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„Direkte Instruktion“ als pädagogisch-didaktisches Verfahren in ihrer Konzeption, ihren Kernaussagen und Vorzügen sowie eventuellen Schwächen

Termpaper, 2007, 25 Pages
Author: Werner Pres
Subject: Psychology - Developmental Psychology

Details

Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 25
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V85165
ISBN (E-book): 978-3-638-00601-9
ISBN (Book): 978-3-638-91301-0
File size: 311 KB
Notes :
Die Hausarbeit wurde mit der Note 1,0 und folgendem Kommentar des Dozenten bewertet: "Sehr differenzierte, ausgewogene und sachkundige Darstellung. Sehr gute Literaturangaben und Quellenverweise." Die Thematik "Direkte Instruktion" lässt sich mehreren Disziplinen zuordnen. Hier wurde sie in einem Seminar in Entwicklungspsychologie im Rahmen der Lehramtsausbildung behandelt. Die Direkte Instruktion spielt aber auch eine wichtige Rolle in den Fachbereichen: Schulpädagogik; Pädagogische Psychologie; Schulwesen, Bildungs- & Schulpolitik und v.a. im Bereich Allg. Didaktik & Didakt. Methodenlehre


Abstract

Auszug aus der Einleitung: "Ziel der Hausarbeit soll sein, die „Direkte Instruktion“ als pädagogisch didaktisches Verfahren in ihrer Konzeption, ihren Kernaussagen und Vorzügen wie eventuellen Schwächen zu präsentieren. Hierbei wird sich die Arbeit vor allen Dingen mit den folgenden Fragen beschäftigen: Was ist überhaupt „Direktes Unterrichten“? Auf welchen theoretischen Annahmen fußt diese „Methode“? Was zeichnet die „Direkte Instruktion im Speziellen aus? Welche Voraussetzungen müssen für eine optimale Umsetzung erfüllt sein und welche Ziele werden von ihr verfolgt? Was ist jedoch auch kritisch anzumerken und was hat der momentane Stand der empirischen Forschung diesbezüglich an Ergebnissen vorzuweisen? [...] Um auch noch einen ersten Eindruck von der praktischen Umsetzbarkeit dieses Modells zu vermitteln, wird abschließend in einem zweiten Abschnitt dieser Arbeit ein für die „Direkte Instruktion spezifisches Planungsraster aufgezeigt und durch ein Verlaufsschema einer Unterrichtsplanung für eine Mathematikstunde ergänzt."


Excerpt (computer-generated)

Universität Koblenz – Landau
Campus Landau
Institut für Psychologie – Arbeitsbereich Entwicklungs- &
Pädagogische Psychologie
Sommersemester 2007
Seminar: Entwicklung im Kontext von Schule und Unterricht

Thema: „Direkte Instruktion“


Werner Pres

Abgabetermin: 01.09.2007

 

 

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung 3

II. Wissenschaftstheoretischer Hintergrund  4

    1. „Direkte Instruktion“ – was versteht man darunter?  4

        1.1 Auf welchen Annahmen und philosophischen Ideen fußt die „Direkte Instruktion“  7
        1.2 Merkmale von „Direkter Instruktion“  8

    2. Wichtige Voraussetzungen und Aufgaben des Lehrers bzw. der Lehrerin 10
    3. Ziele  12
    4. Kritik an der Direkten Instruktion 13
    5. Ergebnisse  15

III. Praxisteil  18

    1. Von der Unterrichtsplanung bis zur Ergebnissicherung 18
    2. Beispiel für eine Verlaufsplanung einer Mathematikstunde nach der „Direkten Instruktion“  19

IV. Fazit & Ausblick  21

V. Literaturverzeichnis 24

 

 

I. Einleitung

Als Abschluss des Seminars „Entwicklung im Kontext von Schule und Unterricht“ -Sommersemester 2007 - soll im Rahmen dieser Seminararbeit das Thema „Direkte Instruktion“ in ihren charakteristischen Facetten vorgestellt werden.
Ziel der Hausarbeit soll sein, die „Direkte Instruktion“ als pädagogisch didaktisches Verfahren in ihrer Konzeption, ihren Kernaussagen und Vorzügen wie eventuellen Schwächen zu präsentieren. Hierbei
wird sich die Arbeit vor allen Dingen mit den folgenden Fragen beschäftigen: Was ist überhaupt „Direktes Unterrichten“? Auf welchen theoretischen Annahmen fußt diese „Methode“? Was zeichnet
die „Direkte Instruktion im Speziellen aus? Welche Voraussetzungen müssen für eine optimale Umsetzung erfüllt sein und welche Ziele werden von ihr verfolgt? Was ist jedoch auch kritisch anzumerken und was hat der momentane Stand der empirischen Forschung diesbezüglich an Ergebnissen vorzuweisen? Auf Grund des begrenzten Rahmens dieser Arbeit kann jedoch nicht auf die zahlreichen Studien im Einzelnen näher eingegangen werden. Eine detaillierte Darstellung würde hier eindeutig zu weit führen.

Um auch noch einen ersten Eindruck von der praktischen Umsetzbarkeit dieses Modells zu vermitteln, wird abschließend in einem zweiten Abschnitt dieser Arbeit ein für die „Direkte Instruktion spezifisches Planungsraster aufgezeigt und durch ein Verlaufsschema einer Unterrichtsplanung für eine Mathematikstunde ergänzt.
Die weibliche Leserschaft bitte ich hier um Verständnis, dass ich aus Gründen des besseren Leseflusses weitgehend auf die weiblichen Formen verzichtet habe. Eine Diskriminierung ist somit
keineswegs von mir beabsichtigt.

 

II. Wissenschaftstheoretischer Hintergrund

1. „Direkte Instruktion“ – was versteht man darunter?

Einleitend möchte ich mit einem Zitat von Jochen Grell aus seinem Artikel Direktes Unterrichten beginnen. Dort heißt es:
„Das Direkte Unterrichten (so übersetze ich direct instruction) ist eine Weise des Unterrichtens, mit der man seinen Schülern helfen kann, intentionaler und zielbewusster, aktiver, effizienter und erfolgreicher zu lernen, als es oft in der Schule geschieht.“1

Wie sich schon aus dieser kurzen ersten Definition von „Direkter Instruktion“ erkennen lässt, finden sich in der wissenschaftlichen Literatur mehrere synonym verwendete Begriffe. Neben „Direkter
Instruktion“ sind noch folgende Termini geläufig: „Direktes Unterrichten“2, „direkte Unterweisung“3 und die ursprüngliche aus dem angloamerikanisch stammende Bezeichnung „direct instruction“4.
Diese Begriffe werde ich, um den Textfluss abwechslungsreicher zu gestalten, im Laufe dieses wissenschaftlichen Diskurses entsprechend gleichwertig verwenden. Betrachtet man die obige Kurzdefinition genauer, so fällt rasch auf, dass die Beschreibung dieser „Methode“ doch recht vage, schwammig und wenig greifbar bleibt. Sucht man nun nach einer eindeutigen Definition, so wird man jedoch enttäuscht. Auf eine prägnante und zugleich universelle Begriffsbestimmung verzichten mehr oder weniger alle. Dieser Sachverhalt erschwert zwar zunächst dem interessierten Leser den Einstieg in dieses Sujet, doch wird aus den Beschreibungen des Phänomens „Direktes Unterrichten“ bald deutlich werden, warum eine allgemein gültige Bezeichnung schwierig zu formulieren ist.

[...]


1 Grell: Direktes Unterrichten. S. 35

2 Siehe Grell: Direktes Unterrichten. S. 35

3 Siehe Wellenreuther: Direkte Instruktion. S. 331

4 Siehe Grell: Direktes Unterrichten. S. 35; Anmerkung: „direct instruction“ eine spezielle Form des Unterrichtens – auf welches ich im weiteren Verlauf der Arbeit noch genauer eingehen werde – stammt laut
Grell aus den USA und wurde dort erstmals Mitte der 80er Jahre von den Autoren Barak Rosenshine und Robert Stevens in einem Artikel im dritten Handbook of Research on Teaching (1986) und in einem weiteren Artikel von Rosenshine in der ersten Auflage der International Encyclopedia of Education (1985) beschrieben. Wellenreuther verweist zudem in Direkte Instruktion S. 331 noch auf einen anderen Autoren, Herrn Hage et al (1985)


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