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Die Umweltaußenpolitik der USA - Bremse oder Motor der internationalen Umweltschutzbemühungen?

Termpaper, 1999, 22 Pages
Author: M.A. Saskia Gerber
Subject: Politics - International Politics - Region: USA

Details

Event: Primus inter pares oder globaler Hegemon? Außen- und Weltpolitik der USA
Institution/College: Dresden Technical University (Institut für Politikwissenschaft)
Tags: Umweltaußenpolitik, Bremse, Motor, Umweltschutzbemühungen, Primus, Hegemon, Außen-, Weltpolitik
Category: Termpaper
Year: 1999
Pages: 22
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V8597
ISBN (E-book): 978-3-638-15530-4

File size: 282 KB


Excerpt (computer-generated)

Dresden, 17.06.1999

TU DRESDEN / INSTITUT FÜR POLITIKWISSENSCHAFT

schriftlich ausgearbeitetes Referat

Primus inter pares oder globaler Hegemon ?
Außen- und Weltpolitik der USA

Sommersemester 1999

Thema : Internationale Umweltpolitik

 


Titel: Die Umweltaußenpolitik der USA -
Bremse oder Motor der internationalen
Umweltschutzbemühungen?


vorgelegt von:

Saskia Gerber



Gliederung:

1. Zielstellung Seite 3

2. Internationale Politik und Umwelt -
eine neue Herausforderung Seite 3

3. Amerikanische Umweltaußenpolitik Seite 5

3.1. Die Reagan Administration Seite 5

3.2. Die Bush Administration Seite 5
3.2.1. Der Clean Air Act Seite 6
3.2.2. Die USA und der UNCED in Rio de Janeiro Seite 6
3.2.2.1. Die Konvention zum Klimaschutz Seite 7
3.2.2.2. Die Konvention zum Erhalt der biologischen Vielfalt Seite 7

3.3. Die Clinton Administration Seite 8
3.3.1. Die vielversprechende umweltpolitische Programmatik Seite 8
3.3.2. Schwierigkeiten bei der Umsetzung Seite 10

4. Ansätze zur Erklärung einer amerikanischen
Umweltaußenpolitik Seite 12

5. Fazit Seite 15

6. Literatur Seite 16

Thesenpapier Seite 18



"No man is an island,
no island is an island,
no continent is an island."

1. Zielstellung
Den USA fällt nicht nur als dem größten Ressourcennutzer und globalen Umweltverschmutzer, sondern auch als der führenden Industrienation und Supermacht eine besondere globale Verantwortung zu. Inwieweit trägt sie dieser Verantwortung, insbesondere in ihrer Außenpolitik Rechnung?
In diesem Beitrag wird versucht, das Verhalten und die Rolle der USA in der internationalen Umweltpolitik zu beschreiben und zu erklären, insbesondere auf den Gebieten Klima- und Artenschutz. Als roter Faden dient dabei die Frage nach den Bestimmungsgründen und internen Rahmenbedingungen amerikanischer Umweltaußenpolitik.

2. Internationale Politik und Umwelt - eine neue Herausforderung
In relativ kurzer Zeit hat das Umweltthema in der internationalen Politik Karriere gemacht.
Es bildete sich weltweit ein Bewußtsein, daß national verursachte ökologische Belastungen sich zu kontinentalen oder globalen Umweltschädigungen integrieren, die nur in einem organisiertem internationalem Zusammenwirken beseitigt werden können. Vor allem aufgrund des grenzüberschreitenden Charakters und eines globalen Ursachen- und Wirkungsgeflechts vieler Umweltprobleme kann man auf internationale Zusammenarbeit nicht verzichten. Umweltschutz ist also eine Aufgabe, die nur international koordiniert bewältigt werden kann . Bei der Bearbeitung des Umweltschutzes als Problem der internationalen Politik zeigt sich eine enge Verknüpfung mit wirtschafts- und entwicklungspolitischen Streitfeldern der Nord - Süd - Beziehungen.
Nicht unbedingt die regierenden Politiker, sondern vor allem supra- und internationale Organisationen, NGO`s bilden die treibende Kraft bei der vielfältigen regionalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Kampf gegen umweltbedrohende Prozesse. Durch eine weltweite ökologische Vernetzung dehnen sich die Verantwortungshorizonte immer weiter aus. In diesem neuen Aufgabenfeld globaler Politik sind nicht-nationale Akteure sehr
wichtige Handlungsakteure, auch wenn bedeutende Beteiligte nach wie vor die nationalen Staaten bleiben. Wie andere Außenpolitik wird auswärtige Umweltpolitik demnach bisher vorrangig über die Nationalstaaten betrieben. Da zahlreiche Umweltprobleme übergreifender [...]


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