Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Subtitle: Konzeptionelle Grundlagen, Typologie und Ausgestaltung
Termpaper, 2005, 19 Pages
Author: Sarah Wiedemann
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Tags: Führung, Luxusmarken
Year: 2005
Pages: 19
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 18 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-85828-1
File size: 119 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
In den letzten beiden Jahrzehnten ist die wirtschaftliche Bedeutung der Luxusgüterbranche bedeutsam gestiegen und hat somit deutlich an Attraktivität gewonnen. Trotz der Ende des Jahres 2000 einsetzenden weltweiten Rezession und der damit verbundenen Umsatzeinbußen verzeichnete die Branche im Vergleich zu anderen Segmenten ein überdurchschnittliches Wachstum.1 Verantwortlich hierfür ist u.a. das steigende verfügbare Einkommen (z.B. durchschnittlich von 449,95 Mrd. Euro in 2003 auf 465,53 Mrd. Euro in 2004 2) und gesellschaftliche Veränderungen, wie die zunehmende Zahl der berufstätigen Frauen und der Single-Haushalte.3 In diesem Zusammenhang ist auch ein Trend zur „Polarisierung der Märkte“4 zu beo-bachten. Dabei nimmt sowohl der Konsum von Discount- als auch von Luxus- und Premiummarken zu. In der Mitte positionierte Markenartikel büßen an Nachfrage ein. Zudem ist die Wettbewerbsintensität in den Luxus- und Premiumsegmenten vermeintlich geringer, da dem Preis als Wettbewerbsinstrument nur eine sekundäre Bedeutung zukommt. Durch eine Positionierung als Premiummarke in niedrig- und mittelpreisigen Produktkategorien ist es somit möglich sich der direkten Konkurrenz der Handelsmarken zu entziehen und evtl. trotz geringer Marktanteile höhere Rendi-ten zu erzielen.5 [1 Vgl. VALTIN. (2005), S. 1; 2 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2005); 3 Vgl. VALTIN. (2005), S. 3; 4 Vgl. REICH. (2005), S. 1; 5Vgl. REICH. (2005), S. 1]
Excerpt (computer-generated)
Führung von Luxusmarken
Konzeptionelle Grundlagen, Typologie und Ausgestaltung
von
Sarah Wiedemann
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in die Problemstellung bei der Führung von Luxusmarken
1.1 Rahmenbedingungen 1
2. Begriffsbestimmung 1
2.1 Luxus 1
2.2 Luxusgüter 2
2.3 Luxusmarken 2
3. Führung von Luxusmarken 5
3.1 Das Identitätskonzept als Basis für die Führung von Luxusmarken 5
3.2 Strategisches Luxusmarkenmanagement 6
3.2.1 Einführungsphase 6
3.2.2 Vertiefungsphase 7
3.2.3 Ausdehnungsphase 7
3.2.4 Revitalisierungsphase 8
3.3 Operatives Luxusmarkenmanagement 8
3.3.1 Produktpolitik 8
3.3.2 Preispolitik 9
3.3.3 Distributionspolitik 9
3.3.4 Kommunikation 11
4. Schlussbetrachtung 12
4.1 Risiken bei der Führung von Luxusmarken 12
4.2 Trends in der Luxusmarkenbranche 13
Literaturverzeichnis IV
1. Einführung in die Problemstellung bei der Führung von Luxusmarken
1.1 Rahmenbedingungen
In den letzten beiden Jahrzehnten ist die wirtschaftliche Bedeutung der Luxusgüterbranche bedeutsam gestiegen und hat somit deutlich an Attraktivität gewonnen. Trotz der Ende des Jahres 2000 einsetzenden weltweiten Rezession und der damit verbundenen Umsatzeinbußen verzeichnete die Branche im Vergleich zu anderen Segmenten ein überdurchschnittliches Wachstum.1 Verantwortlich hierfür ist u.a. das steigende verfügbare Einkommen (z.B. durchschnittlich von 449,95 Mrd. Euro in 2003 auf 465,53 Mrd. Euro in 20042) und gesellschaftliche Veränderungen, wie die zunehmende Zahl der berufstätigen Frauen und der Single-Haushalte3. In diesem Zusammenhang ist auch ein Trend zur „Polarisierung der Märkte“4 zu beobachten. Dabei nimmt sowohl der Konsum von Discount- als auch von Luxus- und Premiummarken zu. In der Mitte positionierte Markenartikel büßen an Nachfrage ein.5 Zudem ist die Wettbewerbsintensität in den Luxus- und Premiumsegmenten vermeintlich geringer, da dem Preis als Wettbewerbsinstrument nur eine sekundäre Bedeutung zukommt. Durch eine Positionierung als Premiummarke in niedrig- und mittelpreisigen Produktkategorien ist es somit möglich sich der direkten Konkurrenz der Handelsmarken zu entziehen und evtl. trotz geringer Marktanteile höhere Renditen zu erzielen. 6
2. Begriffsbestimmung
2.1 Luxus
Der Luxusbegriff lässt sich von den lateinischen Wörtern „luxus“ und „luxeria“ hergeleiten, die u.a. mit unangemessen ausschweifender Lebensweise, glänzendem Prachtaufwand und Genusssucht übersetzt werden können.7 Leitet man den Begriff jedoch von dem lateinischen Wort „lux“ ab, bedeutet es Licht und kann mit glänzenden Luxusobjekten wie Gold, Brillianten usw. in Verbindung gebracht werden.8 In der zweitausendjährigen Geschichte des Begriffes, wurde Luxus meist quantitativ verstanden und mit negativen Inhalten, wie oben genannt, verbunden. Heute dominiert ein qualitatives Verständnis und damit verbundene positive Wertungen, wie bspw. Eleganz und Wohlstand.9 Trotzdem kann der Begriff nicht exakt definiert werden und auch in der Literatur wird er uneinheitlich verwendet und häufig negativ interpretiert. Es wird daher deutlich, dass Luxus ein subjektiver und relativer Begriff ist.10 Seine Bedeutung hängt von der Zeit und dem Raum ab in der er definiert wird und kann sich verändern.11
2.2 Luxusgüter
Der Begriff des Luxusguts wird zur Abstufung von Produktkategorien benutzt und zeichnet sich interkategorial durch eine höhere Qualität der Produkte und somit ein höheres Preisniveau sowie eine geringere automatisierte Fertigung und dadurch kleinere Fertigungsmengen aus.12 Er ist subjektiv und relativ, so kann ein Sportwagen für jemanden Luxus darstellen, für einen Rennfahrer jedoch ein Arbeitsgerät.13 Außerdem hängt der Luxusgutbegriff, wie der Luxusbegriff, von der Zeit und dem Raum der Definition ab. Bspw. galten vor 50 Jahren Automobile und Fernseher noch als Luxus, wohingegen heute nahezu jeder Hauhalt in industrialisierten Ländern diese besitzt.
2.3 Luxusmarken
Luxusmarken kennzeichnen im Gegensatz zu den interkategorial differenzierten Luxusgütern die intrakategorial hervorgehobene Stellung von Produkten innerhalb derselben Produktkategorie. So zählen heutzutage Uhren nicht als Luxusgut, bei Rolex handelt es sich jedoch um eine Luxusmarke.14 Da ganze Produktgruppen durch Massenproduktionen und das steigende verfügbare Einkommen eher zu Alltags- als zu Luxusgütern gezählt werden (vgl. das Bsp. des Automobils, siehe oben), bezeichnet man Produkte häufig als luxuriös, wenn sie durch eine Luxusmarke herausgehoben werden (z.B. Rolls-Royce).15
[...]
1 Vgl. VALTIN. (2005), S. 1
2 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2005)
3 Vgl. VALTIN. (2005), S. 3
4 Vgl. REICH. (2005), S. 1
5 Vgl. REICH. (2005), S. 1
6 Vgl. LASSLOP. (2005), S. 471
7 Vgl. MÜHLMANN. (1975), S. 22
8 Vgl. KAPFERER. (2001), S. 321
9 Vgl. GARTH. (2005)
10 Vgl. VALTIN. (2005), S. 20
11 Vgl. BRAUN. (1997), S. 28
12 Vgl. MEFFERT/LASSLOP. (2004), S. 931
13 Vgl. VALTIN. (2005), S. 20
14 Vgl. LASSLOP. (2005), S. 473
15 Vgl. Kisabaka. (2001), S.120
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Distributionspolitik für Luxusgüter am Beispiel der Rolex-Uhren - Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Konsumgütern
Author: Carla SaraivaEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2003 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Luxusmarken - Erfolgsfaktoren
Author: Stefan HaggenmüllerEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2007 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Franchising als Internationalisierungsmethode im Einzelhandel
Author: Diplom-Betriebswirt Lirim AbdijuEconomics / Business: Trade and Distribution, 2007 Download as PDF-file for 34,90 EUR
Besonderheiten und Schwierigkeiten der Internationalen Produktpolitik - Unter welchen Umständen kann eine standardisierte, wann muss eine differenzierte Produktpolitik angestrebt werden?
Author: Jonas ErtlmaierEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2006 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Aufbau und Konzeptionierung eines Franchise-Systems als Franchisegeber
Author: Sandra HoferCompany formation, Business Plans, 2006 Download as PDF-file for 29,90 EUR
Standardisierung vs. Differenzierung in der internationalen Markt- und Konsumforschung
Authors: André Henrichfreise, Maja LodygowskaEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2004 Download as PDF-file for 11,99 EUR
Franchising - eine Alternative zur klassischen Existenzgründung?! Chancen und Risiken
Author: Dipl. Oec. Oliver SchaumannCompany formation, Business Plans, 2003 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Kleiner Leitfaden des Brandmanagements
Authors: A. Villegas Ambia, D. Bröke, M. SchwarzerCommunications: Public Relations, Advertising, Marketing, 2006 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Grundzüge des Franchising und Umsetzungsbeispiele
Author: Daniel SchallmoEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2003 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Erfolgschancen von Premium-Handelsmarken im deutschen Lebensmittel- und Bekleidungshandel
Author: Martin VomsteinEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2007 Download as PDF-file for 19,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: