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Das 4CID-Modell am Beispiel 'BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung'

Termpaper, 2007, 20 Pages
Author: Dipl.-Kffr. Yvonne Hofmann
Subject: Pedagogy - Media Pedagogy

Details

Event: Modul 2B Bachelor Bildungswissenschaft
Institution/College: University of Hagen
Tags: Beispiel, BildungswissenschaftlerIn, Bereich, Beratung, Modul, Bachelor, Bildungswissenschaft
Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 20
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V83894
ISBN (E-book): 978-3-638-89269-8
ISBN (Book): 978-3-638-89532-3
File size: 135 KB

Abstract

Die Arbeit stellt das Four Component Instructional Design Model (4CID-Modell) in der Theorie und exemplarisch für den Beruf BildungswissenschaftlerIn im Bereich der Institutionalisierten Beratung dar.


Excerpt (computer-generated)

Das 4CID-Modell am Beispiel
„BildungswissenschaftlerIn im Bereich der institutionalisierten Beratung“

Hausarbeit

Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
angefertigt im BA Bildungswissenschaft
an der FernUniversität in Hagen

von

Yvonne Hofmann

Themenstellung am 14.07.2007
Vorgelegt am 25.08.2007

 

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis  2
Abbildungsverzeichnis  3

1 Einleitung  4

2 Das 4CID-Modell in der praktischen Anwendung  4
2.1 Analyse der Kompetenz: Die Fertigkeitenhierarchie  5
2.2 Vom Einfachen zum Schwierigen: Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen  8
2.3 Die praktische Umsetzung: Lernaufgaben  10
2.4 Hilfestellungen während des Lernens: Unterstützende Informationen und Just-in-Time-Informationen  13

3 Das 4CID-Modell in der Theorie  15
3.1 Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte des situierten Lernens im Hinblick auf das 4CID-Modell  15
3.2 Didaktische Szenarien zur Integration des 4CID Modells  16
3.3 Das 4CID-Modell und Medien  17

4 Fazit   18

Literaturverzeichnis   19

 

 

1 Einleitung

Wenn die Anforderungen an Lernende zunehmend wachsen, steigt auch das Bedürfnis nach Modellen, die dazu beitragen, die Vorteile authentischer Lernsituationen mit einer Komplexitätsreduktion der gelernten Inhalte – vor allem zu Beginn einer Bildungsmaßnahme – zu verbinden. Das in dieser Arbeit vorgestellte Four Component Instructional Design Model (4CID-Modell) stellt eine Möglichkeit dar, beide Ziele zu erreichen.

Im Folgenden wird zunächst das 4CID-Modell entlang eines praktischen Beispiels erläutert und exemplarisch für den Beruf BildungswissenschaftlerIn im Bereich der Institutionalisierten Beratung angewendet.

Anschließend folgt eine theoretische Einordnung des Modells. Darüber hinaus werden Möglichkeiten des Einsatzes von Medien im Rahmen des 4CID-Modells diskutiert. Die Arbeit schließt mit einem eigenen Fazit. 

Im Text werden häufig männliche Formen, beispielsweise für Berufsbezeichnungen, verwendet, um den Lesefluss nicht zu hemmen. Gemeint sind in diesen Fällen natürlich stets beide Geschlechter.

2 Das 4CID-Modell in der praktischen Anwendung

Das 4CID-Modell ist ein Instruktionsdesign-Modell, das sich vor allem auf die Vermittlung von Handlungswissen bezieht. Der Erwerb theoretischer Kenntnisse dient hier nur dem Zweck, das Handlungswissen möglich zu machen (Niegemann, 2001, S. 58).

Der Prozess der Gestaltung von Lernsituationen und somit der Entwicklung eines sog. Blueprints wird im 4CID-Modell in vier Komponenten unterteilt. Im besonderen Fokus stehen hierbei die Lernaufgaben (learning tasks), anhand derer das ausgewählte Wissen vermittelt wird. Kenntnisse, die hierfür notwendig sind, werden sowohl vorab als auch parallel entweder als unterstützende Informationen (supportive information) oder als Just-In-Time-Informationen (procedural information) gegeben. Routineaufgaben, die einer zusätzlichen Einübung bedürfen, werden in speziellen Übungen, den Parttask Practices, trainiert (van Merriënboer und Kester, 2005, S. 72f.). Abbildung 1 stellt die vier Komponenten mit ihren untereinander bestehenden Zusammenhängen dar. Wählt man eine detailliertere Herangehensweise, so lässt sich das 4CID-Modell statt in vier Komponenten in zehn einzelne Schritte untergliedern (van Merriënboer und Kirschner, 2007, S. 10f.), von denen einige im Folgenden herausgegriffen und erläutert werden. Auf die Darstellung der Parttask Practice wird verzichtet, da sie nicht zwingend vorkommen müssen und reine Routineübungen darstellen.


Abb. 1.: Die vier Komponenten des 4C/ID-Modells (Quelle: van Merriënboer, Kester 2005, S. 73)

[...]

2.1 Analyse der Kompetenz: Die Fertigkeitenhierarchie

Ziel der Anwendung des 4CID-Modells ist die Vermittlung von Kompetenzen. Um den Lernerfolg und die spätere Umsetzbarkeit des Gelernten möglichst zu steigern, werden authentische Lernsituationen bevorzugt, die so oder so ähnlich auch in der alltäglichen Anwendung des Gelernten gefunden werden können. Neben den Vorteilen, die diese Authentizität bietet, hat sie jedoch den Nachteil, dass die Kompetenzen, die erworben werden müssen, umfassend und sehr komplex sind.

[....]


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