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Termpaper, 2007, 15 Pages
Author: Lena Kölblin
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel (Fachhochschule)
Tags: Sozialarbeiter, Reflexion, Frage, Grundhaltung, Sozialen, Arbeit, Berufsethik, Professionelles, Handeln
Year: 2007
Pages: 15
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-02192-0
ISBN (Book): 978-3-638-92793-2
File size: 133 KB
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Abstract
Beginnend zur Thematik „Der gute Sozialarbeiter“ muss man die damit verbundene Situation entwirren um klar die Zusammenhänge bzw. welchen Aspekt man davon ausformuliert darlegen. Moralische Pflicht gefordert von Politik und Öffentlichkeit Im Zuge der Entmoralisierung und des Werteverlust in der Gesellschaft, wird nach Thiersch (2005, 1245) von Politik und Öffentlichkeit gefordert, Werte und Normen zu regenerieren um von der Gesellschaft ausgeschlossene oder benachteiligte wieder einzugliedern. Um diese Aufgabe zu realisieren muss zuerst einmal verdeutlicht werden, was einen guten Sozialarbeiter ausmacht. Qualitätsmanagement In der Sozialen Arbeit gibt es jedoch nicht nur professionelle Fachkräfte, ein großer Teil wird vom „Ehrenamt“ oder von „engagierten Bürgern“ (Thiersch 2005, 1245) getragen. Um auch diesen eine Richtschnur zu geben, von welcher sie sich leiten lassen können, ist eine Definition dringend erforderlich. Der Staat muss sich auf sie verlassen können, die Soziale Arbeit muss sie mit einbeziehen können. Das Qualitätsmanagement des eigenen Berufsstandes macht es erforderlich einen Werte-und Normen-Katalog für den guten Sozialarbeiter zu entwerfen. Soziale Perspektiven Soziale Gerechtigkeit und Gesellschaft müssen vereint werden, Benachteiligte müssen ebenso integriert werden wie die Oberschicht. Der steigende Sektor der Wirtschaft im Dienstleistungsbereich erfordert zudem, den eigenen Berufsstand zu hinterfragen und ein eindeutiges Berufsbild festzulegen, schon allein der Tatsache wegen, um konkurrenzfähig in der Ökonomie zu bleiben. Eindeutig ist damit belegt, dass verschiedene Bereiche in der Gesellschaft eine klare Erläuterung eines guten Sozialarbeiters fordern und die Diskussion darüber durchaus einen Praxisbezug hat. Der nachfolgende Text soll versuchen, alle Bereiche mit einzubeziehen, jedoch ist das Leitziel eine persönliche Definition zu finden und den eigenen Ansatz zu formulieren.
Excerpt (computer-generated)
D E R / D I E G U T E
S O Z I A L A R B E I T E R / I N
R E F L E X I O N Z U R F R A G E D E R
G R U N D H A L T U N G I N D E R S O Z I A L E N
A R B E I T
ausgearbeitet von Lena Kölblin
Hausarbeit in M 3
Berufsethik und Professionelles Handeln
Datum: 22.November 2007
Der/Die gute Sozialarbeiter/in
INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung
Seite
3
2 Soziale Arbeit als normative Profession
Seite 4
3 Allgemeine und besondere Bedeutung von Ethik und Moral
Seite 6
in
der
Sozialen
Arbeit
4 Exemplarische Darstellung der Praxis Sozialer Arbeit der
Seite 9
ethisch-moralischen Anforderungen
5 Schlussfolgerungen und persönliche Stellungnahme
Seite 11
Literaturverzeichnis
Seite
13
2
Der/Die gute Sozialarbeiter/in
Kapitel 1: Einleitung
Beginnend zur Thematik ,,Der gute Sozialarbeiter" muss man die damit verbundene
Situation entwirren um klar die Zusammenhänge bzw. welchen Aspekt man davon
ausformuliert darlegen.
Moralische Pflicht gefordert von Politik und Öffentlichkeit
Im Zuge der Entmoralisierung und des Werteverlust in der Gesellschaft, wird nach
Thiersch (2005, 1245) von Politik und Öffentlichkeit gefordert, Werte und Normen zu
regenerieren um von der Gesellschaft ausgeschlossene oder benachteiligte wieder
einzugliedern. Um diese Aufgabe zu realisieren muss zuerst einmal verdeutlicht
werden, was einen guten Sozialarbeiter ausmacht.
Qualitätsmanagement
In der Sozialen Arbeit gibt es jedoch nicht nur professionelle Fachkräfte, ein großer Teil
wird vom ,,Ehrenamt" oder von ,,engagierten Bürgern" (Thiersch 2005, 1245) getragen.
Um auch diesen eine Richtschnur zu geben, von welcher sie sich leiten lassen können,
ist eine Definition dringend erforderlich. Der Staat muss sich auf sie verlassen können,
die Soziale Arbeit muss sie mit einbeziehen können. Das Qualitätsmanagement des
eigenen Berufsstandes macht es erforderlich einen Werte-und Normen-Katalog für den
guten Sozialarbeiter zu entwerfen.
Soziale Perspektiven
Soziale Gerechtigkeit und Gesellschaft müssen vereint werden, Benachteiligte müssen
ebenso integriert werden wie die Oberschicht. Der steigende Sektor der Wirtschaft im
Dienstleistungsbereich erfordert zudem, den eigenen Berufsstand zu hinterfragen und
ein eindeutiges Berufsbild festzulegen, schon allein der Tatsache wegen, um
konkurrenzfähig in der Ökonomie zu bleiben.
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Der/Die gute Sozialarbeiter/in
Eindeutig ist damit belegt, dass verschiedene Bereiche in der Gesellschaft eine klare
Erläuterung eines guten Sozialarbeiters fordern und die Diskussion darüber durchaus
einen Praxisbezug hat. Der nachfolgende Text soll versuchen, alle Bereiche mit
einzubeziehen, jedoch ist das Leitziel eine persönliche Definition zu finden und den
eigenen Ansatz zu formulieren.
Kapitel 2: Soziale Arbeit als normative Profession
Um eine These über Soziale Arbeit als normative Profession erstellen zu können,
müssen zunächst die Begrifflichkeiten geklärt werden.
Soziale Arbeit
Die Profession Soziale Arbeit fördert nach dem DBSH (1997, 2) den sozialen Wandel,
löst Probleme innerhalb menschlicher Beziehungen bzw. greift da ein, wo Menschen in
Wechselwirkung zu ihrer Umwelt stehen. Sie basiert auf den Menschenrechten und der
sozialen Gerechtigkeit.
Normative Profession
Die etymologische Nominaldefinition von normativ ist ,,normgebend" bzw. ,,Normen,
Regeln aufstellend" (Büntig/Karatas 1999,820), wo hingegen eine Profession ,,Beruf,
Gewerbe" (Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.) 1996, 588) bedeutet.
Folglich ist eine normative Profession ein als Richtschnur dienender Beruf.
Zusammenhang
Die These liegt nun nahe, dass Soziale Arbeit eine normative Profession ist, also ein
Gewerbe, dessen moralische Vorstellungen anderen als positives Beispiel dienen kann.
Soziale Arbeit beinhaltet in ihrem Berufsstand die Repräsentation von Werten und
Normen und sollte somit in der Öffentlichkeit ein Bild vertreten, was ihrer persönlichen
Ethik entspricht, um eine nachvollziehbare Argumentation zu haben, was ,,falsch und
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