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Interkultur als Konzept

Subtitle: Kulturpolitische Herausforderungen der Integration und Migration

Termpaper, 2007, 17 Pages
Author: Helena Rauser
Subject: Cultural Studies

Details

Event: Interkultur. Migration und Integration als kulturpolitische Herausforderung
Institution/College: University of Hildesheim (Institut für Kulturpolitik)
Tags: Interkultur, Konzept, Interkultur, Migration, Integration, Herausforderung
Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 17
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 18  Entries
Language: German
Archive No.: V81409
ISBN (E-book): 978-3-638-86182-3
ISBN (Book): 978-3-638-86186-1
File size: 148 KB
Notes :
Schwerpunkt der Arbeit ist die multikulturelle Literatur in Deutschland und die Frage ihrer (möglichen) Wirkung auf die Integration verschiedener Kulturen. Außerdem werden die, zu dem Zeitpunkt des Schreibens aktuelle politische Geschehnisse und Fragestellungenn zum Thema Migration und Integration kurz beschrieben.


Abstract

Fragestellung: Integration in der Literatur – Integration durch die Literatur? Die Integrationsdebatte und der für den Sommer 2007 geplante nationale Integrationsplan machen deutlich, dass das Thema Integration und Migration aktuelle und ausschlaggebende Impulse in der Politik der Bundesrepublik gibt. Interkultur wird in dieser Hausarbeit als Konzept erfolgreicher Integration untersucht. Speziell werde ich im zweiten und im dritten Teil dieser Hausarbeit auf die interkulturelle Literatur in Deutschland eingehen. Um mich an dieses Thema anzunhern, werde ich im ersten Teil der Arbeit zunächst die Thematik der Integrationsdebatte in Deutschland darstellen. Dabei definiere ich zunächst den Begriff „Integration“ und gehe dann auf den Hintergrund der Debatte und des nationalen Integrationsplanes ein. Danach werde ich Positionen verschiedener Politiker zum Thema am Beispiel der Rütli-Schule in Berlin erfassen. Schließlich werde ich die Debatte kritisch analysieren. Ich greife den Lösungsvorschlag von der Vermittlung der deutschen Sprache als Schlüssel der Integration auf, um damit einen Übergang zum Thema „interkulturelle Literatur“ zu schaffen. Einleitend in den zweiten Teil mit dem Thema „Interkulturellen Literatur in Deutschland“ werde ich zunächst die Wörter „Interkultur“, „Multikultur“ und „Transkultur“ nach W. Welsch definieren. Des Weiteren gehe ich auf die Entwicklung und die gegenwärtige Rezeption der interkulturellen Literatur in Deutschland ein. Der dritte Teil befasst sich mit den beiden vorhergehenden Themen. Hier werde ich zunächst die deutsche Sprache der Nicht-Muttersprachler-Autoren untersuchen. Schließlich beantworte ich aus allen vorhergehenden Fakten heraus die Frage, warum Integration in der interkulturellen Literatur funktioniert. Im letzten Kapitel werde ich eine Lösung vorschlagen, wie interkulturelle Literatur bei der Integration in der Realität helfen könnte.


Excerpt (computer-generated)

Universität Hildesheim, Institut für Kulturpolitik
Seminar: Interkultur, SS 06

Interkultur als Konzept
Kulturpolitische Herausforderungen der Integration und Migration

von

Helena Rauser

 


Gliederung

0 Fragestellung: Integration in der Literatur – Integration durch die Literatur?... 3

1 Integrationsdebatte in Deutschland... 4

1.1 Definition „Integration“... 4
1.2 Hintergrund der Debatte... 5
1.3 Politische Positionen... 6
1.4 Kritik... 8
1.5 Sprache als Schlüssel... 9

2 Interkulturelle Literatur in Deutschland... 10

2.1 Definitionen Interkultur, Multikultur, Transkultur... 10
2.2 Entwicklung und Rezeption der interkulturellen Literatur... 11

3 Interkulturelle Literatur und Integration... 13

3.1 Sprache und die Nicht-Muttersprachler-Autoren... 13
3.2 Integration in der interkulturellen Literatur... 14
3.3 Interkulturelle Literatur als Mittel der Integration... 14

Bibliographie... 16


 

 

0 Fragestellung: Integration in der Literatur – Integration durch die Literatur?

Die Integrationsdebatte und der für den Sommer 2007 geplante nationale Integrationsplan machen deutlich, dass das Thema Integration und Migration aktuelle und ausschlaggebende Impulse in der Politik der Bundesrepublik gibt. Interkultur wird in dieser Hausarbeit als Konzept erfolgreicher Integration untersucht. Speziell werde ich im zweiten und im dritten Teil dieser Hausarbeit auf die interkulturelle Literatur in Deutschland eingehen. Um mich an dieses Thema anzunähern, werde ich im ersten Teil der Arbeit zunächst die Thematik der Integrationsdebatte in Deutschland darstellen. Dabei definiere ich zunächst den Begriff „Integration“ und gehe dann auf den Hintergrund der Debatte und des nationalen Integrationsplanes ein. Danach werde ich Positionen verschiedener Politiker zum Thema am Beispiel der Rütli-Schule in Berlin erfassen. Schließlich werde ich die Debatte kritisch analysieren. Ich greife den Lösungsvorschlag von der Vermittlung der deutschen Sprache als Schlüssel der Integration auf, um damit einen Übergang zum Thema „interkulturelle Literatur“ zu schaffen.
Einleitend in den zweiten Teil mit dem Thema „Interkulturellen Literatur in Deutschland“ werde ich zunächst die Wörter „Interkultur“, „Multikultur“ und „Transkultur“ nach W. Welsch definieren. Des Weiteren gehe ich auf die Entwicklung und die gegenwärtige Rezeption der interkulturellen Literatur in Deutschland ein. Der dritte Teil befasst sich mit den beiden vorhergehenden Themen. Hier werde ich zunächst die deutsche Sprache der Nicht-Muttersprachler-Autoren untersuchen. Schließlich beantworte ich aus allen vorhergehenden Fakten heraus die Frage, warum Integration in der interkulturellen Literatur funktioniert. Im letzten Kapitel werde ich eine Lösung vorschlagen, wie interkulturelle Literatur bei der Integration in der Realität helfen könnte.

1 Integrationsdebatte in Deutschland

Im folgenden Kapitel werden kurz Hintergründe der Integrationsdebatte in Deutschland präsentiert: Die Frage, warum die Debatte zu Stande kommt, wird erläutert. Politische Meinungen werden kritisch betrachtet und ein Lösungsansatz übernommen.

1.1 Definition „Integration“

Das Wort Integration ist lateinischer Herkunft und bedeutet Wiederherstellung des Ganzen. Es beschreibt allgemein eine Herstellung einer Einheit und eine Eingliederung in ein größeres Ganzes1. Soziologisch betrachtet bezeichnet Integration „einen gesellschaftlichen Prozess, der durch einen hohen Grad harmonischer, konfliktfreier Zueinanderordnung der verschiedenen Elemente (Rollen, Gruppen, Organisationen) gekennzeichnet ist […] sowie […] Prozesse der bewusstseinsmäßigen oder erzieherischen Eingliederung von Personen und Gruppen in oder ihre Anpassung an allgemein verbindliche Wert- und Handlungsmuster“2. Zusammengefasst geht es bei Integration demnach darum, dass etwas Ganzes aus den einzelnen Elementen hergestellt wird; die Elemente sollen miteinander harmonieren und sich an allgemein verbindliche Muster anpassen.
Auf die Integrationsdebatte übertragen, heißt es konkret: Eine Gesellschaft soll als ein Ganzes aus den vielen einzelnen, kulturell unterschiedlichen Gruppen/Personen hergestellt werden. Dabei sollen Konflikte möglichst vermieden werden und die Gruppen/Personen sollen sich harmonisch zueinander ordnen. Durch Erziehung und Bewusstsein sollen sie sich in die ganze Gesellschaft eingliedern und sich an allgemein Verbindliches anpassen. Wichtig scheint zum einen, dass es nicht darum gehen sollte, sich als eine kleinere Gruppe an eine Größere anzupassen, sondern dass sich die einzelnen Elemente generell aneinander und an ein Ganzes anpassen, das heißt also eine Anpassung von allen Seiten. Zum anderen scheint der Aspekt der Harmonie und der Konfliktvermeidung eine entscheidende Rolle zu spielen. Eine notwendige Voraussetzung für eine Eingliederung sind daher der freie Wille und die Bereitschaft aller Elemente dazu.

1.2 Hintergrund der Debatte

[...]


1 s. Der Brockhaus: in 15 Bänden. Permanent aktualisierte Online-Auflage. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus 2002-2006

2 ebd.


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