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Project Report, 2007, 26 Pages
Author: Erik Buder
Subject: Sociology - Habitation, Urban Sociology
Details
Institution/College: Dresden Technical University (Soziologie)
Tags: Beyond, Arsenal, Museum, Dresden, Stadt-, Architektursoziologie
Year: 2007
Pages: 26
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 49 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-00829-7
ISBN (Book): 978-3-638-91414-7
File size: 3312 KB
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Abstract
Die Stichworte: „Militärmuseum“, „Dresden“, „Libeskind“ sowie „Umbau“, sprechen für sich und geben dem Leser eine gewisse Vorstellung über die Architektur, welche in diesem Rahmen präsentiert und soziologisch analysiert werden soll. Die Untersuchung beschränkt sich hierbei auf das Symbolsystem, welches durch die Neugestaltung des Museums entsteht, sowie die an die Gesellschaft gerichtete Botschaft, welche dadurch vermittelt werden soll.
Excerpt (computer-generated)
Technische Universität Dresden
Philosophische Fakultät
Institut für Soziologie
Lehrstuhl für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie
Seminar: Stadt- und Architektursoziologie
SS 2007
"Beyond the Arsenal"
Das Militärhistorische Museum in Dresden
-Projektarbeit-
Erik Buder
Diplom-Soziologie
7. Semester
Modul: Soz-VM01 „Kultursoziologie“
Inhalt
Einleitung ... 1
1. Der Gegenstand ... 3
Das Arsenal Hauptgebäude
2. Der Architekt ... 6
a) Daniel Libeskind
b) Das Felix-Nussbaum-Haus des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück
c) Erweiterung des Berlin Museums mit Abteilung jüdisches Museum
3. Das Projekt ... 12
Beyond the Arsenal
Fazit ... 19
Literatur ... 20
Einleitung
„Libeskind baut Militärmuseum in Dresden um...
... Er gilt als "Visionär" und "Metaphysiker" seiner Branche...
... ein Star, ein Superstar unter den Architekten. ...
... Das Museum hat eine fast 300-jährige Geschichte...
.. Wovon lässt sich Liebeskind bei seinem Dresdner Entwurf leiten? ...“1
„Durch die klassizistische Fassade wird schräg ein Keil getrieben ...
... Bauwerk selbst durch seine Architektur zum Sprechen bringen ...“2
„Nachdenken über Krieg und Frieden.“3
Diese Impressionen einiger Medien dienen der hier vorliegenden Projektarbeit als Einführung, um den Untersuchungsgegenstand weitläufig abzustecken. Die Stichworte: „Militärmuseum“, „Dresden“, „Libeskind“ sowie „Umbau“, sprechen für sich und geben somit dem Leser eine gewisse Vorstellung über die Architektur, welche in diesem Rahmen präsentiert und soziologisch analysiert werden soll. Die Untersuchung beschränkt sich hierbei auf das Symbolsystem, welches durch die Neugestaltung des Museums entsteht, sowie die an die Gesellschaft gerichtete Botschaft, welche dadurch vermittelt werden soll. Die damit verbunden Absichten und Ideen des Architekten sind somit von primärer Bedeutung, da die jeweilige Wirkung der Symbole auf tatsächliches soziales Handeln von Individuen und Gruppen im Raum, aufgrund fehlender empirischer Daten, nicht festgestellt werden kann. Die „Ziele, Abhängigkeiten, Beeinflussungen und Ergebnisse der am Architekturprozess
Beteiligten“4, stehen somit im Vordergrund. Die Semiotik, die architektonische Zeichensprache, hier repräsentiert durch die Gebiete „Syntaktik“ und „Semantik“ werden
somit im Besonderen berücksichtigt.5
Zum besseren Verständnis der Methodik ist anzumerken, dass das Untersuchungsobjekt noch nicht fertig gestellt wurde und es sich auch noch bis ca. 2010 im Ausbau befindet.6 Die konkrete Wirkung und der dadurch erzeugte soziologische Ausdruck können somit lediglich anhand der Planskizzen und von Entwürfen her erörtert werden. Diese Arbeit versteht sich somit als erster Versuch, vielleicht wäre die
Bezeichnung „Pretest“ treffend, um die Art und Weise zu charakterisieren, welche hier Verwendung finden soll. Eine ausgiebige Studie über die Wirkung der Codes, sowie deren Korrelation und die Wahrnehmung durch die Beobachter (Besucher) können erst nach der Fertigstellung und Eröffnung erschlossen werden.7
Die Arbeit wird gegliedert in drei große Kapitel, wobei Abschnitt eins sich mit der historischen Entwicklung des Dresdner Militärmuseums seit seiner Errichtung 1876 beschäftigt. Zentral ist hierbei die historische Untersuchung des Arsenal- Hauptgebäudes, welches Hauptobjekt der Neugestaltung ist. Auch sein Standort innerhalb der Albertstadt, welche auch als „Soldatenstadt“ oder „Kasernopolis“ bezeichnet wurde8, soll hierbei Berücksichtigung finden. Zu Worte kommt bei diesem Schwerpunkt die Schriftenreihe: „Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden, Sammeln-Erforschen-Bewahren-Ausstellen“, welche seit dem Jahr 2000, in unregelmäßigen Abständen Publikationen zu dem Museum betreffende Themen veröffentlicht.9
[...]
1 http://www.mdr.de/artour/archiv/883038.html , download am 18.09.2007 um 10:51.
2 http://www.faz.net/s/RubF7538E273FAA4006925CC36BB8AFE338/Doc~EFAD9E74A525841749208F19FCA064A02~ATpl~Ecommon~Scontent.html , download am 18.09.2007 um 11:02.
3 http://www.das-neue-dresden.de/bundeswehrmuseum-dresden.html , download am 18.09.2007 um 11:04.
4 Schäfers, Bernhard: Architektursoziologie, Grundlagen-Epochen-Themen, Opladen 2003, S. 21.
5 Ebenda S. 46.
6 http://www.militaerhistorisches-museum.bundeswehr.de/portal/a/mhm , download am 18.09.2007 um 12:42.
7 Anmerkung des Verfassers mit Bezug auf: Schäfers 2003, S. 47.
8 Kunz, Manfred: Ein Stück von Sachsens Glanz – das Arsenal in der Dresdner Albertstadt, in: Scheerer, Thomas Eugen (Hrsg.): Arsenal und Museum, Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Sammeln-Erforschen-Bewahren-Ausstellen, Heft 5, Dresden 2003, S. 5ff.
9 http://www.militaerhistorischesmuseum.bundeswehr.de/portal/a/mhm/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLD4o3M3EBSYGZhr76kTCxoJRUfVP_NxUfW_9AP2C3IhyR0dFRQCXnuIG
/delta/base64xml/L3dJdyEvd0ZNQUFzQUMvNElVRS82X1JfNjQy , download am 18.09.2007 um 13:45.
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