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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 24 Pages
Author: Daniela Rollmann
Subject: Romance Languages - Italian and Sardinian Studies
Details
Institution/College: Johannes Gutenberg University Mainz (Institut für Romanistik, Abteilung für Französisch und Italienisch)
Tags: Dante, Jenseitsvorstellungen, Divina Commedia, Göttliche Kommödie
Year: 2001
Pages: 24
Grade: 1,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15536-6
File size: 5437 KB
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Excerpt (computer-generated)
Die Welt- und Jenseitsvorstellungen in Dantes Divina Commedia
von Daniela Rollmann
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Weltbild 3
3. Inferno 4
4. Purgatorio 11
5. Paradiso 15
6. Schlußwort 18
Bibliographie 20
Anhang 21
1. Einleitung
Die Divina Commedia von Dante Alighieri (1265 - 1321) beschreibt die fiktive Wanderung des Ich-Erzählers Dante durch die drei Jenseitsreiche Hölle (Inferno), Läuterungsberg (Purgatorio) und Paradies (Paradiso). Die vorliegende Arbeit behandelt das Weltbild und die Jenseitsvorstellungen des Autors, von denen das Werk geprägt ist. Dazu wird zunächst kurz das zur Zeit Dantes vorherrschende Weltbild dargestellt. Danach folgt eine Untersuchung der Darstellung von Hölle, Läuterungsberg und Paradies mit Schwerpunkt auf dem Aufbau der einzelnen Reiche und der Einteilung der Seelen in die verschiedenen Kategorien. Außerdem soll gezeigt werden, inwieweit die in der Divina Commedia zum Ausdruck gebrachten Jenseitsvorstellungen vom damaligen Weltbild beeinflußt wurden.
Aufgrund des großen Umfangs der Commedia können die zitierten Beispiele die erarbeiteten Ergebnisse nur exemplarisch verdeutlichen. Eine detaillierte Darstellung mit dem Anspruch auf Vollständigkeit würde den Rahmen dieser Arbeit weit übersteigen.
2. Weltbild
Der Divina Commedia liegt das Weltbild des griechischen Astronomen, Mathematikers und Geographen Ptolemäus (100 - 160 n. Chr.) zugrunde, nach dessen Vorstellung die Erde den unbewegten Mittelpunkt des Universums bildet, um den alle übrigen Planeten auf konzentrischen Bahnen kreisen. Das geozentrische System war bis ins 16. Jahrhundert, als Kopernikus seine bis heute gültige Theorie vom heliozentrischen System mit der Sonne als Mittelpunkt des Planetensystems aufstellte, anerkannt und verbreitet.
Nach damaliger Meinung wurde nur die nördliche Hälfte der Erdkugel von Menschen bewohnt, während die südliche mit Wasser bedeckt war. Im Zentrum der bewohnten Hemisphäre liegt Jerusalem, und zwar genau an der Stelle, an der sich zuvor das irdische Paradies befunden haben soll. Dantes Beschreibung weicht hier von der weit verbreiteten Vorstellung ab, wie bei der Untersuchung des Läuterungsberges zu zeigen sein wird.
Es herrschte die Auffassung, daß um die Erde herum in wachsender Entfernung sieben Himmelssphären angeordnet sind, in denen sich die Planeten Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn auf Kreisbahnen um den Mittelpunkt der Welt bewegen. An den Saturnhimmel schließen sich als achte und neunte Sphäre der Fixsternhimmel und der sternlose Kristallhimmel an. Dieser auch Primum Mobile genannte Himmel wird durch die Nähe Gottes bewegt und gibt diese Bewegung weiter an die anderen Planetensphären. In der Commedia wird das Universum schließlich begrenzt durch das unbewegte Empyreum, den Sitz Gottes und der Seligen.
3. Inferno
[...]
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10.10.2005 21:16:42
nicht viel mehr als eine detaillierte inhaltsangabe der "göttlichen komödie". so gut wie keine eigenen interpretationen oder ideen.