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Scholary Paper (Seminar), 2005, 24 Pages
Author: Jens Wittig
Subject: History - Miscellaneous
Details
Institution/College: Dresden Technical University (Institut für Geschichte der Technik und Technikwissenschaften)
Tags: Geschichte, Automobilwerbung, Deutschland, Immaterielle, Technik, Kommunikation, Information, Medien
Year: 2005
Pages: 24
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-90939-6
ISBN (Book): 978-3-638-90944-0
File size: 1230 KB
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Abstract
Als Carl Benz 1886 das Automobil erfand, hatte er wohl nicht damit gerechnet, in diesem Zuge eine Innovationsleistung zu erbringen, die das Verkehrswesen in der Folgezeit revolutionieren sollte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten begann spätestens in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts der unaufhaltsame Siegeszug eines Fahrzeugs, das alle bis dahin bekannten und weitläufiger genutzten Fortbewegungsmittel zu Lande in den Aspekten Mobilität, Flexibilität und Individualität in den Schatten stellte. Das Automobil wuchs heran zum Statussymbol aller Teile der bestehenden Gesellschaft. In unserer heutigen Zeit ist es sowohl aus praktischen als auch aus ideellen Gründen nicht wegzudenken. Dieser Siegeszug des Autos wäre wohl ohne die entsprechende Werbung für das Produkt gänzlich anders verlaufen, auf welche Art und Weise auch immer. In jedem Fall bestimmte die Reklame in ihrer Eigenart nicht unerheblich das Kaufverhalten des Konsumenten, wurde umgekehrt aber auch von dessen Ansprüchen bestimmt. Diese Arbeit nun hat zum Ziel, den Verlauf der Geschichte der Automobilwerbung in Deutschland seit der Erfindung durch Benz bis in die neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts darzustellen. Dies soll nicht auf der Grundlage einer kunsthistorischen Schilderung der jeweiligen Werbeobjekte geschehen, sondern vor deren technikgeschichtlichem Hintergrund, somit also den zeitgenössischen Anforderungen, Bedürfnissen und Bedingungen durch Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.
Excerpt (computer-generated)
01.08.2005
TU Dresden; Sommmersemester 2005
Philosophische Fakultät
Institut für Geschichte der Technik und Technikwissenschaften
Proseminar:
Immaterielle Technik? Kommunikation, Information, Medien
Die Geschichte der Automobilwerbung in Deutschland
Jens Wittig
Studiengang
Magister 4.Semester
Politikwissenschaft (HF)
Neuere/Neueste Geschichte (HF)
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung ... 3
II. Die Geschichte der Automobilwerbung ... 5
1. Die Anfänge - Von der Erfindung bis zum Ersten Weltkrieg ... 5
2. Die Weimarer Republik und der Nationalsozialismus ... 8
3. Die fünfziger Jahre ... 12
4. Die sechziger und siebziger Jahre ... 14
5. Die achtziger und neunziger Jahre ... 16
III. Schlussbemerkung ... 21
Quellen- und Literaturverzeichnis ... 22
Abbildungsverzeichnis ... 23
I. Einleitung
Als Carl Benz 1886 das Automobil erfand, hatte er wohl nicht damit gerechnet, in diesem Zuge eine Innovationsleistung zu erbringen, die das Verkehrswesen in der Folgezeit revolutionieren sollte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten begann spätestens in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts der unaufhaltsame Siegeszug eines Fahrzeugs, das alle bis dahin bekannten und weitläufiger genutzten Fortbewegungsmittel zu Lande in den Aspekten Mobilität, Flexibilität und Individualität in den Schatten stellte. Das Automobil wuchs heran zum Statussymbol aller Teile der bestehenden Gesellschaft. In unserer heutigen Zeit ist es sowohl aus praktischen als auch aus ideellen Gründen nicht wegzudenken.
Dieser Siegeszug des Autos wäre wohl ohne die entsprechende Werbung für das Produkt gänzlich anders verlaufen, auf welche Art und Weise auch immer. In jedem Fall bestimmte die Reklame in ihrer Eigenart nicht unerheblich das Kaufverhalten des Konsumenten, wurde umgekehrt aber auch von dessen Ansprüchen bestimmt.
Diese Arbeit nun hat zum Ziel, den Verlauf der Geschichte der Automobilwerbung in Deutschland seit der Erfindung durch Benz bis in die neunziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts darzustellen. Dies soll nicht auf der Grundlage einer kunsthistorischen Schilderung der jeweiligen Werbeobjekte geschehen, sondern vor deren technikgeschichtlichem Hintergrund, somit also den zeitgenössischen Anforderungen, Bedürfnissen und Bedingungen durch Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.
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