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Examensarbeit, 2007, 114 Seiten
Autor: Sascha Jung
Fach: Technik
Details
Jahr: 2007
Seiten: 114
Note: 2
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-05917-6
ISBN (Buch): 978-3-638-94987-3
Dateigröße: 1200 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, Maßnahmen zur Einsparung elektrischer Energie in privaten Haushalten aufzuzeigen. Darüber hinaus wird veranschaulicht, wie der Sachbereich im Unterricht thematisiert werden kann.
Textauszug (computergeneriert)
Sascha Jung
Maßnahmen zur Einsparung
elektrischer Energie in
privaten Haushalten und deren
Darstellung im Technikunterricht
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung
7
1.1 Aktualität der Thematik 7
1.2 Anteil der Haushalte am Netto-Stromverbrauch 8
1.3 Anstieg des Energieverbrauchs in privaten
Haushalten 9
1.4 Motive zur Einsparung elektrischer Energie 11
1.4.1
Ökologische Motive
11
1.4.2
Ökonomische Motive
12
1.4.3
Ethisch-theologische Motive
12
1.5 Ziele der Arbeit 13
2.
Definitionen
14
2.1 Physikalische Begriffe 14
2.1.1
Energie und elektrische Energie
14
2.1.2
Strom, Spannung und Leistung
15
2.2 Technische Begriffe 15
2.2.1
Primär- und Sekundärenergie 16
2.2.2
End- und Nutzenergie 16
2.2.3
Wirkungs- und Nutzungsgrad 16
3.
Alternativen und Ergänzungen in der
Energieversorgung
17
3.1 Erschöpfbare Energieträger 17
3.1.1
Fossile Brennstoffe
18
3.1.1.1
Technische Einsetzbarkeit 18
3.1.1.2
Wirtschaftlichkeit 18
3.1.1.3
Umweltverträglichkeit 19
1
3.1.2
Nukleare Brennstoffe
19
3.1.2.1
Technische Einsetzbarkeit 19
3.1.2.2
Wirtschaftlichkeit 20
3.1.2.3
Umweltverträglichkeit 20
3.2 Regenerative Energien 21
3.2.1
Sonnenenergie
21
3.2.1.1
Technische Einsetzbarkeit 21
3.2.1.2
Wirtschaftlichkeit 22
3.2.1.3
Umweltverträglichkeit 22
3.2.2
Windenergie
22
3.2.2.1
Technische Einsetzbarkeit 23
3.2.2.2
Wirtschaftlichkeit 23
3.2.2.3
Umweltverträglichkeit 23
3.2.3
Wasserkraft
24
3.2.3.1
Technische Einsetzbarkeit 24
3.2.3.2
Wirtschaftlichkeit 24
3.2.3.3
Umweltverträglichkeit 24
3.2.4
Erdwärme
25
3.2.4.1
Technische Einsetzbarkeit 25
3.2.4.2
Wirtschaftlichkeit 25
3.2.4.3
Umweltverträglichkeit 25
3.2.5
Biomasse
26
3.2.5.1
Technische Einsetzbarkeit 26
3.2.5.2
Wirtschaftlichkeit 26
3.2.5.3
Umweltverträglichkeit 27
3.3 Technologien 28
3.3.1
Wärmepumpen
28
3.3.1.1
Technische Einsetzbarkeit 28
3.3.1.2
Wirtschaftlichkeit 28
3.3.1.3
Umweltverträglichkeit 29
2
3.3.2
Wärmerückgewinnung
29
3.3.2.1
Technische Einsetzbarkeit 29
3.3.2.2
Wirtschaftlichkeit 29
3.3.2.3
Umweltverträglichkeit 30
3.3.3
Kraft-Wärme-Kopplung
30
3.3.3.1
Technische Einsetzbarkeit 30
3.3.3.2
Wirtschaftlichkeit 30
3.3.3.3
Umweltverträglichkeit 31
3.3.4
Energiegewinnung aus Müll und Deponiegas
31
3.3.4.1
Technische Einsetzbarkeit 31
3.3.4.2
Wirtschaftlichkeit 31
3.3.4.3
Umweltverträglichkeit 32
4.
Energielabel
33
5.
Energiedienstleistungen und
Einsparmöglichkeiten
35
5.1 Beleuchtung 36
5.1.1
Technische Beschreibung
36
5.1.1.1
Lichttechnische Größen 36
5.1.1.2
Lampenarten 37
5.1.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
38
5.1.2.1
Technische Möglichkeiten zur Reduzierung des
Energieverbrauchs 38
5.1.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 40
5.2 Kühlen und Gefrieren 41
5.2.1
Technische Beschreibung
41
5.2.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
42
5.2.2.1
Technische Möglichkeiten zur Reduzierung des
Geräteverbrauchs 42
5.2.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 43
3
5.3 Spülen, Waschen und Trocknen 45
5.3.1
Technische Beschreibung
45
5.3.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
46
5.3.2.1
Technische Möglichkeiten zur Reduzierung des
Geräteverbrauchs 46
5.3.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 47
5.4 Kochen und Backen 49
5.4.1
Technische Beschreibung
49
5.4.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
50
5.4.2.1
Technische Möglichkeiten zur Reduzierung des
Energieverbrauchs 50
5.4.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 50
5.5 Stand-by-Betrieb und andere Leerlaufformen 52
5.5.1
Technische Beschreibung
52
5.5.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
53
5.5.2.1
Technische Möglichkeiten zur Reduzierung des
Energieverbrauchs 53
5.5.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 54
5.6 Heizen 55
5.6.1
Technische Beschreibung
55
5.6.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
56
5.6.2.1
Technische und bauphysikalische Möglichkeiten
zur Einsparung von Heizenergie 56
5.6.2.2
Einsparmöglichkeiten durch Verhalten 57
5.7 Warmwasserbereitung 58
5.7.1
Technische Beschreibung
58
5.7.2
Analyse der Einsparmöglichkeiten
59
5.7.2.1
Technische Möglichkeiten zur Verringerung des
Strombedarfs bei der Warmwasserversorgung
59
5.7.2.2
Einsparmöglichkeiten bei der Nutzung 59
4
6.
Thematisierung im Technikunterricht
61
6.1 Didaktische Überlegungen 61
6.1.1
Schülerbezug
61
6.1.2
Lehrplanbezug
62
6.2 Überlegungen zu Einstiegsmöglichkeiten 63
6.2.1
Schätzung des Energieverbrauchs
63
6.2.2
Zeitungsartikel zur Klimaveränderung
63
6.2.3
Wandel der Energiedienstleistungen 64
6.3 Ideenimpulse für den Unterricht 65
6.3.1
Messungen
65
6.3.2
Rollenspiel
65
6.3.3
Ausstellung
65
6.3.4
Erkundung
66
6.3.5
Thementag
66
6.4 Experimente zum rationellen Einsatz elektrischer
Energie 67
6.4.1
Untersuchung und Vergleich der Wirkungsgrade von
Leuchtdiodenlampe und Halogenlampe
67
6.4.2
Untersuchung und Vergleich des Stromverbrauchs von
Kochplatte und Eierkochgerät
80
6.5 Unterrichtsbeispiel zu Leerlaufverlusten 81
6.5.1
Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern
81
6.5.1.1
Entwicklungspsychologische Situation 82
6.5.1.2
Vorkenntnisse 82
6.5.2
Äußere Voraussetzungen
83
6.5.3
Lernziele
83
6.5.3.1
Richtziel 83
6.5.3.2
Grobziele 83
6.5.3.3
Feinziele 84
6.5.4
Artikulation
84
6.5.5
Sozial- und Aktionsformen
85
5
6.5.6
Medien und Materialien
86
6.5.7
Unterrichtsprinzipien
87
6.5.8
Geplanter Unterrichtsverlauf
88
7.
Schlusswort
97
8.
Liste der verwendeten Formelzeichen und
Einheiten
98
9.
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
99
10.
Literatur- und Medienverzeichnis
101
11.
Anhang: Arbeitsblätter
110
6
1. Einleitung
1.1 Aktualität der Thematik
Die Begrenztheit der nicht regenerativen, besonders der fossilen,
Energieressourcen verbunden mit dem steigenden Weltenergie-
bedarf1 und der sich als bedrohlich erweisenden Umweltbelastung
durch die Gewinnung bzw. den Einsatz von Energie stellt die
Menschheit vor erhebliche Probleme.
Spätestens seit der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt
und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro ist das Schlagwort
Nachhaltigkeit im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung allgemein
bekannt2; es bedeutet nach der Definition der Vereinten Nationen
,,den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die
Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen
Bedürfnisse zu befriedigen".3 Im Kyoto-Protokoll von 1997 wurden
von der internationalen Staatengemeinschaft erstmals verbindliche
Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festgelegt.4 Die
globale Klimaerwärmung, welche hauptsächlich durch CO2-
Emissionen (Kohlenstoffdioxid-Emissionen) bei der Energie-
erzeugung verursacht wird5, machte das Thema Energieeffizienz
zum Gegenstand aktueller politischer Diskussion. Im März 2007
erklärte die Chefin des Bundesverbandes der deutschen
Verbraucherzentralen gegenüber der Berliner Zeitung, dass ein
Verzicht auf den Stand-by-Betrieb zwei Atomkraftwerke überflüssig
1 Vgl. Statistisches Bundesamt 2006, S. 370
2 Vgl. http://www.bmu.de/nachhaltige_entwicklung/agenda_21/doc/2560.php
(16.09.2007)
3 Vgl. http://www.learn-line.nrw.de/angebote/agenda21/info/nachhalt.htm (18.10.2007)
4 Vgl. http://www.bmu.de/klimaschutz/internationale_klimapolitik/kyoto_protokoll/doc/
5802.php (16.09.2007)
5 Vgl. http://www.ecopop.ch/A9NATUR/globaleerwaermung.htm (16.09.2007)
7
machen würde.6 Aus einem Antrag von Abgeordneten der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an den 16. Deutschen Bundestag vom
21.03.2007 geht die Forderung hervor, sich für ein europaweites
Verbot von ineffizienten Stand-by-Schaltungen an Geräten
auszusprechen.7 Daneben kündigte die Regierung in Australien im
Februar 2007 das Verbot von herkömmlichen Glühlampen, deren
Lichtausbeute im Verhältnis zur Wärmestrahlung relativ gering ist, für
2010 an.8 Durch steigende Strompreise wird das Thema
Energiesparen nicht nur populär, sondern auch wirtschaftlich
interessant und rentabel. So planen die deutschen Energieversorger
RWE und E.ON einem Bericht der Berliner Zeitung vom 19.09.2007
zufolge zum Januar 2008 eine Strompreiserhöhung um bis zu 10
Prozent.9 Vor diesem Hintergrund ist es durchaus angebracht, sich
mit Maßnahmen zur Einsparung elektrischer Energie zu
beschäftigen.
1.2 Anteil der Haushalte am Netto-Stromverbrauch
Der Begriff Stromverbrauch wird umgangssprachlich vielfach
verwendet; tatsächlich wird aus physikalischer Sicht aber kein Strom
verbraucht, sondern lediglich elektrische Energie in andere Energie-
formen umgewandelt.10 Da der Ausdruck aber im Sprachgebrauch
allgemein üblich ist, wird er auch in dieser Arbeit verwendet.
Im Jahr 2005 betrug der Netto-Stromverbrauch (vom Verbraucher
genutzte elektrische Arbeit nach Abzug des Eigenbedarfs der Kraft-
werke und der Übertragungs- bzw. Netzverluste11) in Deutschland
536,8 Milliarden Kilowattstunden. Wie in der nach Angaben des
6 Vgl. Berliner Zeitung (12.03.2007)
7 Vgl. http://dip.bundestag.de/btd/16/047/1604760.pdf (22.08.2007)
8 Vgl. Handelsblatt (20.02.2007)
9 Vgl. Berliner Zeitung (19.09.2007)
10 Vgl. Berge, O. 1997, S. 4
11 Vgl. http://www.stadtwerke-sigmaringen.de/glossar/index.php?index=N&openword=
Nettostromverbrauch&glossardat=nettostromverbrauch.html (24.09.2007)
8
VDEW (Verband der Elektrizitätswirtschaft) erstellten Abbildung 1 zu
sehen ist, entfiel dabei etwa ein Viertel auf die rund 39 Millionen
Haushalte, welche 141,8 Milliarden Kilowattstunden elektrische
Energie bezogen.12
Landwirtschaft
Öffentliche Verkehr 2 %
Einrichtungen 3 %
8 %
Handel & Gewerbe
14%
Industrie
47 %
Haushalte
26%
Abb. 1: Anteil der Kundengruppen am Netto-Stromverbrauch in
Deutschland im Jahr 2005
Da der Anteil der Haushalte am Netto-Stromverbrauch relativ groß
ist, können Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bei
dieser Kundengruppe insgesamt eine große Wirkung erzielen. Wird
der Stromverbrauch gesenkt, so muss auch weniger Energie bereit-
gestellt und bezahlt werden.
1.3 Anstieg des Energieverbrauchs in privaten Haus-
halten
Einer Presse-Information des Umweltbundesamtes zufolge ist der
Energieverbrauch deutscher Haushalte im Bereich Wohnen von
12 http://www.strom.de/vdew.nsf/id/DE_Haushalte_verbrauchen_mehr_als_ein_Viertel_
des_Stroms?open&l=DE&ccm=300010 (22.09.2007)
9
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