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Günter Grass: "Mein Jahrhundert"

Subtitle: Geschichtstheorien, Historikerstreit und das Geschichtsbild eines Schriftstellers

Master Thesis, 2006, 133 Pages
Author: Achim Zeidler
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Institution/College: University of Bamberg
Tags: Günter, Grass, Mein, Jahrhundert
Category: Master Thesis
Year: 2006
Pages: 133
Grade: 1,00
Bibliography: ~ 103  Entries
Language: German
Archive No.: V86326
ISBN (E-book): 978-3-638-90723-1
ISBN (Book): 978-3-638-90726-2
File size: 512 KB

Abstract

„Jedenfalls ist seine, wie man sagte, ´Vergangenheitsbesessenheit´ bei der Elternversammlung von fast allen Anwesenden gerügt worden“ (Mein Jahrhundert 138). Dieses Zitat aus Günter Grass´ Roman "Mein Jahrhundert" enthält einen wichtigen Aspekt der Erinnerung und der Beschäftigung des Menschen mit seiner bzw. der Vergangenheit anderer: Geschehnisse, Ereignisse und Vorfälle, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben, werden zum Gegenstand der Betrachtung, und objektive sowie subjektive Implikationen werden durch diese mit den heutigen sozial-politisch, wirtschaftlich wie auch bürgerlich-privaten Abläufen verglichen, kommentiert, dargelegt und beschrieben. Genau dort setzen die hundert Geschichten des Romans ein, durch die Grass dem Leser einhundert Jahre deutsche Geschichte zwischen 1900 und 1999 beschreibt. Teilweise sind diese einzelnen Geschichten, die in einem chronologischen Zeitraster katalogisiert sind, jedoch keine sukzessiven oder kausalen Ursachen- und Wirkungsaspekte darlegen und somit auch allein und ohne Kontext Verständnis der Geschichtslage des jeweiligen Jahres aus der Perspektive verschiedener Bürger vermitteln, autobiographisch-subjektiv, realistisch-objektiv oder fiktional geschrieben. Dadurch werden sowohl autobiographische Elemente des Autors wie auch objektive Zeitzeugen sichtbar und entwickelt, wobei Kommunikation und Transmission entsteht. Das Geschichtsverständnis oder die Geschehnisoffenbarung der beschriebenen Jahre hat jedoch nicht den Anspruch auf eine vollständige Darstellung und dies wird von Grass auch nicht beabsichtigt.


Excerpt (computer-generated)

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Lehrstuhl für Sprach- und Literaturwissenschaften

Zulassungsarbeit für die 1. Staatsprüfung
für das Lehramt an Realschulen

Günter Grass: „Mein Jahrhundert“
Geschichtstheorien, Historikerstreit und
das Geschichtsbild eines Schriftstellers

Achim Zeidler
Abgabetermin: 05. Oktober 2006

 

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung ... 3

Kapitel I: Kritik und Perspektiven ... 14

Kapitel II: Historikerstreit und Auswirkungen auf die Geschichtsperspektive ... 19

Kapitel III: Zwei Erzählungen aus Mein Jahrhundert: Subjektivität vs. Objektivität ... 50

Kapitel IV: Historismus und Geschichtsrekonstruktion – Grass´ Mein Jahrhundert und Frühere Werke ... 72

Kapitel V: Vergangenheitsaufarbeitung, Vergangenheitsbewältigung und autobiographisches Schreiben ... 94

Zusammenfassung und Ausblick ... 118

Zitierte Werke ... 127

 

 

Einleitung

„Jedenfalls ist seine, wie man sagte, ´Vergangenheitsbesessenheit´ bei der Elternversammlung von fast allen Anwesenden gerügt worden“ (Mein Jahrhundert 138).

Dieses Zitat aus Günter Grass´ Roman Mein Jahrhundert enthält einen wichtigen Aspekt der Erinnerung und der Beschäftigung des Menschen mit seiner bzw. der Vergangenheit anderer: Geschehnisse, Ereignisse und Vorfälle, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben, werden zum Gegenstand der Betrachtung, und objektive sowie subjektive Implikationen werden durch diese mit den heutigen sozial-politisch, wirtschaftlich wie auch bürgerlichprivaten Abläufen verglichen, kommentiert, dargelegt und beschrieben. Genau dort setzen die hundert Geschichten des Romans ein, durch die Grass dem Leser einhundert Jahre deutsche Geschichte zwischen 1900 und 1999 beschreibt. Teilweise sind diese einzelnen Geschichten, die in einem chronologischen Zeitraster katalogisiert sind, jedoch keine sukzessiven oder kausalen Ursachen- und Wirkungsaspekte darlegen und somit auch allein und ohne Kontext Verständnis der Geschichtslage des jeweiligen Jahres aus der Perspektive verschiedener Bürger vermitteln, autobiographisch-subjektiv, realistisch-objektiv oder fiktional geschrieben. Dadurch werden sowohl autobiographische Elemente des Autors wie auch objektive Zeitzeugen sichtbar und entwickelt, wobei Kommunikation und Transmission entsteht. Das Geschichtsverständnis oder die Geschehnisoffenbarung der beschriebenen Jahre hat jedoch nicht den Anspruch auf eine vollständige Darstellung und dies wird von Grass auch nicht beabsichtigt.

Grass erzählt vielmehr interessante politische, wirtschaftliche, technologische, ökologische und soziale Themen mit und durch andere Personen, die nicht nur der intellektuellen Oberschicht oder der akademischen Elite angehören, denen vermehrt in der Forschung und öffentlichen Meinung das Recht auf uneingeschränkte Interpretation, Analyse und Distribution vergangener Geschehnisse und Ereignisse zugeschrieben wurde, sondern er lässt Zeitzeugen sprechen, die allen Schichten des Bürgertums angehören. Julian Preece nennt diese gesellschaftliche Gruppierung „einfache Leute“ (17), die zeigen, wie große geschichtliche Ereignisse mit deren Lebensläufen interagieren und eine Zusammensetzbarkeit erreichen. Grass möchte, wie Weber den Autor von dessen öffentlich vorgetragenen Rede auf der Historiker-Tagung in Essen vom Herbst 1999 zitiert „Geschichte von unten“ schreiben, „Geschichte aus der Sicht derer, die in den Geschichtsbüchern meist nicht zu Wort kommen: der Opfer der Geschichte, der kleinen Leute – nicht der Staatenlenker, Heerführer und Wirtschaftsbosse. Obwohl nur Fiktion, seien seine Geschichten oft wahrer als die authentischen Dokumente der Geschichtswissenschaft“ (zit. in Weber 1).

Eben diese Mischung aus Subjektivem und Objektivem, Realität und Fiktion ist das Interessante an Grass´ Roman und zeigt, dass Grass eine neue Art der Geschichtsrekonstruktion entwickelt hat, die jedoch im Feld der Geschichtsforschung sehr umstritten ist und Grass eine allgemeine negative Resonanz entgegen brachte. Der Rezensent Hubert Spiegel schreibt, dass der Titel Mein Jahrhundert in „Ich, überall“ umgeändert werden sollte, da dieser „ein passender Titel gewesen (wäre) für die Schrift eines vorlauten Chronisten seiner selbst, der durch unser Jahrhundert eilt im Habitus des unzuverlässigen Augenzeugen und Schwadroneurs, eines Allwissenden, Allgegenwärtigen, der die Welt nur deshalb so genau kennt, weil er sie selbst erfunden hat“ (Spiegel 1). Diese negative Meinung über Grass´ Werk haben außer dem erwähnten Rezensenten in ähnlicher, aber doch gleicher Deutungsweise auch viele andere Kritiker. Doch sollten diese den Autor Grass nicht mit den herkömmlichen Interpretationsmethoden und gängigen Historikerschreibstilen vergleichen. Grass hat vielmehr eine neue Theorie der Geschichtserzählung eingeführt, deren Existenz nicht durch eine bloße Verneinung und Ablehnung geleugnet werden kann.

Um Grass´ Intentionen offen zu legen und die Mixtur aus Objektivem und Subjektivem, Fiktionalem und Realem zu verstehen, muss eine genauere Analyse der Begleitumstände und der angeführten Aufarbeitung der Vergangenheit und deren Bewältigung entdeckt und artikuliert werden, die der Identitäts- und Gedächtnisstärkung, des subjektiv motivierten Verständnis der eigenen Person und der revolutionären Geschichtsperspektive dienlich ist. Um den roten Faden in Grass´ Werkimmanenz in der Jetztzeit zu finden und zu verstehen, muss der Schritt zurück an den Ausgangspunkt der geschichts- und literaturtheoretischen Schreibweise und deren Wirkung getan werden.

Grass´ Roman enthält einen wichtigen Aspekt der Geschichte und des Historismus, da er eine Verbindung zwischen subjektiven und objektiven Auffassungen der Geschehnisse herstellt und mit dieser Zusammenstellung und der historischen Denkweise das Problem der Geschichte erläutert. Geschichtswissenschaftler beschäftigen sich seit dem 18. Jahrhundert mit der geschichtstheoretischen Analyse der Vergangenheit und nach Annette Wittkau wurde man sich der Tatsache bewußt, „daß alles, was ist, geschichtlich geworden ist und versuchte, die historische Genese der Welt, in der man lebte, zu begreifen und die Vergangenheit als Bedingung der Gegenwart zu verstehen“ (12). Einige der geschichts- und kulturwissenschaftlichen Fachleute negieren und hinterfragen heutzutage jedoch die vorher als etabliert geltende historisch-hermeneutische Methode und den geschichtswissenschaftlichen Prozess der empirischen Erkenntnis, sowie den Historismus, also die historische Wissenschaft und die in Form einer verstehenden Geisteswissenschaft agierende Geschichtswissenschaft. Historismus ist nach Annette Wittkau als Vorwurf im „doppelten Sinne“ zu sehen: „Zum einen verdrängte die Beschäftigung mit der wissenschaftlichen Erkenntnis der Vergangenheit das Interesse am praktischen Handeln in der Gegenwart“ und „zum anderen mache darüber hinaus die historische Erkenntnis auch deshalb unfähig zum Handeln, weil sie die Wertüberzeugungen relativiere, die das Handeln motivieren. Beide Vorwürfe enthalten also die Warnung, die Geschichtswissenschaft mache lebensuntüchtig und die Aufforderung, anstelle der Frage: Was war? die Frage zu setzen: „Wie sollen wir handeln?“ (Wittkau 11).

Im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert entbrannte deswegen eine Diskussion um die Frage nach dem Nutzen und dem Nachteil der geschichtswissenschaftlichen Erkenntnis1 für das Leben, die sich von dem Selbstverständnis der geschichtstheoretischen Grundlagen der wissenschaftlichen und methodologischen Arbeitsweise und deren „erkenntnistheoretische Ausarbeitung des perspektivischen und konstruktivistischen Charakters sowie mit der Betonung der Praxisfunktion und gesellschaftlichen Relevanz historischer Erkenntnis“ abzugrenzen beabsichtigte (Jaeger 17). Dies geschah, da der Historismus und die übermächtig und stetig wachsende geschichtswissenschaftlichen Disziplinen sich von der eigentlichen „Begründung von praktischen Verhaltensregeln durch die Wissenschaften“ ablenkten und in einer „prinzipielle(n) Infragestellung der Möglichkeit einer praxisorientierten Wissenschaft“ resultierte (17).

Die Kritiker des Historismus wollen die Geschichtswissenschaft zu einer historischen Sozialwissenschaft umgestalten und eine theoretische Fundierung entwickeln. Die Hauptthese der neuen Geschichtstheoretiker liegt in der politischen Fragwürdigkeit des Historismus. Wurde am Historismus noch in früheren Jahren seine gleichwertige, relative Betrachtung aller historischen Ereignisse und der Aspekt der Einheit der Geschehnisse kritisiert, die eine, wie bereits angeführte, prinzipielle Infragestellung der Möglichkeit einer praxisorientierten Wissenschaft darlegt, so wird dieser Relativismusvorwurf nun in der Diskussion umgekehrt: Nicht-Relativismus, der in Wirklichkeit als Handlanger des deutschen Nationalsozialismus fungiere, wird gegenwärtig kritisiert. Bekannte Geschichts- und Sozialwissenschaftler treten jedoch offen gegen diese kritische Thesenbildung der neueren Geschichtstheorie ein.

Genau in diese Diskussion setzen auch die Kritiker von Günter Grass´ Roman Mein Jahrhundert ein, die ihm vorwerfen, seine hundert Geschichten nicht nach dem Prinzip der Wichtigkeit der Geschehnisse zu schreiben. Diese sehen Oberflächlichkeit und eine nicht nachvollziehbare Geschehnisbetrachtung in dessen Werk. Grass jedoch wählte gewissenhaft die etwa in gleicher Länge abgefassten Geschichten, die verschiedene Lebenssituationen in verschiedenen Zeiten unter unterschiedlichen Umständen darlegen, dabei aber trotzdem die historischen Einheiten der Geschichtlichkeit beibehalten und die deutsche Geschichte nicht zur „Ahnentafel des Nationalsozialismus“ (Taylor) degenerieren lässt. Damit fasst Grass auch die Kernthese des Historikerstreits auf, der in der Mitte der achtziger Jahre von Geschichtswissenschaftlern und Soziologen wie Erich Nolte, Jürgen Habermas und Martin Broszat begonnen wurde und weitestgehend als ein „Plädoyer für eine Historisierung des Nationalsozialismus“ angesehen wird. Grass hatte die Auffassung, dass die Zeit und die Geschehnisse des Nationalsozialismus, der Zweite Weltkrieg, Holocaust, Vertreibungen und die deutsche militärisch wie auch sozial ausufernde Niederlage allesamt als Themata in der Deutschlandgeschichte des 20. Jahrhunderts eingebettet werden sollten und müssten. Jedoch wollte er nicht nur dieser einschneidenden und gewiss entwicklungsgeschichtlich tragenden gesellschaftsbildenden Stufe des deutschen Volkes seine ganze, ungeteilte Aufmerksamkeit zusprechen, sondern er entwickelte ein für sich persönlich bestimmtes Wertekonzept, durch das er sich mit Hilfe der geschichtswissenschaftlichen Erkenntnis zu einem bewussten „Entschluss zur subjektiven Unterwerfung unter einem bestimmten Wertemaßstab“ entscheidet (Wittkau 18), durch den er teilweise, wenn auch wahrscheinlich unbewusst und keinesfalls vollständig, in Anlehnung an Max Webers Untersuchungen zur Lösung des Problems der Relativierung der Werte durch geschichtswissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Erkenntnis steht.

Sozialwissenschaftler wie Max Horkheimer, der in den dreißiger Jahren die Hoffnung aufleben ließ, dass „wirkliche Erkenntnisse im Unterschied zu verklärender Ideologie den Menschen als Mittel dienen könnten, Sinn und Vernunft in die Welt zu bringen“, schien dabei die Arbeit Grass´ indirekt zu unterstützen, jedoch wurde dieser hoch zu lobende Aspekt von eben Horkheimer selbst bei seiner Antrittsrede für den Lehrstuhl für Sozialphilosophie an der Universität Frankfurt wieder abgeschwächt, indem er nur die „Glieder einer Gemeinschaft“ und „nicht bloß Individuen“ als Ziel seiner Auffassung sah.2 Da Grass aber als Individuum sich selbst und andere Individuen aussprechen lässt, was sozial-politische und subjektivpersönliche Ereignisse erwirken, wird er durch diese theoretische Fundierung Horkheimers seines subjektiven sowie objektiven Beschreibungsrechtes indirekt beraubt bzw. dieses unter dem vorherrschenden Dogma der weit verbreitenden Meinung in der Geschichts- und Sozialwissenschaft im Sinne der Frankfurter Schule als zu kritisieren dargelegt.

Joachim Garbe benennt in seinem Buch Deutsche Geschichte in deutschen Geschichten der neunziger Jahre auch die erweiterte Aufgabe des Schriftstellers, der sich in vielen Bereichen von einem wissenschaftlichen Historiker nicht erheblich unterscheidet. Wie dieser will der literarische Autor „an der Identitätsbildung einer Generation, einer Nation, eines Kulturkreises und letztlich der Menschheit beteiligt sein“ (Garbe 10). Durch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte wird diese, wie Fulda durch Interpretationen und Analysen der beiden Romane Der Vorleser (1997) von Bernhard Schlink und Weiter leben: Eine Jugend (1992) von Ruth Klüger herausgefunden hat, als „Katalysator und Prüfstein ästhetischer Optionen (...) im Sinne eines plotorientierten, auf Empathie zielenden Erzählens (oder) im Sinne eines intertextuell reflektierenden Zeugnisses, das dem Verstehen Grenzen aufzeigt“ gesehen (1). Inwieweit Grass sich diesen Auffassungen nähert und ob er ähnliche Tendenzen und Konzeptionen verfolgt, wird im Verlauf der vorliegenden Arbeit deutlicher werden. Grass führte seine eigenen Wertvorstellungen und Konzeptionen mit geschichtswissenschaftlicher Erkenntnis zusammen, um so eine Darstellung Deutschlands im 20. Jahrhundert zu erreichen, die ohne ewig-gültige Werteannahmen von unendlichen Möglichkeiten der historischen empirisch-wissenschaftlichen Erkenntnis durchführbar ist, da sie durch eine endliche Auswahl derjenigen Erkenntnisobjekte präsentiert wird, die dem Autor wissenswert oder bedeutungsvoll erscheinen und somit ihre Existenz rechtfertigen.

Grass´ Intention der Geschichtsbetrachtung und seine eigene Perspektive muss hier ganz klar aufgezeigt werden, denn er ist kein Historiker, kein Geschichtswissenschaftler, kein forschender Gelehrter, der einem Publikum Ergebnisse vorlegen möchte, die durch einen Ursache – Wirkung – Deutung – Ausblick gekennzeichnet werden können oder sollen. Grass geht es nicht um die reine Form der historischen Analyse, sondern er nimmt seine Literatur, wie David Roberts argumentiert „zum Anlaß, die Frage nach dem historischen Stellenwert der Literatur der Bundesrepublik“ zu erörtern (243).

[...]


1 Dieser Ausdruck geht auf Nietzsches Vom Nutzen und Nachteil der Historie, (1874) zurück.

2 Aus der Antrittsrede Horkheimers am 24. Januar 1931 für den Lehrstuhl für Sozialphilosophie und die Leitung des Instituts für Sozialforschung.


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