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Dateiorganisationsformen und ihre Vor- und Nachteile in einer Kurzübersicht close

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Dateiorganisationsformen und ihre Vor- und Nachteile in einer Kurzübersicht

Scholary Paper (Seminar), 2002, 13 Pages
Author: Sigurd Schacht
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 13
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V8137
ISBN (E-book): 978-3-638-15199-3

File size: 184 KB


Excerpt (computer-generated)

Dateiorganisationsformen und ihre Vor-
und Nachteile in einer Kurzübersicht

von Sigurd Schacht

Inhalt

1 Dateiorganisation 3

2 Organisationsform 4

2.1 Konsekutive Organisationsform 4
2.1.1 Serielle Organisationsform 4
2.1.2 Sequentielle Organisationsform 5

2.2 Gestreute Organisationsform 5
2.2.1 Index-Sequentielle Organisationsform 6
2.2.2 Direkte Organisationsform 7
2.2.3 Relative Organisationsform 8
2.2.4 Indirekte Organisationsform 8
2.2.5 Verkettete Organisationsform 10

3 Tabellarische Zusammenfassung 11

Quellenverzeichnis 13

 


1 Dateiorganisation

Die Dateiorganisation gehört in die Kategorie der Datenorganisation. Sie ist die konventionelle Form der Datenorganisation. Auf ihr beruht die funktionsorientierte Entwicklung betrieblicher Anwendungssysteme. Unter Datenorganisation versteht man alle Verfahren, die dazu verwendet werden, Datenbestände logisch zu strukturieren und sie hinsichtlich ihrer Verwendung so anzuordnen, dass sie in der nötigen Form auf Plattenspeichern abgelegt werden können. Sie gliedert sich in 2 Formen: die Dateiorganisation und die Datenbankorganisation.
Ziel der Datenorganisation ist es, einen schnellen Zugriff, eine leichte Aktualisierung sowie den Schutz vor Verlust, Zerstörung und unbefugtem Zugriff zu gewähren. Dabei fasst die Dateiorganisation die Daten nach logischen bzw. verarbeitungsorientierten Gesichtspunkten zu Datensätzen zusammen. Daten werden z. B. in Stamm-, Bestands- und Bewegungsdaten eingeteilt, auf die sich dann sowohl die Verfahren als auch die Einsatzformen beziehen [HAST97, S. 175 f.].
Unter Stammdaten versteht man wichtige Grunddaten eines Betriebes, die über einen gewissen Zeitraum nicht verändert werden, wie zum Beispiel Personalnummer, Kundenadresse usw.. Unter Bestandsdaten versteht man Daten, die Bestände, wie Lagerbestände oder Kontostände, ausweisen. Diese Daten werden ständig aktualisiert.
Bewegungsdaten beschreiben die Modifikationen von Zuständen, meist in Form von mengen- bzw. wertmäßigen Veränderungen. Beispiele sind hier Lagerentnahmen, Einzahlungen oder ähnliches [GABL01, S. 673 f.]. Ein Datensatz ist eine Zusammenfassung einer bestimmten Menge von Feldern, die inhaltlich zusammengehören. Dabei können die Datenfelder sowohl mit variabler als auch mit fester Satzlänge aufgebaut sein. Fasst man mehrere inhaltsgleiche Datensätze zusammen, spricht man von einer Datei. Ein Datensatz Kundenadresse kann z. B. folgendermaßen aussehen:
KdNr.: Name Strasse PLZ Ort
Abb.1: Datensatz. In Anlehnung an [WISU01]
Eine Datei wäre also eine Ansammlung mehrerer Kundenadressen. Bei der Verarbeitung von Dateien werden dabei mehrere Verfahren unterschieden. Die Unterschiede liegen in der Art der Speicherung, der Dateiorganisationsform und in der Art des Zugriffs [WISU01].

2 Organisationsform

Unter Organisationsform versteht man die unterschiedlichen Möglichkeiten der Speicherung von Daten. Die Wahl der Organisationsform bestimmt somit die Anordnung der einzelnen Datensätze innerhalb einer Datei. Dabei ist das zu wählende Verfahren vor allem abhängig von dem verwendeten Datenträger und vom gewünschten Einsatzbereich [THOM90, D 2 S. 1]. Bei der Wahl der richtigen Organisationsform sollte man immer im Hinterkopf haben, dass sowohl dieses als auch die zu verwendete Zugriffsmethode maßgeblichen Einfluss auf die Qualität der Lösung nehmen. So können zum Beispiel auf Magnetbändern nur konsekutive Organisationsformen verwendet werden, wobei auf Plattenspeichern alle Formen möglich sind. Die Schwierigkeit der zu wählenden Organisationsform liegt im Wiederauffinden des gewünschten Datensatzes, denn der Rechner kann nur auf Ortsadressierung reagieren [MABR98, S. 391 f.].

[...]


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