.156.000 gesunken. Ebenfalls sank die Arbeitslosenquote von 10,4 % auf 10 %. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist der Arbeitslosenstand um 156.400 Arbeitslose höher und somit der höchste Stand in einem März seit drei Jahren. Im ersten Teil der folgenden Arbeit werden Ursachen erläutert, welche für die Entwicklung Arbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich sind. Es werden jedoch nicht alle Ursachen aufgezeigt, da es sehr viele sind und sie den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden. Somit habe ich versucht mich auf die, meiner Meinung nach wichtigsten, zu konzentrieren, wie zum Beispiel die konjunkturellen Schwankungen des Marktes, die Wirkung der saisonalen Einflüsse, der technologische Fortschritt und ebenfalls die klassischen Ursachen. Es werden ebenfalls einige Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitslosigkeit vorgestellt. Da es keine Musterlösung für diese Problematik gibt, werden zum Einem weitverbreitete Lösungsansätze erläutert, die von einigen Autoren genannt wurden, wie z.B. Senkung der Lohnnebenkosten, die den Faktor Arbeit für die Unternehmen billiger und somit interessanter machen soll, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die eine rasche Wiedereingliederung in die Arbeitswelt bewirken und die Arbeitszeitverkürzung, durch die das Arbeitsplatzvolumen vergrößert werden soll . Zum Anderen werden individuelle Gegenmaßnahmen genannt, die ebenfalls die Verbesserung des Arbeitsmarktes in Aussicht stellen. Zu denen gehört das Konzept aus Dänemark, welches dort sehr große Erfolge feiert, die Bekämpfung der strukturellen Ursachen und die Förderung der Weiterbildung und der Umschulung, durch die Arbeitsuchende sich neue Qualifikationen aneignen können.
Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Ingolstadt
University of Applied Sciences
Seminararbeit Volkswirtschaftspolitik
Arbeitslosigkeit:
Ursachen und Gegenmaßnahmen
Gliederung
1. Einleitung
1.1. Arbeitslosigkeit
1.2. Arbeitslosenquote
2. Ursachen der Arbeitslosigkeit
2.1. Die konjunkturelle bzw. zyklische Arbeitslosigkeit
2.1.1. Definition
2.1.2. Ursachen der konjunkturellen Arbeitslosigkeit
2.2. Die strukturelle Arbeitslosigkeit
2.2.1. Definition
2.2.2. Ursachen der strukturellen Arbeitslosigkeit
2.3. Die friktionelle bzw. fluktuationbedingte Arbeitslosigkeit
2.3.1. Definition
2.3.2. Ursachen der friktionellen Arbeitslosigkeit
2.4. Die saisonale Arbeitslosigkeit
2.4.1. Definition
2.4.2. Ursachen der saisonalen Arbeitslosigkeit
2.5. Die technologische Arbeitslosigkeit
2.5.1. Definition
2.5.2. Ursachen der technologischen Arbeitslosigkeit
2.6. Die klassische Arbeitslosigkeit
2.6.1. Definition
2.6.2. Ursachen der klassischen Arbeitslosigkeit
2.7. Die nicht registrierte Arbeitslosigkeit
2.7.1. Definition
2.7.2. Ursachen der versteckten Arbeitslosigkeit
3. Gegenmaßnahmen
3.1. Verbilligung des Faktor Arbeit
3.2. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
3.3. Arbeitszeitverkürzung
3.4. Das dänische Konzept
3.5. Bekämpfung der strukturellen Ursachen
3.6. Förderung der Weiterbildung und der Umschulung
4. Resümee
5. Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland ist im März 2002 um 140.100 auf 4.156.000 gesunken. Ebenfalls sank die Arbeitslosenquote von 10,4 % auf 10 %.
Im Vergleich zum vergangenem Jahr ist der Arbeitslosenstand um 156.400 Arbeitslose höher und somit der höchste Stand in einem März seit drei Jahren.
Im ersten Teil der folgenden Arbeit werden Ursachen erläutert, welche für die Entwicklung Arbeitslosigkeit in Deutschland verantwortlich sind. Es werden jedoch nicht alle Ursachen aufgezeigt, da es sehr viele sind und sie den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden. Somit habe ich versucht mich auf die, meiner Meinung nach wichtigsten, zu konzentrieren, wie zum Beispiel die konjunkturellen Schwankungen des Marktes, die Wirkung der saisonalen Einflüsse, der technologische Fortschritt und ebenfalls die klassischen Ursachen.
Es werden ebenfalls einige Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitslosigkeit vorgestellt. Da es keine Musterlösung für diese Problematik gibt, werden zum Einem weitverbreitete Lösungsansätze erläutert, die von einigen Autoren genannt wurden, wie z.B. Senkung der Lohnnebenkosten, die den Faktor Arbeit für die Unternehmen billiger und somit interessanter machen soll, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die eine rasche Wiedereingliederung in die Arbeitswelt bewirken und die Arbeitszeitverkürzung, durch die das Arbeitsplatzvolumen vergrößert werden soll . Zum Anderen werden individuelle Gegenmaßnahmen genannt, die ebenfalls die Verbesserung des Arbeitsmarktes in Aussicht stellen. Zu denen gehört das Konzept aus Dänemark, welches dort sehr große Erfolge feiert, die Bekämpfung der strukturellen Ursachen und die Förderung der Weiterbildung und der Umschulung, durch die Arbeitsuchende sich neue Qualifikationen aneignen können.
1.1. Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit wird als fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten für einen Teil der arbeitsfähigen und arbeitsbereiten Arbeitnehmern beschrieben.
Die Arbeitslosenzahl ergibt sich aus der Differenz zwischen Erwerbspersonen und Erwerbstätigen.
Als Arbeitslose sind "...Arbeitsuchende bis zu Vollendung des 65-sten Lebensjahres, die nicht oder weniger als 15 Stunden wöchentlich in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, die nicht Schüler, Studenten oder Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, nicht arbeitsunfähig erkrankt, nicht Empfänger von Altersrente sind und für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen...."
[...]
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