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Master Thesis, 2005, 69 Pages
Author: MIB (Master of Internat. Business) Richard Michael Paulini
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Tags: Strategieimplementierung, Nutzung, Balanced, Scorecard
Year: 2005
Pages: 69
Grade: 2
Bibliography: ~ 30 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-05705-9
File size: 369 KB
Die erarbeiteten Abbildungen werden an der Universität Salzburg unter entsprechenden Quellverweisen verwendet.
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Abstract
Die meisten Unternehmen sind mit hoch dynamischen Marktbedingungen konfrontiert, daher sind zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit oft gravierende Wandel von Geschäfts- und Unternehmensstrategien erforderlich. Das heutige Geschäftsleben ist im Wesentlichen geprägt von ansteigender Komplexität, der Zunahme von Wissen, der Zeit als Wettbewerbsfaktor und dem Wertewandel. Unternehmensaktivitäten im Inland und im Ausland lösen Aktionen und Reaktionen aus. Zukunftsorientiertes Management ist ohne funktionsübergreifendes Arbeiten nicht mehr machbar. Die in der Vergangenheit gewollte und auch umgesetzte Spezialisierung führte mit der Zeit zu Ineffizienz und Schnittstellenproblemen zwischen den Geschäftseinheiten und Abteilungen. Ein Strategieprozess ist ein Prozess, der von der Unternehmenspolitik und den Wertvorstellungen der Entscheidungsträger ausgeht und sich über die Formulierung der unternehmerischen Absichten, die Entwicklung und Implementierung von Strategien und konkreten Maßnahmen bis hin zur Vorgabe von Zielen für die operative Planung erstreckt. Diese Prozessschritte werden durch strategische Analysen und Prognosen sowie durch eine strategische Kontrolle begleitet.
Excerpt (computer-generated)
Universität Salzburg & University of Salzburg Business School
Universitätslehrgang Master of International Business
Strategieimplementierung
unter Nutzung der Balanced Scorecard
Masterthesis vorgelegt von:
Richard M. Paulini
Finkenstein, im Februar 2005
1
2
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abkürzungsverzeichnis
4
1.
Einleitung
6
Ausgangssituation
7
Ziel
der
Arbeit
9
Aufbau der Arbeit
9
2.
Strategieimplementierung
10
2.1
Traditionelle Ansätze zur Strategieimplementierung
12
2.2
Sachbezogene
Aufgabenbereiche
14
2.3
Verhaltensbezogene
Aufgabenbereiche
14
2.4
Problemfelder
15
3.
Die Balanced Scorecard
16
3.1
Einsatzmotive
18
3.2
Grundkonzeption
20
3.3
Entwicklung
einer
BSC 24
3.4
Perspektiven
der
BSC 25
3.4.1
Die
finanzwirtschaftliche
Perspektive 25
3.4.2
Die
Kundenperspektive
28
3.4.3
Die
interne
Prozessperspektive
32
3.4.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive
34
3.5
Die Verknüpfung der BSC mit der Unternehmensstrategie
36
3.5.1
Drei
mögliche
Wege
37
3.5.2
Ursache
Wirkungsketten
37
3.5.3
Ergebnisse
und
Leistungstreiber
39
3.5.4 Verknüpfung mit den Finanzen
40
3
4.
Implementierung einer Strategie unter Nutzung
der Balanced Scorecard
41
4.1
Die
Einbeziehung
des
Managements 43
4.2
Konsequente
Zielausrichtung 43
4.3
Inhaltlicher Ablauf der Erarbeitung einer BSC
45
4.3.1
Zielfindung
45
4.3.2 Entwicklung eines strategischen Handlungsrahmens
46
4.3.3
Füllung
des
Handlungsrahmens
46
4.3.4 Bündelung der Aktionen zu strategischen Projekten
47
4.3.5
Strategische
Projekte
durchführen
48
4.3.6
Berichts-Scorecard
erstellen
48
4.3.7
Organisation
des
Lernprozesses
49
4.4
Fünf
Phasen
der
Implementierung
50
4.4.1
Organisatorischer
Rahmen
50
4.4.2
Strategische
Grundlagen
51
4.4.3
BSC
entwickeln 51
4.4.4
Roll-Out
managen
54
4.4.5 Den kontinuierlichen Einsatz der BSC sicherstellen
55
4.5
Strategiefokussierte
Organisation
57
4.6
Häufige
Fehler 57
4.6.1
Zeitdruck
57
4.6.2
Mangelnde
Kommunikation
57
4.6.3 Verwechslung von Maßnahmen und Zielen
58
4.6.4
Unrealistische
Ziele
58
4.6.5
Zielkonflikte
58
4.6.6
Weisungen
statt
Spielregeln
58
4.7
Anreizsysteme
als
Steuerungsfunktion
59
5.
Kritische Betrachtung
und
Ausblick
60
6.
Zusammenfassung
62
7. Literaturverzeichnis
64
8. Abbildungsverzeichnis
67
4
Abkürzungsverzeichnis
BSC
Balanced
Scorecard
EVA
economic value added
F & E
Forschung und Entwicklung
LCM
Life
Cycle
Management
ROCE
return on capital employed (Kapitalrentabilität)
ROI
return on investment
SGE
strategische
Geschäftseinheit
vgl.
vergleiche
ZAK
Ziele Aktionen - Kennzahlen
5
6
1.
Einleitung
Die meisten Unternehmen sind mit hoch dynamischen Marktbedingungen konfrontiert,
daher sind zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit oft gravierende Wandel von
Geschäfts- und Unternehmensstrategien erforderlich. Das heutige Geschäftsleben ist im
Wesentlichen geprägt von ansteigender Komplexität, der Zunahme von Wissen, der Zeit
als Wettbewerbsfaktor und dem Wertewandel. Unternehmensaktivitäten im Inland und im
Ausland lösen Aktionen und Reaktionen aus.
Der häufig verwendete Begriff ,,Informationszeitalter" prägt am Ende des vergangenen
Jahrhunderts ohne Zweifel die Wirtschaft. Unternehmen konnten durch die Umwandlung
von Technologien in Sachanlagevermögen keinen dauerhaften Wettbewerbsvorsprung
mehr erlangen.1 Die Bedeutung des immateriellen Vermögens ist im Steigen. Diesen
Veränderungen ist das Management ausgesetzt. In veralteten Systemen des
Rechnungswesens wird dies jedoch kaum bis gar nicht widergespiegelt.
Zukunftsorientiertes Management ist ohne funktionsübergreifendes Arbeiten nicht mehr
machbar. Die in der Vergangenheit gewollte und auch umgesetzte Spezialisierung führte
mit der Zeit zu Ineffizienz und Schnittstellenproblemen zwischen den Geschäftseinheiten
und Abteilungen.
Wenn nun Manager strategische Entscheidungen auf der Basis operativer Daten treffen,
droht dem Unternehmen laut F. Malik auch Ungemach.2
Neben der kundenorientierten Sichtweise sowie der stetig geforderten Optimierung der
Geschäftsprozesse und Produkt- sowie Dienstleistungsangebote benötigt ein
Unternehmen heute Wissen schaffende Mitarbeiter.
Neue Mitarbeiter bringen neues Wissen ins Unternehmen ein und neue Erfahrungen
werden gemacht. Dies erhöht wiederum die Komplexität. Produktlebenszyklen werden
immer kürzer. Es gilt, schneller zu sein als die Konkurrenz mit neuen Produkten und
Systemen, neuen Ideen. Unternehmensziele werden oft verändert Human Ressource
sollte analog mitziehen.
1 vgl. Kaplan R.S; Norton D.P., Balanced Scorecard: Strategien erfolgreich umsetzen, 1997 S.2 ff
2 vgl. Malik F., Gefährliche Wörter im Management in: Trend 05/2004, S.160
7
1.1
Ausgangssituation
,,Ein Strategieprozess ist ein Prozess, der von der Unternehmenspolitik und den
Wertvorstellungen der Entscheidungsträger ausgeht und sich über die Formulierung der
unternehmerischen Absichten, die Entwicklung und Implementierung von Strategien und
konkreten Maßnahmen bis hin zur Vorgabe von Zielen für die operative Planung
erstreckt."3 Diese Prozessschritte werden durch strategische Analysen und Prognosen
sowie durch eine strategische Kontrolle begleitet.4
Im Zuge dieser Diplomarbeit mit dem Titel ,,Entwicklung strategischer Optionen in einem
internationalen und technologieorientierten Unternehmen" erfolgte im Herbst 2004 die
theoretische Erarbeitung eines möglichen Prozesses zur Erstellung einer
Unternehmensstrategie. Darin wird vor allem auf die Eigenschaften der ,,Internationalität"
und der ,,Technologieorientierung" des Unternehmens Rücksicht genommen. In weiterer
Folge wurde auch eine Fokussierung dieser Optionen auf das Unternehmen ... AG
dargestellt.
Abbildung 1: Der strategische Managementprozess im Überblick:
Der Strategische Managementprozess
Umwelt:
·
Chancen
·
Risken
·
Branchen
Langfristige
Strategie-
Strategische
Strategie-
Zielsetzung
formulierung
Wahl
implementierung
Unternehmen:
·
Stärken
·
Schwächen
·
Ressourcen
Unternehmerisches Handeln
Quelle: In Anlehnung an Steinmann, H. / Schreyögg, G. 2000 (Management), S 244; Becker, W.2001 (Strategisches Management), S52
3 Diplomarbeit Mölzer A., Alpen-Adria Universität Klagenfurt, Dezember 2004, S.12
4 vgl. Kreikebaum H., Strategische Unternehmensplanung 1997, S.37
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