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Scholary Paper (Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Matthias Altmannsberger
Subject: Pedagogy - School Pedagogics
Details
Institution/College: University of Regensburg (Philosophische Fakultät II - Grundschulpädagogik)
Tags: Interkulturelles Lernen, Kinderliteratur
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 2
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15400-0
ISBN (Book): 978-3-638-77105-4
File size: 191 KB
Mit Anwendungsteil, ob -Swimmy- von Leo Lionni geeignet ist.
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Abstract
Der Begriff "interkulturelle Erziehung" tauchte erstmals Mitte der 70er Jahre in der Pädagogik auf und steht seit den 80er Jahren besonders im erziehungswissenschaftlichen Interesse. Die unter dieser Bezeichnung heute vertretene Vielzahl theoretischer und praktischer Ansätze ist zunächst einmal als eine Antwort auf die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt in Deutschland zu sehen und widmet sich der zentralen Fragestellung, wie ein verantwortlicher und vernünftiger Umgang der Angehörigen von Minderheiten und Mehrheiten in einer Gesellschaft aussehen sollte. Deutschland ist seit Jahrzehnten Zielland von Zuwanderern aus unterschiedlichen Herkunftsländern geworden. Grund dafür war der Arbeitskräftemangel in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der anfängliche Gedanke, die Gastarbeiter würden nur für höchstens fünf Jahre bleiben und anschließend wieder in ihre Heimatländer zurückkehren, erwies sich als falsch, sie gründeten hier eigene Familien, deren Kinder bereits nach einigen Jahren die allgemeine Schulpflicht erreichten. Dadurch ist für viele Menschen "der Fremde" und die Erfahrung der Fremdheit längst ein Teil ihres Alltags geworden, ob am Arbeitsplatz, im Sportverein oder in der Schule, die in diesem Sinne ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellt und neben den Konflikten und Problemen des Zusammenlebens von unterschiedlicher Herkunft auch neue Chancen eines Miteinander eröffnen kann. Angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtung und Mobilität im Zuge der Globalisierung gewinnt interkulturelle Erziehung zusätzlich an Bedeutung. Interkulturelles Lernen vollzieht sich im Kontext interkultureller Erziehung, somit ist interkulturelle Erziehung auch immer wieder Gegenstand dieser Arbeit. Im folgenden soll interkulturelles Lernen definiert und Möglichkeiten der Umsetzung gefunden werden. Da Schulbücher einen nicht unerheblichen Teil die Grundlage des Unterrichts und Lernens im Schulalltag darstellen, werden des weiteren die Ansprüche an Kinderliteratur dargelegt, um als Medium für interkulturelles Lernen nützlich zu sein, abschließend soll anhand der Befunde geprüft werden, ob "Swimmy" von Leo Lionni ein hierfür brauchbares Kinderbuch ist.
Excerpt (computer-generated)
Universität Regensburg
Philosophische Fakultät II - Psychologie und Pädagogik
Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik
SS 2002
Seminar: Ausländische Kinder in der Grundschule
Interkulturelles Lernen mit Hilfe
von Kinderliteratur, "Swimmy"
von Leo Lionni als geeignetes Medium?
Vorgelegt von:
Matthias Altmannsberger
Inhaltsverzeichnis 2
I. Einleitung 3
II. Hauptteil 4
II.1. Interkulturelles Lernen: Definitionen 4
II.2. Die Notwendigkeit von interkulturellem Lernen 5
II.3. Grundsätze und Konsequenzen interkulturellen Lernens 7
II.4. Kinderliteratur zu interkulturellem Lernen 11
II.5. Inhaltsangabe von "Swimmy" 13
II.6. "Swimmy" als Medium für interkulturelles Lernen? 14
III. Schluss 16
IV. Literaturverzeichnis 17
I. Einleitung
Der Begriff "interkulturelle Erziehung" tauchte erstmals Mitte der 70er Jahre in der Pädagogik auf und steht seit den 80er Jahren besonders im erziehungswissenschaftlichen Interesse. Die unter dieser Bezeichnung heute vertretene Vielzahl theoretischer und praktischer Ansätze ist zunächst einmal als eine Antwort auf die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt in Deutschland zu sehen und widmet sich der zentralen Fragestellung, wie ein verantwortlicher und vernünftiger Umgang der Angehörigen von Minderheiten und Mehrheiten in einer Gesellschaft aussehen sollte.
Deutschland ist seit Jahrzehnten Zielland von Zuwanderern aus unterschiedlichen Herkunftsländern geworden. Grund dafür war der Arbeitskräftemangel in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der anfängliche Gedanke, die Gastarbeiter würden nur für höchstens fünf Jahre bleiben und anschließend wieder in ihre Heimatländer zurückkehren, erwies sich als falsch, sie gründeten hier eigene Familien, deren Kinder bereits nach einigen Jahren die allgemeine Schulpflicht erreichten.
Dadurch ist für viele Menschen "der Fremde" und die Erfahrung der Fremdheit längst ein Teil ihres Alltags geworden, ob am Arbeitsplatz, im Sportverein oder in der Schule, die in diesem Sinne ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellt und neben den Konflikten und Problemen des Zusammenlebens von unterschiedlicher Herkunft auch neue Chancen eines Miteinander eröffnen kann. Angesichts der zunehmenden internationalen Verflechtung und Mobilität im Zuge der Globalisierung gewinnt interkulturelle Erziehung zusätzlich an Bedeutung.
Interkulturelles Lernen vollzieht sich im Kontext interkultureller Erziehung, somit ist interkulturelle Erziehung auch immer wieder Gegenstand dieser Arbeit.
Im folgenden soll interkulturelles Lernen definiert und Möglichkeiten der Umsetzung gefunden werden. Da Schulbücher einen nicht unerheblichen Teil die Grundlage des Unterrichts und Lernens im Schulalltag darstellen, werden des weiteren die Ansprüche an Kinderliteratur dargelegt, um als Medium für interkulturelles Lernen nützlich zu sein, abschließend soll anhand der Befunde geprüft werden, ob "Swimmy" von Leo Lionni ein hierfür brauchbares Kinderbuch ist.
II. Hauptteil
II.1. Interkulturelles Lernen: Definitionen
[...]
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