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Lope de Vegas Rimas XXIX und seine pertrarkistischen Elemente

Hausarbeit, 2002, 11 Seiten
Autor: Christian Dunke
Fach: Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde

Details

Veranstaltung: Einführung in die spanische und lateinamerikanische Literaturwissenschaft
Institution/Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Romanisches Seminar)
Tags: Lope, Vegas, Rimas, XXIX, Elemente, Einführung, Literaturwissenschaft
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 11
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 3  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V84879
ISBN (E-Book): 978-3-638-01407-6

Dateigröße: 138 KB

Zusammenfassung / Abstract

Lope de Vega, einer der berühmtesten , wenn nicht sogar der berühmteste Poet der spanischen Lyrik erfreute sich schon zu Lebzeiten großer Beliebtheit. Er hat eine unglaubliche Zahl von Sonetten geschrieben, viele davon weisen große Auffälligkeiten in bezug auf die Verwendung petrarkistischer Elemente auf. Dennoch sticht eine kleine Gruppe von fünf Sonetten aus diesen Sonetten heraus: Lope de Vegas Troja Sonette. Es wird hierin unter anderem der Untergang Trojas beschrieben, wodurch Troja letztendlich tragische Berühmtheit erlangte.


Textauszug (computergeneriert)

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg.

Romanisches Seminar

Proseminar: Einführung in die spanische und lateinamerikanische Literaturwissenschaft

Sommersemester 2002

Lope de Vegas Rimas XXIX und seine

petrarkistischen Elemente

Christian Dunke

Englisch (HF): 2 FS

Sport (HF): 2 FS

Spanisch (NF): 2 FS


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Lope de Vegas Rimas XXIX und seine deutsche Übersetzung 4

3. Hauptteil: Interpretation unter besonderer Berücksichtigung petrarkistischer

Elemente 5

4. Schluss 9

5. Bibliographie 10

2


1. Einleitung

Lope de Vega, wohl einer der berühmtesten , wenn nicht sogar der berühmteste Poet

der spanischen Lyrik erfreute sich schon zu Lebzeiten großer Beliebtheit. Er hat eine

unglaubliche Zahl von Sonetten geschrieben, viele davon weisen große Auffälligkeiten

in bezug auf die Verwendung petrarkistischer Elemente auf. Dennoch sticht eine kleine

Gruppe von fünf Sonetten aus diese Vielzahl heraus: Lope de Vegas Troja-Sonette. Es

wird hierin unter anderem der Untergang Trojas beschrieben, wodurch Troja ja

letztendlich tragische Berühmtheit erlangte.

Schon seit der Sitzung, in der wir uns im Seminar mit Lope de Vega und seiner Zeit

beschäftigten, war mir klar, dass ich meine Hausarbeit unbedingt über Lope schreiben

wollte, da ich vor allem seinem klaren Stil des Conceptismo gegenüber dem für meine

Ansprüche zu ausstaffiertem und überladenem Culteranismo beispielsweise eines

Góngora klar den Vorzug gab.

In meine Hausarbeit aufgenommen habe ich unter anderem eine ungefähre

Übersetzung des Gedichtes Rimas XXIX , eine kurze Interpretation desselben und eine

genauere Betrachtung von allem, was mit Lopes außergewöhnlichem Bezug zum

Petrarkismus zusammenhängt. Besonders das Thema dieses Gedichtes hat mich

interessiert, da es bei der ersten Konfrontation mit ihm schon paradox erscheint, dass

man auf das Zerstörtwerden beziehungsweise das Zerstörte neidisch sein könnte?!? Das

Gedicht lässt viele Fragen offen: Was wollte Lope de Vega damit verdeutlichen?

Inwiefern ist dieses Gedicht eine Anspielung auf seine eigene Person? Welche

Parallelen sieht er hierin? Und meint Lope im Ernst, dass das tragische Unglück

erstrebenswert sei, um sich genau durch dieses Unglück einen Namen zu machen und

somit unsterblich zu sein?

Ich stieß beim Recherchieren für meine Hausarbeit per Zufall auf diese Troja- Sonette-

von diesem Zeitpunkt an war klar, dass ich nur über ein Gedicht dieser Reihe schreiben

wollte, da gerade die Verbindung zwischen Lopes besagter Klarheit und der

griechischen Mythologie, für die man (oder zumindest ich) sich eigentlich schon als

kleiner Junge interessiert.

3



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