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Scholary Paper (Seminar), 1999, 20 Pages
Author: Petra Fischer
Subject: History - Early and Ancient History
Details
Institution/College: University of Vienna (Institut für Alte Geschichte)
Tags: Schlacht, Chaironeia, Proseminar, Alte, Geschichte
Year: 1999
Pages: 20
Grade: 1
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15374-4
File size: 197 KB
Eine ergänzende Karte, die ursprünglich in der Arbeit enthalten war, wird hier nicht mitgeliefert. Quellenangabe enthalten.
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Excerpt (computer-generated)
Die Schlacht von Chaironeia 338 v. Chr.
von Petra Fischer
Inhalt:
Einleitung
1. Der Krieg zwischen Makedonien
und den griechischen Verbündeten
2. Die Schlacht von Chaironeia
3. Die Massnahmen nach der Schlacht von Chaironeia
3.1 Der Separatfriede zwischen Philipp und Athen
3.2 Philipps Vorgehen in den anderen griechischen Staaten
3.3 Die Kongresse von Korinth
4. Resumee
Literaturverzeichnis
Einleitung
Das Thema dieser Arbeit ist die Schlacht von Chaironeia, die 338 v. Chr. den Krieg zwischen den Makedonen unter Philipp II. und der Koalition griechischer Stadtstaaten beendete und zugunsten der militärisch überlegenen Makedonen entschied.
Im ersten Kapitel werden die Umstände erläutert, die den Krieg auslösten und der Kriegsverlauf bis vor der entscheidenden Endschlacht kurz skizziert. Die Ausführungen in diesem Teil der Arbeit sind bewusst knapp gehalten, da der Schwerpunkt auf die Schlacht selbst und die darauf folgenden Konsequenzen gelegt ist.
Die Beschreibung des Schlachtverlaufes, der Strategie der Kontrahenten, des Schlachtausganges und dessen unmittelbarer Konsequenzen bilden den Mittelteil.
Im letzten Teil der Arbeit, der in drei Unterkapitel gegliedert ist, wird aufgezeigt, wie Philipp nach seinem durchschlagenden Erfolg bei Chaironeia mit den besiegten Gegnern verfuhr. Seine Maßnahmen in Athen, mit dem er einen Separatfrieden schloss, gestalteten sich völlig anders als in den anderen griechischen Stadtstaaten. Doch im Allgemeinen war er bestrebt, zu Hellas, dessen Hegemon er nun war, ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. So schloss er in Korinth einen Bund mit den griechischen Stadtstaaten und es wurde ein gemeinsames Vorgehen gegen die Perser ins Auge gefasst.
Eine kurze inhaltliche Zusammenfassung und eine Landkarte von Griechenland zur Zeit Philipps II. bilden den Abschluss der Arbeit.
1. Der Krieg zwischen Makedonien und den griechischen Verbündeten
Die Schlacht von Chaironeia beendete die viele Jahre dauernden Bemühungen des Makedonenkönigs Philipp II., die Vormacht in Griechenland zu gewinnen. In Nordgriechenland beschritt Philipp, um dieses Ziel zu erreichen, seit 357 v. Chr. den Weg der Annexion , wobei er nicht selten den Interessen der Athener in die Quere kam. Um Mittelgriechenland einzunehmen, kamen sowohl politische als auch militärische Mittel zum Einsatz. 346 v. Chr. endeten Philipps Bemühungen vorübergehend mit einem Friedensschluss mit den ermüdeten Athenern ("Friedensschluss des Philokrates").
340 v. Chr. kam es jedoch erneut zum Krieg zwischen Athenern und Makedonen. In Griechenland formierte sich unter attischer Führung der Hellenische Bund, eine gegen Philipp gerichtete, aber nur defensiv orientierte, Koalition. Über die Gründe für den nun offen ausbrechenden Krieg scheint sich die moderne Forschung nicht vollends einig zu sein. Für Gerhard Wirth scheint die Ursache ganz klar darin zu liegen, dass die Makedonen im Herbst 340 v. Chr. 240 Getreideschiffe, die für die Versorgung Athens bestimmt waren, kaperten und danach die Herausgabe der Beute verweigerten, worin man in Athen den Frieden von 346 gebrochen sah. Doch Hermann Bengtson hält die Getreideversorgung Athens nicht für das Problem, das den Krieg auslöste, überhaupt wäre seiner Meinung nach der Krieg nicht notwendig oder unvermeidlich gewesen, denn bei "vernünftiger und sachgemässer Abgrenzung der Interessenssphären" der Kontrahenten wäre ein friedliches Zusammenleben zwischen den Makedonen und den Athenern mit ihren griechischen Verbündeten durchaus möglich gewesen. Doch sowohl Philipp als auch dem führenden antimakedonischen Redner Athens, Demosthenes, war bewusst, dass es hier um weit größeres ging: um die Hegemonie in Hellas.
[...]
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