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Make-or-Buy-Entscheidung

Subtitle: Eigenfertigung oder Fremdbezug

Scholary Paper (Seminar), 2005, 14 Pages
Author: Julia Damsen
Subject: Economics / Business: Controlling

Details

Event: Controlling Seminar
Institution/College: Pforzheim University
Tags: Make-or-Buy-Entscheidung, Controlling, Seminar
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 14
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V82845
ISBN (E-book): 978-3-638-89405-0

File size: 130 KB

Abstract

Aus der Einleitung: In rezessiven Marktsituationen stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmenssituation erreicht werden kann. Verschiedene Ansätze werden hier verfolgt, deren Wirkung und Nachhaltigkeit unterschiedlich bewertet werden können. Eine dieser Ansatzpunkte ist die Make – or – Buy – Entscheidung. Make – or – Buy bzw. Eigenfertigung oder Fremdbezug ist die Überlegung, ob einzelne Komponenten der Produktspektren im eigenen Unternehmen herge-stellt werden (Eigenerstellung) oder ob es günstiger ist, diese Komponenten von Lieferanten zu kaufen (Fremdbezug). Während zur Beginn die Bereitstellung von Gütern im Mittelpunkt der Überlegungen stand, verstärkt sich in den letzten Jahren das Interesse nach Bereitstellung der Dienstleistungen. Unter dem Gesichtspunkt allgemeiner Unternehmensziele und der Wettbewerbsfähigkeit sind bei der Frage nach optimaler Allo-kation der Ressourcen deswegen nicht nur unternehmensinterne, sondern auch –externe Ressourcen einzuschließen. Hiermit stellt die strategische Entscheidung, wer sich auf welche ökonomischen Aufgaben spezialisiert und wie die Ressourcen zu koppeln sind, den Schlüssel des wirtschaftlichen Überlebens dar. Diese Überlegungen zur Wettbewerbsfähigkeit führen also direkt zu der Problematik der Make – or – Buy – Entscheidung, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um Herstellung von materiellen Gütern oder um Dienstleistungsgüter handelt. Damit einhergehend ist selbstverständlich die Frage nach Kriterien der Make – Strategie auf der einen und Buy – Strategie auf der anderen Seite. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Frage zu erörtern, was für die Eigenerstellung oder Fremdbezug spricht, wobei in einem ersten Schritt die Begriffe erläutert und die strategischen Zusammenhänge aufgezeigt werden. Anschließend werden die traditionellen kostenrechnerische und managementorientierte Ansätze als Wege der Entscheidungsfindung dargestellt und deren Schwächen herausgestellt. Die Make – or – Buy – Problematik wird aus der Controllerperspektive aufgezeigt, die Chancen und Risiken werden verdeutlicht und vor allem wird der operative Charakter der MoB – Frage hinterfragt und der strategischen Seite der Entscheidung größere Aufmerksamkeit gewidmet.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Pforzheim, Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft
Studiengang: Controlling, Finanz- und Rechnungswesen
WS 2005/2006, 6. Semester

Make-or-Buy-Entscheidung
Eigenfertigung oder Fremdbezug

von

Julia Damsen

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung... 3

2. Grundlagen der Make - or – Buy – Entscheidung... 4

2.1 Make – Entscheidung... 4
2.2 Buy – Entscheidung... 4
2.3 Outsourcing als Teil einer Make – or – Buy – Entscheidung... 6

3. Instrumente bei der Entscheidungsfindung... 7

3.1 Kostenansatz... 7
3.2 Qualitative Eigen – Fremd Betrachtungen... 7
3.3 Der Transaktionskostenansatz... 8
3.4. Das strategische Controlling von Make – or – Buy... 9

4. Schlussbetrachtung... 11

Literaturverzeichnis... 12

Anhang 1... 13
Anhang 2...14


 

1. Einleitung

In rezessiven Marktsituationen stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmenssituation erreicht werden kann. Verschiedene Ansätze werden hier verfolgt, deren Wirkung und Nachhaltigkeit unterschiedlich bewertet werden können. Eine dieser Ansatzpunkte ist die Make – or – Buy – Entscheidung.
Make – or – Buy bzw. Eigenfertigung oder Fremdbezug ist die Überlegung, ob einzelne Komponenten der Produktspektren im eigenen Unternehmen hergestellt werden (Eigenerstellung) oder ob es günstiger ist, diese Komponenten von Lieferanten zu kaufen (Fremdbezug).1
Während zur Beginn die Bereitstellung von Gütern im Mittelpunkt der Überlegungen stand, verstärkt sich in den letzten Jahren das Interesse nach Bereitstellung der Dienstleistungen. Unter dem Gesichtspunkt allgemeiner Unternehmensziele und der Wettbewerbsfähigkeit sind bei der Frage nach optimaler Allokation der Ressourcen deswegen nicht nur unternehmensinterne, sondern auch –externe Ressourcen einzuschließen. Hiermit stellt die strategische Entscheidung, wer sich auf welche ökonomischen Aufgaben spezialisiert und wie die Ressourcen zu koppeln sind, den Schlüssel des wirtschaftlichen Überlebens dar.
Diese Überlegungen zur Wettbewerbsfähigkeit führen also direkt zu der Problematik der Make – or – Buy – Entscheidung, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um Herstellung von materiellen Gütern oder um Dienstleistungsgüter handelt. Damit einhergehend ist selbstverständlich die Frage nach Kriterien der Make – Strategie auf der einen und Buy – Strategie auf der anderen Seite. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Frage zu erörtern, was für die Eigenerstellung oder Fremdbezug spricht, wobei in einem ersten Schritt die Begriffe erläutert und die strategischen Zusammenhänge aufgezeigt werden. Anschließend werden die traditionellen kostenrechnerische und managementorientierte Ansätze als Wege der Entscheidungsfindung dargestellt und deren Schwächen herausgestellt. Die Make – or – Buy – Problematik wird aus der Controllerperspektive aufgezeigt, die Chancen und Risiken werden verdeutlicht und vor allem wird der operative Charakter der MoB2 – Frage hinterfragt und der strategischen Seite der Entscheidung größere Aufmerksamkeit gewidmet.

2. Grundlagen der Make – or – Buy – Entscheidung

2.1 Make – Entscheidung

Eigenfertigung wird aufgrund vereinfachter Koordination als vorteilhaft gesehen. Aufgrund langjähriger Erfahrungen können bei der Eigenfertigung besonders rationelle Fertigungsverfahren entwickelt werden. Risiken und Probleme der Lieferbereitschaft sowie Transportrisiken werden nicht berücksichtigt3. Vorwiegend sprechen folgende Argumente für die Eigenerstellung:

Gefahr des Know – how – Verlustes
Vorhandenes Know – how lässt sich zur Leistungserstellung nutzen
Fremdbezug birgt die Abhängigkeit von anderen Unternehmen
Schwierigkeiten bei der Erfassung der totalen Kosten
Qualitätsprobleme werden ggf. vermieden
Hierdurch lassen sich die strategischen Barrieren gegenüber den Konkurrenten aufbauen

Ein Nachteil der Eigenfertigung ist die zusätzlich notwendige Kapitalinvestition. Auch die erforderliche Personalkapazität kann zum Risiko werden.

2.2 Buy – Entscheidung

[...]


1 entnommen aus: http://de.wikipedia/org/Eigenfertigung

2 Make – or – Buy

3 Vgl. Olaf Berlien („Controlling von Make – or – Buy“ 1993), S. 78


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