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Medienpädagogik in der Schule

Termpaper, 2001, 25 Pages
Authors: Susanne Kitzing, Maria Naumann
Subject: Pedagogy - Media Pedagogy

Details

Category: Termpaper
Year: 2001
Pages: 25
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V8580
ISBN (E-book): 978-3-638-15515-1

File size: 130 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Magdeburg
FB Sozial- und Gesundheitswesen

Studenten: Maria Naumann u. Susanne Kitzing

Fachbereich: Sozialwesen

Hausarbeitsthema:
“ Medienpädagogik in der Schule ”

Semester: Sommersemester 2001

Gliederung

1. Einleitung

2. Voraussetzungen für medienpädagogisches Handeln in der Schule
2.1 Kurzer Abriss der geschichtlichen Entwicklung
2.2 Bedeutung der Medien für Erziehung und Bildung

3. Wege und Ziele medienpädagogischen Handelns
3.1 Konzepte der Medienpädagogik
3.2 Aufgaben und Ziele der Medienerziehung
3.3 Prinzipien einer Medienpädagogik

4. Medienpädagogik in Schule und Unterricht
4.1 Schulische Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Medien im Unterricht
4.2 Das Arbeiten mit Medien im Unterricht am Beispiel von Deutschunterricht

5. Resümee


1. Einleitung
Medien sind im Alltag schon fest verankert, denn die Kinder haben nie eine Welt ohne Medien kennengelernt. Sie kommen schon mit Medien in Berührung bevor sie überhaupt in die Schule kommen, ob das nun Radio (auditive), Fernsehen (audiovisuelle), Bilder in der Zeitung bzw. in Büchern (visuelle) oder andere sind. Dazu kommt noch, dass die mediale Ausstattung schon bei Kindern immer besser wird. Oft verfügen sie über einen eigenen Fernseher und Radio und oft ist auch im Haushalt noch ein Computer vorhanden, den sie für Spiele benutzen dürfen. Sie nutzen also schon vom Kindesalter an relativ selbstverständlich Medien verschiedener Arten. Je besser dabei ihre eigene apparative Ausstattung ist, desto freier können sie z.B. über ihr Fernsehprogramm bestimmen und die Einflussnahme der Eltern auf diesen Bereich nimmt ab. Medienpädagogik zu Hause durch die Eltern kann dadurch zunehmend erschwert werden.

Doch wie steht es mit Medienpädagogik in der Schule? Die Schule soll ja bekanntlich auf das Leben vorbereiten und dazu gehören nunmal die Medien. So gehört Medienpädagogik also zum Schulalltag dazu. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema stießen wir auf folgende Fragen: Kann die Schule ihre Schüler durch gezielte Medienerziehung noch zu kritischen, distanzierten und emanzipierten Rezipienten erziehen, obwohl Schüler in ihrer Freizeit nach Belieben Zugang zu Medien haben und diese frei nutzen können? Wie sieht Medienpädagogik in unserer Zeit in der Schule aus? Lassen die schulischen Rahmenbedingungen Medienpädagogik überhaupt zu? Diesen Fragen sind wir dann in den folgenden Teilen unserer Arbeit nachgegangen.

Voraussetzungen für medienpädagogisches Handeln in der Schule
2.1. Kurzer Abriss zur geschichtlichen Entwicklung der Medienpädagogik
Pädagogisch motivierte und orientierte Bewegungen zum Umgang mit Medien gibt es seit technische Mittel die massenhafte Verbreitung von Informationsmaterial ermöglichen (Gutenbergs Erfindung des Druckens). Gleichzeitig entwickelte und vergrößerte sich die Bedeutung der Medien für Alltag und Beruf. ”Recht besehen ist die Geschichte der Medienpädagogik eine Geschichte der Reaktion auf die jeweils ′′neuen Medien`` und die durch sie hervorgerufenen Irritationen”. (Hüther/ Podehl: “Geschichte der Medienpädagogik”, S.116)

Das Medienangebot und die damit zusammenhängende Medienpädagogik unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung. Zum einen nehmen die Angebote in der Medienlandschaft beständig zu durch die Entwicklung der Verbreitungstechniken (z.B. durch Computernetze). Zum anderen werden damit immer neue Anforderungen an die Schule gestellt, wenn sie medienpädagogisch mit der Entwicklung Schritt halten will. Ein Beispiel dafür ist das Einsetzen des noch relativ neuen Mediums Internet in der Schule, was wiederum eine verbesserte technische Ausrüstung erfordert.

[...]


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