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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 30 Pages
Author: Evi Gensheimer
Subject: Sport - Miscellaneous
Details
Institution/College: University Karlsruhe (TH) (Institut für Sport und Sportwissenschaften)
Tags: Dropout, Quereinstieg, Wiedereinstieg, Leistungssport, Leistungsport, Jahr, Talents, Baden-Württemberg
Year: 2002
Pages: 30
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15478-9
File size: 417 KB
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Excerpt (computer-generated)
Dropout, Quereinstieg und Wiedereinstieg im Leistungssport
von Evi Gensheimer
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung S. 2
1.1 Schlagwort "Talentbewahrung" S. 3
2. Dropout S. 4
2.1 Gründe für ein Dropout S. 5
2.1.1 Belastungen durch Schule/Beruf S. 6
2.1.2 Verletzungen S. 7
2.1.3 Fehlende Freizeit S. 8
2.1.4 Konflikte im sportlichen Umfeld S. 8
2.1.5 Fehlende Unterstützung durch die Familie S. 9
2.1.6 Lustlosigkeit und Motivationsprobleme S. 10
2.1.7 Soziale/ geografische Mobilität S. 11
Kritik am Leistungssport
3. Entscheidungsprozess Dropout S. 13
3.1 Bewältigung des Karriereabbruchs S. 14
3.2 Orientierung nach dem Dropout S. 16
4. Lösungsvorschläge und Vermeidbarkeit von Dropout S. 19
4.1 Massnahmen der Olympiastützpunkte S. 21
5. Quereinstieg S. 22
5.1 Gründe für einen Quereinstieg S. 22
6. Wiedereinstieg S. 24
6.1 Gründe für einen Wiedereinstieg S. 24
7. Schlussbemerkung S. 25
7.1 Anhang S. 26
8. Literaturverzeichnis S. 27
1. Einleitung
Der Leistungssport hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt.
Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Unter anderem liegen die Verbesserungen in der Tatsache, dass sich der Leistungssport zu einem eigenständigen Lebensbereich entwickelt hat, der die Athleten beinahe vollkommen in Anspruch nimmt.
Es zeigt sich, dass der Spitzensport heutzutage keine Nebensache mehr ist. Eine leistungssportliche Karriere bedarf daher auch eines langen, gezielten Aufbaus.
Der Spitzensport ist jedoch auch gekennzeichnet durch steigende Belastungen in anderen vielfältigen Bereichen. Die Leistungssportler befinden sich in einem Netz sozialer Beziehungen und Strukturen, die ebenfalls Ansprüche an die Athleten stellen. Einerseits stellt das Sportsystem vielfältige Aufgaben, die zu koordinieren sind, andererseits treffen Forderungen seiten der Schule, Beruf, Familie, Partner, Peergroup, Freizeit und Öffentlichkeit auf den Athleten.
So können Mehrfachbelastungen entstehen, die vor allem bei jungen Leistungssportlern zwangsweise zu Koordinierungsproblemen und Konflikten führen.
Folgende Ausarbeitung entstand im Rahmen des Hauptseminars "Das Jahr des Talents 2002 in Baden-Württemberg" und beschäftigt sich vorwiegend mit dem Problem der Karrierebeendigung (Dropout) von Jugendleistungssportlern.
Bei der Literaturrecherche fiel auf, dass bezüglich des Dropouts verschiedene Begriffsdefinitionen zu finden sind.
Je nach Autor und Untersuchung wird anstatt des Anglizismus "Dropout"
z. B. von Fluktuation (vgl. Andresen/ Kröger 1981)
Aussteiger (vgl. Holz 1988)
Karriereabbruch (vgl. Sack 1980)
Abwanderungstendenzen (vgl. Tschiene 1979)
Wegeverluste
vorzeitiger Abbruch
Verlustquoten
Talentverlust
Schwund und Absprung
gesprochen.
Ein Dropout, Quereinstieg oder Wiedereinstieg kann sich sowohl auf die Ebene des Freizeit- und Breitensports, wie auch auf die hochleistungssportlichen Ebene beziehen.
1.1 Schlagwort "Talentbewahrung"
Eine hochleistungssportliche Karriere ist stets auf eine begrenzte Zeitdauer angelegt. Woran liegt es aber, dass viele der mehr oder weniger talentierten Kinder- und Jugendlichen den Leistungssport beenden, bevor sie ihren Leistungshöhepunkt erreicht haben?
Ein nicht geringer Analyseaufwand wurde in den letzten Jahrzehnten betrieben, um die Dropout-Raten, die im Rahmen der Talentförderung und des leistungssportlichen Engagements von Kindern und Jugendlichen zu beobachten sind, zu erklären.
Der Begriff "Talentbewahrung" wurde zum zentralen Schlagwort erklärt.
Die sogenannten "Talentverluste" sind groß, was alle Analyseergebnisse zeigen. Je nach Erfassungskriterium und Wissenschaftsmethode werden Prozentraten zwischen 90% und 50% als Talentschwund beziffert, welches verschiedene Studien zeigen.
(s. Kap. 7.1) zum Beispiel:
[...]
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